Ei und mehr: Pfannkuchen - die unwiderstehlichen Weltbürger

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admin2

Ei und mehr: Pfannkuchen - die unwiderstehlichen Weltbürger

Beitrag von admin2 » 22.03.2007, 13:14

  • Pfannkuchen – die unwiderstehlichen Weltbürger


    Sie lassen sich rollen, füllen und hoch türmen, erfreuen sowohl süß als auch
    pikant. Kaum ein Gericht präsentiert sich so variantenreich wie die allseits
    beliebten Pfannkuchen. Im Internet liefert die Suchmaschine Google für das
    Stichwort Pfannkuchen über 940.000 Treffer, für die französischen Crêpes
    rund 4,2 Millionen und für das amerikanische Pendant, die Pancakes, weit
    über neun Millionen. Die Zahlen sprechen für sich: In den Zeiten des ‚world
    wide web’ ist das Märchen vom Pfannkuchen, der in die Welt auszog, längst
    Wirklichkeit geworden. Ob groß oder klein, Crespelle, Blini oder Poffertjes –
    fast rund um den Globus finden Genießer ihr ganz eigenes Eierkuchenglück.


    Die in Wien aufgewachsene Fernsehköchin Sarah Wiener mag
    Palatschinken, die österreichische Pfannkuchen-Version, am liebsten
    hauchdünn, goldgelb und mit einer selbstgemachten Marillenmarmelade
    angerichtet. „Man darf aber nicht den Fehler machen, zuviel Marmelade
    darauf zu streichen, sonst stimmt das ausgewogene Verhältnis zwischen
    dem dünnen Teig und der süßen Komponente nicht mehr.“


    Der klassische Pfannkuchenteig besteht aus Mehl, Milch, Eiern und einer
    Prise Salz. Als goldener Schnitt sozusagen kommen pro Person auf 50
    Gramm Mehl ein Achtel Liter Milch und ein mittelgroßes Ei. „Man kann dann
    natürlich noch ein bisschen herumspielen und beispielsweise gehackten
    Spinat, Kräuter, Paprika, Tomatenmark oder fein geraspelte Rote Bete zum
    Teig geben“. Der Fantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt. „Das
    Wichtigste ist, dass die Grundprodukte von guter Qualität sind“, rät Wiener,
    die selbst gerne zu Bio-Eiern und Vollmilch greift. Laut Wiener ist für das
    Gelingen entscheidend, den Teig gut zu verrühren und mindestens
    20 Minuten stehen zu lassen. Nur so können sich alle Zutaten zu einer
    homogenen Masse verbinden: „Hilfreich ist, zunächst einen
    Probepalatschinken zuzubereiten. Ist er zu dick, gibt man noch ein bisschen
    Milch dazu. Der erste Palatschinken wird so gut wie nie etwas, den muss
    man dem Palatschinkengott opfern.“ Und der dürfte sich nicht lange bitten
    lassen...

    Pfannkuchen lassen sich auch sehr schön pikant füllen, etwa mit Hack oder
    Gemüse. Gerne schichtet Wiener auch Pfannkuchen zu Torte oder Lasagne
    auf. „Oder – was ich ebenfalls sehr nett finde – man macht kleine Säckchen
    daraus, versteckt darin zum Beispiel Champignons oder Spargel, paniert das
    Ganze mit Ei und Brösel und backt sie in Fett heraus. Oder man umbindet
    die Säckchen mit Schnittlauch, macht eine leichte, moussierte Sauce dazu
    und hat dann eine sehr schöne Vorspeise“. Und damit ist die kulinarische
    Entdeckungsreise noch lange nicht am Ende: Die Galette, Ur-Ahnin der
    superdünnen Crêpes und bereits seit dem Mittelalter in der Bretagne
    bekannt, bekommt durch Buchweizenmehl eine besondere Note. Pancakes –
    schön dick und luftig durch Sodapulver - isst man in Nordamerika. Blini sind
    die kleinen, russischen Hefepfannkuchen. Crespelle heißen die italienischen
    Eierkuchen, Poffertjes die holländischen Varianten.


    Auch ernährungsphysiologisch bekommen Pfannkuchen & Co gute Noten.
    „Sie sind leicht verdaulich und liefern eine Eiweiß-Kombination von hoher
    biologischer Wertigkeit, Getreide- mit Milcheiweiß und Ei – das ist fast nicht
    zu toppen“, informiert die Ernährungs-Fachjournalistin Dagmar von Cramm.
    In Pfannkuchen lässt sich zudem wunderbar Vollkorn „verstecken“, etwa in
    Form von Haferflocken oder Vollkornmehl. Gemüse, eingebacken oder als
    Füllung, sowie frisch zubereitete Früchtepürees bieten sich als optimale
    Ergänzung an. „Das Einzige, was man bei Pfannkuchen so richtig falsch
    machen kann, ist, zuviel Fett in die Pfanne reinzugeben aus Angst, dass
    etwas anbrennt“, stellt die Ernährungsexpertin fest.

    Ihr Tipp:
    Beschichtete Pfannen kommen mit sehr wenig Fett aus. Als Bratfett empfiehlt
    von Cramm Butter, „weil es geschmacklich am besten dazu passt.“ Wichtig
    ist, die Butter nicht zu hoch zu erhitzen. Dann steht dem Genuss nichts mehr
    im Wege. Und nicht zuletzt sind Pfannkuchen ein ausgesprochen praktisches
    Familienessen, weiß die dreifache Mutter aus Erfahrung: „Gerade wenn die
    Kinder zu verschiedenen Zeiten nach Hause kommen oder man mittags nur
    etwas Kleines essen will, sind Pfannkuchen sehr gut geeignet, denn sie sind
    in Nullkommanichts fertig.“.

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    Schnell & einfach: Quark-Pfannkuchen-Türmchen mit Kompott

    Bild


    Zutaten für 4 Personen:
    250 g Magerquark
    2 Eier (M)
    80 g
    Zucker
    1 Päckchen Vanillezucker
    175 ml Milch
    200 g Mehl
    30 g
    Rosinen
    Butterschmalz zum Backen
    Pflaumenkompott aus dem Glas

    Zubereitung:
    Quark gut abtropfen lassen. Eier trennen. Eiweiß steif schlagen. Quark mit Eigelb,
    Zucker, Vanillezucker und Milch verrühren. Mehl unterrühren. Teig 20 bis 30 Minuten
    quellen lassen. Eischnee und Rosinen unterheben. Portionsweise in einer
    beschichteten Pfanne in wenig heißem Butterschmalz kleine Pfannkuchen backen.
    Die Pfannkuchen zu Türmchen stapeln und mit dem Kompott anrichten.
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Quelle Text, Rezept und Bild: CMA-Verbrauchertipp 06/12/07
CMA Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH
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In unserer Rezeptdatenbank befinden sich Gemüsekreationen, die sich gut als Pfannkuchenfüllung
eignen. Auch ein Auflauf wie z. B. Porree-Eierkuchenauflauf, kann die Herzen erfreuen.
Wie wäre es mit Pfannkuchen mit Leber-Apfelfüllung? Oder lieber eine leichte
Frühlingsfüllung wie den Kräuterquark? Begeben Sie sich auf die Enddeckungsreise
in unserer reichhaltigen Datenbank: http://www.cleverefrauen.de/html/rezept ... ochen.html

Monique

Beitrag von Monique » 22.03.2007, 20:04

Mit Pfannkuchen kann man sehr kreativ werden,
Das haben wir letzte Woche gemacht
Bild

farmelfe

Beitrag von farmelfe » 22.03.2007, 20:30

Pfannekuchen mit GehacktesSoße und Salat mit süß-sauren Sahne Dressing....................mhhhhhh lecker
Damit kriege ich sie alle aus meinem Familien und Bekanntenkreis

meol

Beitrag von meol » 22.03.2007, 20:38

Speckpfannekuchen mit Salat - mmmh, lecker!!!
Gruß, meol

bienchen

Beitrag von bienchen » 22.03.2007, 20:43

Pfannkuchen mit Apfelstückchen und Puderzucker bestreut..........das essen nicht nur meine Kinder gern. :)

Wölkchen

Beitrag von Wölkchen » 22.03.2007, 22:03

Da hab ich ja was losgetreten....... :lach:

bienchen mit Apfel habe ich letzte Woche auch gemacht. Mal schauen, ob mein Hirn es zusammenkriegt.

für 2 Personen..

Wichtig: beschichtete Pfanne mit Deckel, am besten Glasdeckel.

2 säuerliche Äpfel z.B. Jona Gored
40 g geschmolzene aber nicht heiße Butter
ca. 90 g Weizenmehl 1050
2 Eier
1 EL Zucker
Prise Salz
ca. 125 ml Milch... er muss noch fließen können
Prise Backpulver oder Schuss Mineralwasser
Zitronensaft für die Äpfel

Daraus hab ich einen Teig gemacht, stehen gelassen.
Butter in der Pfanne auf dreiviertel geschmolzen, den ersten Apfel in dünne Scheibe (erst geviertelt, dann in Scheiben geschnitten) hineingelegt, dicht an dicht. Eine Schicht hauchdünn Eierkuchenteig darauf verteilen. Ich habe Kleckse gemacht und mit dem zweiten in Scheiben geschnittenen Apfel verrieben. Auf diesen kommt dann der restliche Teig. Schön verteilen, Deckel drauf bis selbst die Oberfläche gestockt ist. Dafür habe ich den Herd auf fast halb gestellt. Deckel abnehmen, Schwitzwasser nicht in die Pfanne lassen. Apfelteig vierteln und mit Schwung umdrehen. Ich habe einen zweiten Pfannenheber dazu genommen. Nochmal kurz braten lassen und auf jeden Teller 2 Viertel geben, Preiselbeergelee daneben und genießen.


Pfannkuchen vorgebacken (Rezeptdatenbank: Eierkuchenteig), erkalten lassen, dünn mit Frischkäse und Konfitüre bestreichen, einrollen und in einer Kunststoffschale mit zur Schule geben. Gleiches geht auch mit Käse, Mettwurst, Schinken usw. Anstatt Brot gab es das.

Pfannkuchen kalt in Streifen einfrieren und bei Bedarf in eine schnelle heiße Brühe geben. Kann man auch vertragen, wenn grad die Grippe die Appetitlosigkeit bringt.

Pfannkuchen mit Heidelbeerquark, mit Rosinen-Apfel-Zimt-Füllung..

Kaiserschmarn mit Apfelmus, Quark-Plinsen mit Zucker und Zimt..........

ich krieg Hunger... auf Eierkuchen..

Mal schauen, am Wochende sind wir mal wieder für kurze Zeit zu viert und ich werde wohl mal wieder backend in der Küche stehen.

Übrigens ein schöner Partytipp. Man kann sie auch auf einem Raclette-Stein oder flache Grillschale ausbacken. Darauf kommt dann überbackenes Obst und Gemüse. Raclette ohne Fleisch nannten wir es.

Müsst halt den Stein immer dünn mit Butter bestreichen... legger..

zauberfee

Beitrag von zauberfee » 22.03.2007, 22:08

Pfannkuchen...mmmhhh...lecker
Das Lieblingsessen meines Sohnis, nur mit Marmelade bestrichen und zum Omelett gerollt und dann oben drauf viel Zucker -megaeinfach-...davon kriegt er nie genug :lach:

Gast

Beitrag von Gast » 26.03.2007, 16:31

Pfannkuchen - egal ob herzhaft mit Hackfleischsoße, Gemüse, Schinken mit Käse ... oder süß (mit Apfelmus, Zucker und Zimt) ... die essen wir auch alle sehr sehr gerne. :bindafür:

Wellenspringer

Beitrag von Wellenspringer » 31.03.2007, 18:54

Pfannkuchen mit Camenbert!
Pfannkuchenteig nich zu dünn, in die Pfanne dann den Camenbert in
Stücke geschnitten auf dem Teig verteilen und umdrehen und fertig
backen bis der Camenbert verlaufen ist!
Dazu Preiselbeeren und einen leckeren Salat!

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