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Mietwohnungen oft mangelhaft vor Bränden geschützt
Rund 200.000 Mal rücken die Feuerwehren pro Jahr aus, um einen Brand zu löschen. In jedem vierten Fall ist ein Privathaushalt betroffen. Als besonders gefährdet gelten neben Altbauten auch größere Häuserblocks. Denn dort sind die Wohnungen oft über Versorgungsschächte, in denen Stromnetz und Wasserversorgung zusammenlaufen, miteinander verbunden. Dadurch kann ein Brand leichter auf benachbarte oder darüber liegende Wohnungen übergreifen.
Insbesondere Mieter sind oft nur unzureichend auf einen Brand vorbereitet. Ein gern genanntes Argument: Die Ausstattung mit Feuerlöschern sei Sache des Vermieters. Tatsächlich ist aber eine solche Maßnahme vom Gesetzgeber nicht vorgeschrieben. Mieter sollten daher im eigenen Interesse ihre Verantwortung wahrnehmen und selbst für einen wirksamen Brandschutz sorgen. Dazu zählt insbesondere die Anschaffung von Feuerlöschern.
Quelle: Bundesverband Feuerlöschgeräte und -anlagen e.V.
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