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Stromkosten senken: Jetzt Stromfresser aufspüren und mächtig sparen
Um Ihre Stromkosten zu senken, brauchen Sie nicht Ihren Lebensstil zu ändern, sondern einfach clever wirtschaften! Es reicht, wenn Sie diese Tipps anwenden:
Um herauszufinden, wo in Ihrem Haushalt die größten Einsparungspotenziale liegen, müssen Sie erst einmal wissen, welches Gerät wie viel Strom verbraucht. Hierzu können Sie bei den Stadtwerken/Stromversorger ein Strommessgerät ausleihen.
Wäsche trocknen: Wind und Sonne nutzen! Der Wäschetrockner zählt zu den größten Stromfressern im Haus. Ihre Verbannung aus einem Vier-Personen-Haushalt spart etwa 80 Euro im Jahr.
Energiesparlampen nutzen: Sie sparen etwa 80 Prozent Strom und eignen sich vor allem für Lichter, die lange brennen - häufiges An- und Ausschalten tut ihnen nicht gut. Herkömmliche Glühbirnen können Sie im Bad oder Kellerräumen nutzen, wo das Licht kurz brennt und oft ein- und ausgeschaltet wird. Energiesparlampen haben eine acht- bis zehnmal so lange Lebensdauer, wie herkömmliche Glühbirnen.
Stecker ziehen oder Steckdosenleiste mit Netzschalter kaufen: Allein der Stand-by-Betrieb von HiFi-Anlage, Fernseher, Videorekorder & Co. kostet jährlich 60 Euro. Wenn Sie mehrere Geräte an eine Steckdosenleiste anschließen, genügt ein Knopfdruck zum Abschalten. Eine Hifi-Anlage etwa schlägt mit rund 20 Euro zu Buche, und ein Rechner mit Bildschirm und angeschlossenem Drucker verursacht immerhin Kosten von ca. 17 Euro.

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Aufgepasst: Netzteile und Ladegeräte verbrauchen auch Strom, wenn kein Gerät angeschlossen ist! Hier gilt: Stecker ziehen oder eine schaltbare Steckdosenleiste verwenden.
Viele Elektrogeräte arbeiten mit einer Niedrigspannung (zum Beispiel 12 Volt). Da die Netzspannung in Deutschland 230 Volt beträgt, benötigen sie einen Transformator, der ihnen diese Spannung liefert. Transformatoren sind entweder in das Gerät oder in das vorgeschaltete Steckernetzteil eingebaut. Das ist für den Hersteller zwar billiger, der Transformator kann dann aber nicht mehr ausgeschaltet werden und verbraucht ständig Strom. Vom Kauf solcher Geräte sollten Sie Abstand nehmen. Wenn Sie solche Geräte bereits besitzen, können Sie sie beispielsweise über eine schaltbare Steckerleiste komplett abschalten.
Strom verbrauchende Trafos können Sie daran erkennen: Nach dem Abschalten der an sie angeschlossenen Geräte bleiben sie weiterhin warm. Auch wenn ein Trafo oder ein Netzteil nach dem Abschalten des Gerätes weiterhin "brummt", verbrauchen sie Strom. Die Bereitschaftshaltung dient lediglich dem Komfort und geht zu Lasten von Geldbeutel und Energieverbrauch.
Computer abschalten: 70 Prozent der Energie schluckt der Computer auch dann, wenn gar nicht daran gearbeitet wird. Also: Schon bei kürzeren Arbeitspausen abschalten!
Geräte ohne Akku kaufen: Telefone, Rasierapparate und elektrische Zahnbürsten mit direktem Netzanschluss verbrauchen deutlich weniger Strom als Akku-Geräte!
Licht ausschalten: Der Klassiker unter den Energiespartipps! Etwa ein Zehntel des Stromverbrauchs geht aufs Konto der Beleuchtung. Also: Der Letzte macht das Licht aus!
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