Hund, Katz und Wellensittich zu unhygienisch?

Schnurrt die Katze durchs Haus? Will der Hund spielen? Hase & Co. knabbern vergnügt am Rasen? Glückliche Pferde, Kühe oder Hühner begrüßen euch? Hier kommen Tierfreunde zu Wort.
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Hund, Katz und Wellensittich zu unhygienisch?

Beitrag von admin » 02.04.2009, 14:18

Hund, Katz und Wellensittich zu unhygienisch?

Die häufigsten Argumente gegen die Anschaffung eines Haustiers sind in Deutschland Zeit- und Platzmangel. Vielen sind Hund, Katz und Wellensittich aber auch schlichtweg zu unhygienisch.

Auch Tierhaare, Katzenkot oder unangenehm riechendes Futter sind für Viele gute Gründe, sich auf keinen Fall ein Haustier zuzulegen: Fast ein Viertel (23,4 %) der Befragten, die kein Tier zuhause haben, gaben an, diese wären ihnen "zu unhygienisch". Sie sind der Ansicht: "Tiere bringen Schmutz in die Wohnung". Rund zehn Prozent (10,7 %) halten kein Haustier, weil sie allergisch gegen Tierhaare sind. Genauso viele (10,9 %) fürchten sogar, die Tiere könnten Krankheiten übertragen.

Was meint ihr dazu?

VG
Ina

Quelle: Eine repräsentative Umfrage von Gesundheitpro, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg

Gisa

Beitrag von Gisa » 27.04.2009, 07:23

Hallo zusammen!

Ich meine dazu, dass es mittlerweile bekannt sein dürfte, dass zu viel Hygiene und "Abkehr" von der natürlichen Welt, gerade Allergien fördert.

Gelangweilte Immunsysteme suchen sich eben eine Beschäftigung....

In einem Punkt haben die 23,4 Prozent recht: Tiere machen Dreck! Und wer das nicht akzeptieren kann, vielleicht zu faul zum Putzen ist, der ist ohne Tier zwar nicht wirklich besser dran - das Tier aber ohne ihn. :D

fabel

Beitrag von fabel » 28.04.2009, 07:06

Wenn Leute einen Hygienetick haben , ist es wirklich besser, wenn sie sich keine Haustiere anschaffen. Sie werden damit bestimmt nicht glücklich und die Tiere landen dann schnell im Tierheim :/ .

Wir hatten schon immer Haustiere und keiner in der Familie leidet an einer Allergie.

Und nicht nur den Dreck sollte jeder Bedenken, der Tiere halten möchte, sondern auch den Zeitaufwand. Tiere sind Lebewesen, die viel Zeit und Zuwendung brauchen.

Ellen

Beitrag von Ellen » 29.04.2009, 10:03

Eine Tierhaarallergie ist kein Grund kein Haustier zu haben. Es gibt ja noch genügend Tiere die kein Fell haben.... Wie wäre es mit einem Leguan, einer Schildkröte oder Fischen. Der Portugiesische Wasserhund zum Beispiel ist auch ein Hund für Allergiker. Wenn man ein Tier möchte kann jeder eines haben, die Fauna ist groß sucht euch was aus, was zu Euch passt.....
Nein ich glaube diese Argumente: Tiere machen Schmutz, übertragen Krankheiten oder die Wohnung wäre zu klein sind hausgemachte Ausreden, um sich auf gar keinem Fall auf ein Tier einzulassen. Diese Argumente dienen nur zum Selbstschutz. Wie würde es denn aussehen wenn sie die Wahrheit sagen würden.... z.B. ich habe keine Lust auf Verantwortung für ein Tier, ich bin zu faul zum Putzen, ich habe kein Geld für ein Tier oder ich mag keine Tiere leiden. Die Leute wären empört und würden unbequeme Fragen stellen. Mir persönlich wäre eine ehrliche Antwort lieber, denn wer nicht will muss kein Tier haben. Ist auch besser für die Viecher.
Eins noch.... abgesehen von der Arbeit die ein Tier macht geben sie mehr zurück als was sie bekommen, ganz uneigennützig. Diese uneingeschränkte Treue eines Tieres werden diese Menschen nie erfahren. Schade eigendlich....
LG Ellen

tulpe

tiere

Beitrag von tulpe » 29.04.2009, 12:33

hallo,

es sollte jeden überlassen bleiben, ob oder ob nicht.

gerüche und schmutz bringt es schon in die wohnung und man könnte auch sagen, es ist tierquälerei, tiere in der wohnung zu halten.

wenn ich das so sehe, in der stadt, diese großen hunde und eine kleine wohnung, grausam. daß hat mit tierliebe nichts mehr zu tun.
es gibt leute, die schaffen sich hunde an, damit sie selbst nicht faul werden, damit sie bewegung haben.
ja, was ist das denn.

bei älteren menschen habe ich verständnis. ok, wenn die sich ein kätzchen anschaffen, damit sie nicht so einsam sind.

oft ist es auch so, daß menschen für ihre tiere mehr zeit und liebe verwenden, als zu ihren kindern, bzw. mitmenschen.

nun, gut, es ist jeder manns angelegenheit.
schneeflocke

Ellen

Beitrag von Ellen » 29.04.2009, 17:13

Hallo zurück,
ob Tiere Gerüche und Schmutz in eine Wohnung bringen hängt von der Tierart und letztendlich von dessen Besitzer ab. Ich sehe es auch als Tierquälerei an wenn jemand seine Tiere nicht artgerecht hält, aber wenn Du meinen Artikel genau liest steht da nichts von großen Hunden in einer kleinen Wohnung. Da steht..... findet ein Tier was zu Euch passt. Natürlich gibt es auch Hundehalter die ein Tier haben weil sie nicht faul auf dem Sofa liegen wollen und somit sich und ihrem Tier Bewegung verschaffen. Ich sehe da nichts schlechtes. Weder für den Mensch noch für das Tier! Es gibt aber auch Leute die Ihre Tiere brauchen aus therapeutischen Zwecken oder Krankheits- bedingt .... z.B. Blinde.
Ich habe auch Verständnis wenn ältere Menschen ein Haustier haben damit sie nicht einsam sind aber wenn Du schon argumentierst, dann bedenke was wird denn mit dem armen Tier wenn der alte Mensch ins Krankenhaus oder Pflegeheim muss. Wenn er einsam ist heißt das doch wohl er hat niemanden der sich um seine Katze oder Hund kümmert. Das Tier landet dann im Tierheim und dann kommt ein Mensch der sagt ich nehme den Hund damit ich Bewegung habe und das Tier ein schönes Zuhause und das soll dann schlimm sein. Ist nicht schlüssig deine Argumentation, oder?
In einem gebe ich Dir recht.... es ist jedem seine Angelegenheit ob Tier oder nicht.
PS. Lass mich raten.... Du hast kein Tier!
LG Ellen

Achtermama

So isses

Beitrag von Achtermama » 03.05.2009, 15:02

Jio,Ellen,Du sprichst mir aus der Seele.Wir haben so Einiges an Tieren und ich weiß wieviel zusätzliche Arbeit zum Alltag das macht.Aber in einem immer stressig werdenderen Alltag, in dem die meisten Hausfrauen und Mütter auch noch arbeiten gehen,bleibt dafür oft nicht mehr die Kraft und Zeit.Das kann ich einerseits verstehen,aber andererseits würde man viele schöne Dinge durch Tiere gar nicht erleben,wenn man Keine hat.Auch das Argument Geld spielt natürlich eine Rolle.Wenn ich ehrlich bin könnten wir uns mehr leisten ,wenn ich weniger Viehcher hätte.Aber mir fehlt das "mehr leisten" nicht.
Gruß Achtermama

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indigo
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Beitrag von indigo » 05.05.2009, 23:35

Wir haben einen Wellensittich und der macht ganzschön Dreck.
Ich mag ihn aber und deshalb ist das für mich nicht unhygienisch. Aber ich weiß, dass in meinem Bekanntenkreis solch Meinung besteht.

Einen Hund würde ich mir niemals in einer Mietwohnung halten. Alles zu klein und ich hab keine Lust so früh mit dem Hund gassi zu gehen. :lach:

Rose
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Anmache

Beitrag von Rose » 06.02.2010, 18:56

:39fe202691ec0234c52c82d0c1d26af8 Wie werdet ihr eigentlich von anderen behandelt,wenn ihr sagt ihr habt Tiere.Ich zb liebe meine Katzen über alles und Tiere sogar sehr.Meine Katzen dürfen auch im Bett schlafen,dass finden soviele nicht ok.Ich meine die Leute die nichts mit Tieren zu tun haben und ehrlich gesagt die können mich auch mal am ....!!!!Rose
Tiere sind nicht sauber so ungefähr verstehe ich das immer,von den Leuten die keine Tier haben.

fabel

Beitrag von fabel » 08.02.2010, 08:50

Nun ja es gibt immer Leute die keine Tiere mögen . In meinem Bekanntenkreis haben eigentlich die meisten ein Haustier. Ob Hund und Katze ins Bett dürfen muss halt jeder selber entscheiden. Mein Hund darf es nicht, aber nicht wegen der Hygiene sondern weil mich das beim Schlafen stören würde ;) . Auch auf die Couch darf er nicht, wegen der Rangordnung und weil da kein Platz für ihn ist :P . Sitzplätze reichen bei uns gerade so für den Rest der Familie.

Lass dir da nicht von anderen reinreden, jeder muss so leben, wie er es für richtig hält :) und wenn es den Leuten nicht passt ist es ihr Problem.

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Hund

Beitrag von Rose » 08.02.2010, 16:25

Bei einen Hund würde ich es auch nicht machen,aber ich habe Wohnungskatzen.Ich bin,aber der Meinung man wird ja schon blöd angemacht,wenn man einen Hund hat und jetzt kommt es,wenn ich dann sage ich hänge an den Hund oder Katze werde ich blöd angemacht.Ich lasse mit da auch nicht reinreden.Rose

mary

Re: Hund, Katz und Wellensittich zu unhygienisch?

Beitrag von mary » 28.02.2011, 15:44

admin hat geschrieben:Hund, Katz und Wellensittich zu unhygienisch?


Auch Tierhaare, Katzenkot oder unangenehm riechendes Futter sind für Viele gute Gründe, sich auf keinen Fall ein Haustier zuzulegen
Na ja, auch ich verliere Haare :buhu: menschlicher Toilettenbesuch ist auch mit einer Duftnote verbunden :loldev: und mein Lieblings- Harzer Käse riecht zum aus den Socken springen :heiss:

Für mich alles Gründe, um auf dem Teppich zu bleiben, und unser Kater ist schon 12 Jahre alt.

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Beitrag von indigo » 28.02.2011, 21:31

:love: süß
Es grüßt Bild 'lichst indigo
-Eine blaue Träne der Aphrodite-

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Rosenfan
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Beitrag von Rosenfan » 02.03.2011, 12:09

So ein süsser Kerl.

Seit ich meine beiden Katzen habe, bin ich schon öfter am wischen und am saugen. Gut und Fell verlieren die auch. Aber ich kann und will nicht ohne Tiere leben. Die machen ja auch viel Freude. Und so steril wie im OP- Saal muss es ja Zuhause auch nicht sein. ;)
LG Rosenfan


Laufe nicht bevor Du gehen gelernt hast.

Rose
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Beitrag von Rose » 10.08.2011, 19:10

Ich bin ja wirklich ein Tierfreund,aber wenn ich sehe, dass die Hunde auf dem Bürgersteigt ihre Geschäfte machen.Das kann alles passieren,aber dann kann der Hundebesitzer das Geschäft seines Hundes auch weg machen.Ich hätte am Montag gerne mal überall eine rote kleine Fahne im jedem Haufen gesteckt,soviel Hundehaufen auf einen Schlag und dass auf einen kurzen Weg den ich gegangen bin.Das Schönste ist,einige Meter weiter fängt bei uns ,unsere Grünlandschaft an mit tollen Wiesen und Wege,wo sich ein Hund austoben kann.Ich habe von meinen Gasthunden immer den Haufen weg gemacht.Ich hätte mich fast über ge..... müßen.
Lg.Rose

Maria*

Beitrag von Maria* » 10.08.2011, 19:22

Rose hat geschrieben:Ich bin ja wirklich ein Tierfreund,aber wenn ich sehe, dass die Hunde auf dem Bürgersteigt ihre Geschäfte machen.Das kann alles passieren,aber dann kann der Hundebesitzer das Geschäft seines Hundes auch weg machen.Ich hätte am Montag gerne mal überall eine rote kleine Fahne im jedem Haufen gesteckt,soviel Hundehaufen auf einen Schlag und dass auf einen kurzen Weg den ich gegangen bin.Das Schönste ist,einige Meter weiter fängt bei uns ,unsere Grünlandschaft an mit tollen Wiesen und Wege,wo sich ein Hund austoben kann.Ich habe von meinen Gasthunden immer den Haufen weg gemacht.Ich hätte mich fast über ge..... müßen.
Lg.Rose

So sieht das bei uns im Wohngebiet aus, überall. :D

Bild

mimi

Beitrag von mimi » 10.08.2011, 19:23

Ob Katzen unhygienisch sind, die von meinem Sohn bestimmt nicht,
das gilt auch für Hunde, sovie für die Vögel!

Es kommt immer drauf an, wie man etwas pflegt und sauberhält.

Dass Hunde ihr Geschäft auf der Straße machen, liegt wohl am Hundehalter, es gibt diese Teile, da sind Plastiktüten drin und ein Schäufelchen, wo man das rein tun kann.

Meine Nachbarin hat - wenn sie mit dem Hund weggeht - immer eine Tüte und eine Schaufel dabei.

Einen Hund kann man erziehen, aber einen Hundehalten wohl nicht, oder?

Sara
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Beitrag von Sara » 10.08.2011, 19:27

Bei uns gibt es leider viele, die die Hundehaufen nicht wegmachen :-(

Ich finde ausserdem, dass Hunde etwas riechen, wenn sie in der Wohnung gehalten werden. Ist aber nicht so schlimm.

Ansonsten, wie können Tiere unhygienisch sein? So ein Quatsch. Die pflegen sich besser, als mancher Mensch!

Meine Chefin ist auch so ein "Fall". Die geht nicht in die Ostsee baden, weil es da Hundestrände gibt. Deswegen geht sie in der gesamten Ostsee nicht baden *die spinnt* Soviel Blödsinn können auch intelligente Freauen reden...

mimi

Beitrag von mimi » 10.08.2011, 19:29

Naja, ist ja auch verständlich. Wir waren in der Bretagne und dort gehen die Franzosen mit ihren Hunden ans Meer zum Baden.
Also viel im Meer war ich auch nicht.

Maria*

Beitrag von Maria* » 10.08.2011, 19:29

Ich habe zwei Katzen, zwei Hamster und einen Putzzwang..... ;)

Sara
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Beitrag von Sara » 10.08.2011, 19:34

Warum findest du das verständlich?
Was ist denn so schlimm an Hunden, wenn sie baden?

mimi

Beitrag von mimi » 10.08.2011, 19:46

Nichts, aber ich mag nicht am selben Strand zusammen mit den Hunden baden. Am Badestrand gehe ich dann schon baden, aber zusammen mit den Hunden am Hundestrand eher nicht.


Übrigens Menschen stinken auch, wenn sie sich nicht pflegen, das nur zu den Hunden. Ich mache das täglich in der S-Bahn mit.

Sara
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Beitrag von Sara » 10.08.2011, 20:03

Weiß ich doch, dass Menschen auch stinken.

Nicht mit am Hundestrand baden zu wollen, versteh ich ja noch, aber meine Chefin geht auch nicht 100 km weiter in die Ostsee!

mimi

Beitrag von mimi » 10.08.2011, 20:18

nu lass sie mal, sie hat wohl ihre gründe und das ist doch o.k.

wenn man hunde nicht mag, kann ich das verstehen. vielleicht gibt sie das auch nur vor, denn in der ostsee und in der nordsee sammelt sich so mancher Schmutz.

Allegra

Beitrag von Allegra » 10.08.2011, 20:26

Nichts, aber ich mag nicht am selben Strand zusammen mit den Hunden baden. Am Badestrand gehe ich dann schon baden, aber zusammen mit den Hunden am Hundestrand eher nicht.
Klar, ich geh ja auch nicht an den Hundestrand, wenn ich keinen habe, es sei denn mir bleibt nicht anderes übrig oder? Das Wasser bleibt deshalb doch sauber, bei soviel Salzgehalt erübrigt sich jedes Bedenken

Ich kann das akzeptieren Mimi, nur verstehen kann ich es nicht, wie hälst du es dann , wenn du mit dem Hund, die gleiche Strasse benutzen musst?
Ein Hund würde niemals, im Wasser sein Geschäft verrichten, das geht gegen seine Natur, zumal er darauf bedacht ist, nicht dabei unter zugehen ;)
Die Strände werden meines Wissens, jeden Morgen gesäubert, da die Franzosen ein sehr Hundevernarrtes Volk ist.
Was passiert, wenn jemand , während du am Strand liegst, mit seinem Hund entlang geht? Nicht alles Strände sind gekennzeichnet u. verboten ist es auch nicht! Ergreifst du die Flucht? Du sitzt in der S-Bahn u. es kommt jemand mit seinem Hund rein, was dann?

mimi

Beitrag von mimi » 10.08.2011, 20:36

Jaa, was mach ich dann, wenn Jemand mit seinem Hund die S-Bahn betritt?
Dann guck ich den Hund freundlich an und sprech mit ihm, aber ich
berühre ihn nicht, übrigens grundsätzlich nicht, weil ich nicht weiss, ob der Hund das will oder das Herrchen. Ich denke mal, zwischen mit den
Hunden S-Bahn fahren und mit den Hunden direkt baden, ist ein
kleiner aber m.E. feiner Unterschied. Ich mags halt net.

Aber da ich ja grundsätzlich nicht im Meer schwimme, egal wo, ist mir das eigentlich auch wurscht.

Sara
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Beitrag von Sara » 10.08.2011, 20:41

mimi hat geschrieben:nu lass sie mal, sie hat wohl ihre gründe und das ist doch o.k.
Ich lass sie schon. Die Gründe wüßte ich nur gern.

mimi

Beitrag von mimi » 10.08.2011, 20:42

Hast du sie schon mal gefragt?????

:D

Sara
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Beitrag von Sara » 10.08.2011, 20:45

Na klar. Sie meint, da wäre eben eklig. Die würden die ganze Ostee verdrecken :rolleyes:

mimi

Beitrag von mimi » 10.08.2011, 20:46

Dann kennst du doch ihre Gründe, mußt also nicht mehr nachforschen.

:juggle: :juggle: :juggle:

Sara
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Beitrag von Sara » 10.08.2011, 20:50

Ich ja auch egal, vielleicht mus ich lernen noch toleranter zu sein :D

Allegra

Beitrag von Allegra » 10.08.2011, 20:59

Ich denke mal, zwischen mit den
Hunden S-Bahn fahren und mit den Hunden direkt baden, ist ein
kleiner aber m.E. feiner Unterschied. Ich mags halt net.
Da geb ich dir recht Mimi, du sollst ja auch nicht direkt mit dem Hund baden gehen, sondern nur das Wasser mit ihm teilen , vielleicht auf großer Distanz?
So ein Badestrand, oder anderer Strand kann groß sein :D
Und wenn ein Hund schwimmen geht, stinkt er nicht!
Aber es ist in Ordnung, du gehst ja nicht ins Meer, also erübrigt sich ja deine Angst evtl. auf einen Hund, im Wasser zu treffen, aber am Strand kann dir das schon passieren, beim sonnenbaden eher nicht, so ein Hund liegt ungerne auf die Badetücher :D

mimi

Beitrag von mimi » 10.08.2011, 21:32

puuuhhhh, ich komm net zum arbeiten??!!! Aber jetzt ischs au egal.

Mach dir keine Sorgen, ich habe kein Problem damit, meine Nachbarin hat einen süßen Jack Rassel und die Schwiegertochter meines Freundes und
der Sohn haben einen Golden Redriver, der stinkt aber ist total goldig.
Er fegt im Garten umher, hinterlässt seine Häufchen, die ich wegräumen darf und damit ist gut. Am Sonntag mach ich mal Bilder von ihm.

Maria*

Beitrag von Maria* » 10.08.2011, 23:13

Bild

mimi

Beitrag von mimi » 11.08.2011, 03:47

so ist das, wenn man noch geschwinde nachrichten verschickt.

das heisst jack russel!!!

Vicky

Beitrag von Vicky » 11.08.2011, 17:43

@ Mariechen

Ach ! Du hast zu den beiden Katzen auch noch einen Putzzwang ?
Wie heiß der denn und schick mal ein Foto mit, ich kann mir den Putzzwang nicht vorstellen... :D

@all

Wer nicht mit seinen Tieren wirklich leben will, sollte sich keine halten, da wirds einfacher..........
Ich denk grad mal an die Cote Azur. Da ist es einfach normal, dass Hunde mit am Strand sind.
Meist gibts auch jemanden, der für das Wohlergehen der Badegäste zuständig ist und Herr und Hund baden gemeinsam, wenn ihnen danach ist.
Die bekommen auch gleich ein funkelndes Metallschälchen mit Wasser.
Überhaupt ist in France das Verhältnis zu Tieren nicht so verkrampft, hier muss alle haargenau nach den Buchstaben der gesetze gehen, egal,ob es Sinn macht oder nicht.
Bei unserer 1. Reise 1990 in die Normandie,haben wir in Arras übernachtet und was hab ich beim Abendessenneben mir sitzen gehabt ?
Eine Katze.
Keiner hat sich da gefragt, is das nun vllt. ungesund !?
Ich finde auch, dass in D die Leuts irgendwie unter einem Wahn leiden,der Angst vor Keimen.........Und so schrubben sie wie die Irren mit Desinfektionsmittelen ihr Häuschen, was so manchen Krankenhausarzt vor Neid erblassen lässt.
Abgesehen davon, dass es Bakterien gibt, die man unbedingt braucht, ja auch Colibakterien (bestimmte) sind sehr wichtig, kommen wir immer weniger mit allen möglichen Keimen in Berührung und wir haben keine Gelegenheit Antikörper zu bilden, fallen also bei früher wenig dramatischen Erkrankungen schon um und haben sie um so schlimmer....
Naja, wäre doch auch mal was zum nachdenken, ob die übertriebene Hygiene sinnvoll ist.

Weiß nicht mehr, wers gschrieben hat, dass in der Bretagne Hunde baden, wo sie wollen, es gibt auch jede Menge Reiter, die am Strand lang galoppieren und das hat mich einst zu der Frage an meinen Herrn Gemahl gebracht, ob Pferdemist schwerer ist als Wasser.
Ja, die Vorstellung ich paddle so vor mich hin und plötzlich taucht vor meinem Mund so ein Pferdeapfel auf, ich esse Äpfel ganz gern, aber solche......

mimi

Beitrag von mimi » 11.08.2011, 18:33

Ja, Vicky ich sag doch Franzosen und ein Hund ist schön, doch ich finde einfach eine Katze hygienischer, das mag daran liegen, dass ich Katzen einfach gerne mag.

Aber ein Tier würde ich mir keines anschaffen, weil ich
1. doch berufstätig bin und
2. viel zu pingelig in meiner Wohnung bin.
Jessas, wenn die Katze mal an den Möbeln oder am Sofa kratzen würde.
So groß ist leider meine Tierliebe nicht.

Ich habe die Katzen von Jan oft in Pension und ich bin immer froh, wenn ich sie nach ein paar Tagen wieder los bin. Ich nehme da immer Urlaub, damit ich sie unter Bewachung habe und weiss was sie anstellen.

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Beitrag von Rosenfan » 12.08.2011, 09:19

@Mimi, das ist doch OK.
Ich selber habe mir einen Neufundländer gewünscht, mit dem ich in den See rausschwimmen kann. Das muss halt noch ein paar Jahre warten, ich finde das toll. Aber jedem das seine.
LG Rosenfan


Laufe nicht bevor Du gehen gelernt hast.

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Beitrag von Rose » 13.08.2011, 14:46

BITTE DURCHLESEN UND ALLEN WEITERLEITEN!

- WIR KÖNNEN ETWAS ÄNDERN -

IN DEM WIR DIE MENSCHHEIT AUFKLÄREN ÜBER DIE ZUSTÄNDE IN DEN TÖTUNGSSTATIONEN IN FRANKREICH, SPANIEN, UNGARN UND ANDEREN LÄNDERN!



VON EINER FRANZÖSISCHEN TÖTUNGSSTATION
BRIEF EINES LEITERS EINER "FOURRIERE" (TÖTUNGSSTATION IN FRANKREICH)

Ich glaube, dass es wichtig ist, die Öffentlichkeit über den "Alltag" in einer Tötungsstation zu informieren.
Ich arbeite als Leiter einer Tötungsstation . Bitte begleiten Sie mich in die "Fourrière". Mein Vorschlag: Hundezüchter und Leute, die Hunde verkaufen, sollten mindestens einen Tag in einer "Fourrière" verbringen müssen. Beim Anblick der traurigen Augen, die um Hilfe suchen, beginnen Sie vielleicht darüber nachzudenken, ob es richtig ist , Hunde in Mengen zu züchten.


Der Welpe, den Sie eben verkauft haben, endet mit grosser Wahrscheinlichkeit in einer Tötungsstation, sobald er nicht mehr der "Wonneproppen" der Familie ist. 90 % der Hunde, die in die Tötungsstation kommen, verlassen diese niemals wieder LEBENDIG! 50 % der Hunde, die ich aufnehmen muss, sind übrigens Rassenhunde...

Häufig gehörte Vorwände, um einen Hund abzugeben:
-Wir ziehen um, wir können unseren Hund/unsere Katze nicht mitnehmen. Ist das wahr? Oder ist dies nicht nur ein Vorwand, um sich von Ihrem Hund zu trennen?


-der Hund ist grösser geworden, als wir dachten! Haben Sie sich nicht vorstellen können, wie gross beispielsweise ein Deutscher Schäferhund wird?


-Ich habe nicht genügend Zeit, mich um meinen Hund zu kümmern. Kann das wahr sein? Ich persönlich arbeite 10 oder 12 Stunden und wenn ich nach Hause komme finde ich immer noch Zeit, mich um meine 6 Hunde zu kümmern.


-der Hund verwüstet uns den ganzen Garten - weshalb lassen Sie ihn dort alleine und nehmen ihn nicht ins Haus?

Wenn ein Hund gebracht wird, sagt man mir immer: es ist nicht schwierig, ein neues Zuhause für ihn zu finden es ist ein guter Hund....



Darf ich Ihnen die Wahrheit sagen? Ihr Hund hat 72 Stunden Zeit, eine neue Familie zu finden, manchmal auch etwas länger, wenn die Tötungsstation nicht überfüllt und er bei guter Gesundheit ist. Eingesperrt in eine kleine Box jammert er oft ununterbrochen, er weint um seine Familie, die ihn verlassen, die er verloren hat. Nur mit viel Glück und wenn genügend Betreuer da sind, darf er seinen Käfig von Zeit zu Zeit verlassen. Wenn nicht, wird sich niemand lange um ihn kümmern, die einzige tägliche Aufmerksamkeit sind eine Futterschüssel und etwas Wasser. Grosse und schwarze Hunde oder Molosser sind meistens zum Tode verurteilt, sobald sie in der Fourrière angekommen sind, denn sie haben keine Chance mehr, adoptiert zu werden. Charakter und Verhalten spielen dabei keine Rolle.


Ist die Tötungsstation nicht überfüllt und der Hund gehört einer "gesuchten Rasse" an, ist er zudem sehr liebenswert und freundlich, ist es möglich, dass seine "Hinrichtung" hinausgeschoben wird, jedoch nicht für lange Zeit....


Auch der friedlichste Hund kann in einer solchen Umgebung sein Verhalten ändern, doch beim geringsten Anzeichen von "Aggressivität" wird er sofort euthanasiert.


Hunde die Krankheitssymptome (Zwingerhusten etc) zeigen, werden ebenfalls getötet, da keine finanziellen Mittel für ihre Behandlung zur Verfügung stehen.

Sprechen wir jetzt über die Euthanasie, den sogenannten "Gnadentod" von Hunden, die bei bester Gesundheit sind, eine Schilderung der Realität für alle, die noch nie eine Euthanasie in einer Tötungsstation miterlebt haben:

Der Todeskandidat wird angeleint aus seiner Box geführt. Die meisten von ihnen glauben, endlich wieder einmal spazieren gehen zu dürfen, sie sind glücklich und wedeln mit dem toller Mann.... Bis sie im "Todeszimmer"
ankommen. Dann bleiben sie ruckartig stehen, sie scheinen die Nähe des Todes zu fühlen. Diese Reaktion ist bei allen gleich, ohne Ausnahme... Einer oder zwei "Veterinärtechniker" versuchen den Todeskandidaten (Hund oder Katze) festzuhalten. Dann suchen ein Tierarzt oder auch nur ein "Euthanasie-Spezialist" nach der Vene eines Vorderbeines und die bekannte "rosarote Flüssigkeit" wird injiziert (direkt, ohne vorangehende Anästhesie).


Es bleibt zu hoffen, dass der Hund nicht in Panik gerät, sobald er fühlt, dass er (mehr oder weniger schnell) gelähmt wird, ich habe solche gesehen, die sich schreiend mit den eigenen Pfoten blutig gekratzt haben. Nicht alle "schlafen" gleich ein, oft werden sie lange Minuten von Muskelkrämpfen durchgeschüttelt...

Nach der Hinrichtung kommen sie in die Gefriertruhe und warten darauf, vom Abdecker als Sondermüll abgeholt zu werden. Was geschieht dann mit ihnen? Werden sie verbrannt oder zu Tierfutter verarbeitet? SIE werden es niemals wissen und stellen sich vielleicht auch gar keine Fragen - Es war ja NUR EIN TIER und SIE können sich jederzeit wieder ein neues kaufen.....


Ich hoffe, dass Sie bis zum Schluss alles durchgelesen haben, dass die traurige Wahrheit Sie nachdenklich stimmt und Sie diese Bilder nicht einfach verdrängen können, diese Bilder, die mich nicht mehr loslassen, jeden Tag, wenn ich von meiner Arbeit nach Hause komme. Zwischen 9 und 11 Millionen Tiere (Katzen und Hunde) sterben jedes Jahr in den Tötungsanstalten und nur durch Ihre Aufmerksamkeit könnte man versuchen, dies verhindern.


Ich versuche alles, um so viele Leben wie möglich zu retten, doch die Tötungsanstalten sind dauernd überfüllt und täglich kommen neue Tiere dazu.


Ich habe eine dringende Bitte: Züchten Sie keine Hunde und kaufen Sie keine, solange noch so viele in den "Fourrières" sterben. Die Wahrheit ist schmerzlich, man kann nicht an der Realität vorbeisehen.


Ich hoffe nur, dass wenigstens eine Person nach dem Durchlesen dieses Textes ihre Meinung bezüglich Zucht und im Stich lassen eines Hundes ändert. Dass jemand zu mir kommt und sagt, ich will einen DIESER Hunde adoptieren. Dann hat sich die ganze Mühe schon gelohnt.


Wenn Sie wollen, dass die Situation ändert, senden Sie diesen Text an alle Ihre Kontakte!

Jazz M. Onster







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Maria*

Beitrag von Maria* » 13.08.2011, 14:57

Tut mir leid Rose......
Ich lese nur das Wort TÖTUNGSSTATION.... da bekomme ich schon Magenschmerzen.
Ich habe schon zu viele grausame Beiträge über Tierquälerei gelesen und hatte dann Schlafstörungen, Depressionen und Alpträume.
In meinem Katzenforum bin ich über alle Zustände aufgeklärt worden.
Und dort wird jeder Beitrag oder Videolink mit

"Achtung, nichts für schwache Nerven" gekennzeichnet.

Also nicht böse sein, wenn ich Deinen Beitrag nicht durchlese....
Ich kann das wirklich nicht. :nein:

Aber sei Dir sicher, ich tue nichts, was einem Tier direkt oder INDIREKT Leid oder Schaden zufügt !

ICH KAUFE AUCH KEINE TIERE MEHR BEI ZÜCHTERN !!! :nein:

Rose
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Beitrag von Rose » 13.08.2011, 14:59

Es ging eigentlich um Frankreich,dass ist ein Eu Land.
lg.Rose

mimi

Beitrag von mimi » 13.08.2011, 17:15

Kommt mir bekannt vor, erinnert mich an Buchenwald bzw. Ausschwitz.
Da hat man das mit Menschen gemacht.

Vicky

Beitrag von Vicky » 13.08.2011, 17:43

@ Rose

es ist allgemein inzwischen bekannt, wie Menschen mit Tieren umgehen.
Das kann man nicht in Frankreich festmachen. Diese Praxis gibts doch in vielen Ländern.
In Deutschland gibts zwar solche Stationen nicht, aber das heißt nicht, dass hier die Tiere in Frieden und Freude leben.
Tiere werden gequält und ausgenutzt, dann ausgesetzt, wenn sie Pech haben im Wald mit der Leine an einem Baum gebunden.
Sie werden geschlagen und Schlimmeres, was ich selber mal nicht weiter erkläre.
Hier gibts auch genug Handlungsbedarf, aber wenn man versucht, den Tieren zu helfen, kümmerts selten jemanden. Man kann nicht einfach in ein Privathaus gehen und da Tiere rausholen, dafür ist der Amtstierarzt zuständig und der ist oft genug blind und taub oder zu langsam.....
Von den Nutztieren will ich gar nicht reden.............
Da gehts noch einen Zahn schlimmer zu.

Nun ja, es gibt wohl gar nichts, was die Menschen menschlich macht.
Das ist ein Armutszeugnis was wir uns austellen müssten.
Unsere Spezies sieht in vielen Tieren nur das Essen, den Nutzen und was
weiß ich noch.....
Das Abendland meint, es ist anderen weit voraus, aber das ist nur Beruhigungsgeschwätz.
Warum eigentlich übersehen die Christen immer, dass unsere Erde in ihrer Gesamtheit, mit allem was da ist, ein Werk Gottes ist ?
Da wird oft gesagt, der Herr sprach: Macht euch die Erde untertan.
Das bedeutet nicht, dass wir sie völlig kaputt machen sollen.
Und am Beispiel der Tiere, es sind Gottesgeschöpfe, die also zumindest ein bisschen Achtung verdienen.
Egal wo.

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