Lebensmittel für Diabetiker....

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Sandrine
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Lebensmittel für Diabetiker....

Beitrag von Sandrine » 25.09.2010, 16:13

Ich finde schon allemal richtig, dass die Regale geräumt werden, von Diät-Lebensmitteln.

Ich wunderte mich schon lange, dass das nicht eher geschieht.
Nun will man nach und nach diese Esssachen aus den Egalen nehmen.

Wieviel "Zutaten", die dem Körper schaden da enthalten ist, ist nur versteckt und man greift zu immer mehr............weil ich es doch darf......., son Quatsch.
Da ist unter anderem so viel Fett drin und wenn ich denke, wieviel Spekulatien ectr, gekauft wurde, geschweige von "Süßigkeiten"

Ich kaufte es nie und komme mit allen Lebensmitteln gut zurecht, ich muß nur wissen, WAS ich esse und wieviel ich von anderen Sachen darf und welche nicht.
Aufklärung ist eben alles.
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indigo
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Beitrag von indigo » 25.09.2010, 20:30

Ja, ist richtig, dass das Zeugs endlich aus den Regalen kommt.
Aber, bei meiner Mutter ist der Körper so, dass sie dieses Zeug essen muss.
Nun werde ich bestimmt gleich wieder verbessert aber wir haben es in diesem Jahr bei meiner Mutter festgestellt. Meine Schwester wollte das Essverhalten meiner Mutter umstellen und hat es jeden Tag notiert.
Immer wenn sie normales Essen zu sich nahm, stieg der Zuckerspiegel.
Weil, ich war schon lange dagegen, dass sie das Diabetikerzeugs zu sich nimmt. Nun hat meine Schwester alles so gelassen, wie es war. Eine 89 jährige Dame kann man vielleicht nicht mehr umstellen. Sie hatte es auch damals noch anders gelernt.
Meine ältere Schwester dagegen lernte schon, mit dem normalen Essen umzugehen.
In 30 Jahren passiert eben viel.
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Beitrag von Sandrine » 26.09.2010, 10:32

indigo

ich weiß wie Du das meinst.
ich kenne eine nette Dame aus einem anderen Forum, die bis zu 4 x und mehr spritzen muß, die aber auch kiloweise Weintrauben ectr, aß.
Da denke ich immer, wenn ich Diabetes höre.......na, und wie ist Deine Ernährung?
Bei mir ist es immer noch bei Tabletten geblieben.
Und ich denke auch, wenn man schon viele schwere Krankheiten hatte, ist man gehandicapt und alle Organe reagieren anders.
Eine andere Freundin aß zur Advendszeit dermaßen und besonders vorher die Wochen mengenweise von den Lebkuchenkram, wobei ich dachte, hm, und wie sieht Morgen dein Zuckertest aus?

Mir geht das nicht so ganz ins Gehirn........ich kann mich doch satt essen an anderen Dingen, wie Gemüse, Fleisch und gemäßigt Obst.
Man muß nicht auf alles verzichten. Bei mir reagiert der Körper so.......alles gemäßigt essen, gut dosiert, ohne abzuwiegen, aber von allem was und bei mir stellt sich dann auch kein Heißhunger ein, wobei ich dann ein wenig abnehme, freue ich mich morgens beim Messen, es ist im Lot.
Nächste Woche hab ich wieder einen Doctermin, was heißen soll, ich gehe zur Diabetesuntersuchung.
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Beitrag von indigo » 26.09.2010, 13:11

Ja genau @sandrine.
Meine Schwester ißt ganz normal, muss nur aufpassen. Hat sogar nach der Umstellung der Herzmedis, noch abgenommen.
Ein Arbeitskollege hatte dermaßen Übergewicht und ebenfalls dann Diabetes. Hat derart sein Eßverhalten umgestellt, sodass er jetzt eher dünn ist. Ich wollte es erst nicht glauben, weil ich ihn DICK (war wohl sehr dick) nicht kennengelernt hatte. Und er sagte auch, dass er durchaus ein Eisbein ißt.
Ob er allerdings spritzen muss, weiß ich nicht mehr.
Ja, meine Mutter spritzt eigentlich von Anfang an.

Will auch damit sagen, dass man nicht immer mehr Kilos auf die Waage bringt, wenn man Diabetes hat.
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Vicky

Beitrag von Vicky » 27.09.2010, 17:45

@ Sandrine und indigo

Sagt denn niemand mal der Frau, dass sie auf gar keinen Fall Trauben essen soll ?
Sicher schadets nicht, wenn man mal eine oder 2 isst, aber eben nur, um den Appetit zu zügeln.
Das ist überhaupt komisch. Ich musste mal wochenlang alles nur gekocht
und durchgedreht essen und obwohl ich damals nie gerne Schokolade und Ähnliches gegessen habe, da hatte ich plötzlich wahnsinnigen Appetit drauf und dachte, die Welt geht unter, wenn ich nicht sofort Schoki bekomme.
Das ist aber eine Frage desGehirns, denke ich mal und ich halte es für einen boshaften Scherz dieses Teils in unserem Kopf.

Die Diätsachen, die man kaufen kann, die braucht eigentlich kein Mensch, höchstens der Hersteller.
Wenn man Diabetiker ist, kann man prinzipiell alles essen, es ist halt eine Rechenaufgabe............
Man muss dann was anderes weglassen.
Oder bei Erkrankungen, wo man eben bestimmte Dinge nicht essen kann, naja, dann lässt man es eben sein und stellt eben die Ernährung um.
Wat mut, dat mut.

indigo, mal zu Deiner Mutter. Was soll sie denn essen, wenn es das Zeugs nicht mehr gibt ?
Da muss ja früher oder später eine Lösung her.
Vllt. ist das auch nur eine Sache des Kopfes. Da muss man sie irgendwie austricksen........bloß wie?
Vllt. sammelt Ihr Verpackungen und schummelt ein bisschen.Aber das merkt sie früher oder später sowieso, weil sie ja z.B. nach einem Stück Torte woanders einsparen muss.
Alles nicht so einfach...........
Wie wärs mit einer Beratung beim Doc ?

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Beitrag von indigo » 27.09.2010, 21:59

Keine Ahnung @vicky.
Das ist auch ein Thema, damit befäßt sich meine Schwester, weißt !
Aber Fakt ist, dass es nirgends mehr Diabetikerkuchen usw. gibt. Da hatte sich meine Mutter schon früher aufgeregt. Sie lebte früher in einem altersgerechtem Haus, wo auch Sozialarbeiter waren und Kaffee - und Teezeit veranstalteten, wie Weihnachtsfeiern usw. Und die haben auch keinen solchen Kuchen mehr, wie auch das Heim nicht.
Meine Schwester hatte extra immer Kuchen für meine Mutter gebacken.
Ne, falsch ausgedrückt, sie hatte Kuchen mit Diabetikerzucker gebacken. Und wenn wir mal allesamt da zusammensaßen, vergaß ich es. Und nachher kam ich nicht mehr vom WC runter. :lach: Da klickte es dann wieder.
Ich selbst habe nie solchen Kuchen gebacken. Kann doch nicht sein, dass ich für 1 Stück meiner Mutter, die ganze Familie oder Besuch damit beglücken muss ? Ich habe dann irgendwo beim Bäcker oder Supermarkt solchen Kuchen (2 Stk.) besorgt und bin rumgerannt. Denn auch die hatten in letzter Zeit keinen Diabetikerkuchen mehr.
Ja, dann sind noch die Kekse und die Schokos. Weiß auch nicht, was sie dann ißt ?
Diabetikeressen ist genauso. Weiß garnicht, was meine Schwester im Heim ausgehandelt hat.

Als sie noch zu Hause wohnte und ich den Kühlschrank aufmachte, erschrak ich manches mal. So fett esse ich nämlich nicht, wie sie.
Der Käse, Joghurt (Diät), Brot usw. :nein:
Ich achte schon drauf, ich backe entweder selbst mein Brot oder kaufe nur ganz bestimmtes Brot und ohne Malz. Sind alles kcl.

Beim Obst schaut sie komischerweise.
Aber meine Marmelade ohne Diabetikerzucker, die hatte sie immer liebendgern gegessen.
Naja, ich weiß auch nicht.
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Beitrag von Sandrine » 05.10.2010, 15:57

Siehste, so ist das auch ähnlich mit dieser Frau, die ich meine.

Aber am Telefon kann man gute Ratschläge geben, bloß ob sie umgesetzt werden, ist ihre Sache.

Sie tut sich damit keinen Gefallen.
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Vicky

Beitrag von Vicky » 20.10.2010, 18:00

Mein Großvater, der Vater meines Vaters ist noch an Diabetis gestorben.
Insulin war wohl damals noch nicht da oder ist nicht in die Provinz gelangt, keine Ahnung.
Es geht doch um die Bauchspeicheldrüse, die Insulin (ein Enzym) produziert. Das kann im Alter auftreten und ansonsten in jedem Alter.
Insulin sorgt dafür, dass Zucker in die Zellen des Körpers kommt.
Klappt das nicht mehr, wird der zugeführte Zucker nicht verdaut und wird ausgeschieden.
Alles was wir essen, wird irgendwann zu Zucker verarbeitet und zwar in reinen Traubenzucker, der wieder z.B. für Energie sorgt. Wenn man den Arm heben will, verbraucht man Zucker.
Beim Gesunden wird das Zuviel nicht gebraucht und wird sozusagen gehortet.
Z.B. in Fettpölsterchen...........
Ich habe das nur mal grob geschildert. Die einzelnen Prozesse sind ansonsten perfekt, aber Ihr hättet keine Freude an zu genauen Schilderungen.

Glukose (= Zucker) ist für mensch und Tier lebenswichtig.
Wenn die Bauchspeicheld nicht genug Insulin produziert , hat das Folgen.
Mein Oppa ist sozusagen verhungert, weil die Nahrung nicht ausreichend in Glukose umgewandeltwird.

Heute gibts aber Medis, die helfen, das Defizit auszugleichen.
Und so kann man auch sehr alt werden.
Man muss eben nur aufpassen, wieviel man von was auch immer isst.
Macht man es nicht, steigt der Zucker an und man kann Insulin spritzen oder schnell einen Fastentag einlegen.
Sicherer ist aber das Medikament.
Spritzt man sich Insulin und hat keine Zeit mehr, was zu essen, kann das gefährlich sein, bei uns hieß das früher "Zuckerschock". Oder hab ich das jetzt falsch gesagt ? Also sagen wir eine Unterzuckerung....
Und sowas scheint den Sohn von Herrn Fuchsberger passiert zu sein.
Das erste, was unser "Zuckerdoc" seinen Patiente eingetrichtert hat, war, dass sie immer etwas dabei haben sollten, was den Zucker ansteigen lässt.
Würfelzucker vllt., oder eine Cola sind da sehr hilfreich.
Wenn man das nicht hat, kanns eng werden, die Leute können nicht mehr richtig laufen, werden oft auch als Betrunkene agesehen usw.

Das mal so als Grundlage. Allegra kann ja verbessern, falls ich was falsch gesagt habe, bin ja schon lange nicht mehr im Beruf....

Süßstoffe im Kuchen.............@ indigo, also das kenne ich auch, weil mein Vater ein Diabetiker war.
Erst im Alter..........
Ich krieg von dem Zeug auch Durchfall.............Ersetzt jedes Abführmittel
:D

Und wenn man es verstanden hat, wie das alles so im Körper abläuft, kann getrost auf überteuerte Diätsachen verzichten, aber man muss immer ein bisschen rechnen und ausgleichen.

Der HA meines Vaters war einer, der 2 mal pro Woche Diabetiker beäugt hat, Zuckerdokter,haben die Leute gesagt.
Tja und der ist manchmal äußerst grob gewesen, wenn die Werte im Blut und Urin extrem hoch waren.
Die Patienten haben Stein und Bein geschworen, dass sie nichts gegessen hätten....
Und oft hieß es, außer-ich war zum Geburtstag eingeladen...........
Sicher ist es schwer, manches einfach nicht zu essen, aber es ich eben vernünftiger.
Sodele, jetzt hab ich viel getippselt, eigentlich am Thema etwas vorbei,
aber ich finde es gut, wenn Kranke wissen, wie Manches oder Alles in der Biochemischenfabrik Mensch funktioniert.

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Beitrag von indigo » 20.10.2010, 21:58

Also, ich bin oft dabei wenn man meiner Mutter im Heim jetzt vor dem Mittagessen die Blutprobe (Fingerpicks) nimmt.
Unter 12, meistens 13 ist es nicht mehr.
Die Schwestern spritzen dann demnach. Ich habe es mal einer Schwester gesagt: dass es doch ziemlich hoch ist. Da hat sie mir auch was richtiges gesagt, nämlich so ähnlich:
1. sie nascht wahrscheinlich zuviel um sich rum,
2. auf der anderen Seite, lieber eine gutgelaunte Bewohnerin mit zu hohem Zucker als eine schlechtgelaunte mit niedrigem Zucker.
Und ich meinte dann noch lächelnd: schließlich ist sie 89 Jahre alt geworden.

Tja, was soll ich dem noch dazu fügen ? ;D
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Vicky

Beitrag von Vicky » 21.10.2010, 18:14

Nääää indigo, das ist sehr hoch, das sind ja nach meiner damaligen Messgröße 260...........
Was kann denn Deine Mutter "um sich herum" naschen ?
Da muss mal alles weggeräumt werden..........und die für Deine Mom zuständig sind, sollten versuchen, den Zucker wieder in einigermaßen Werte zu bekommen.
Wenn irgendwann Gewebe abstirbt, dann ist das gar nicht mehr lustig....
Wie ist das überhaupt, kümmert sich auch ein Arzt um die alten Leutchen ?
Wenn ja, guckt der nicht mal nach den Werten ?

Die Mutter meiner Freundin hatte auch meist so hohe Werte. Sie hat auch gerne gesündigt und irgendwann bekam man das alles nicht mehr in den Griff und sie ist gestorben.
Stoffwechselerkrankungen beziehen immer den gesamten Organismus mit ein und manchmal ist es wie beim Domino...............eins kommt zum
Anderen.
Aber das weißt Du ja sicher auch selber.
Habt Ihr Euch , also Du und Deine Schwester die Aufgaben geteilt ?
Wenn Deine Schwester das mit dem Essen übernommen hat, geht sie vllt. ein bisschen sorglos mit dem Thema um.
Und ich denke, Du hast das mit dem Alter so gemeint, wie ich denke.
Das ist aber auch ein Aspekt, indigo, auch wenn man diese Gedanken weit wegschiebt, trotzdem sind wir alle irgendwann nicht mehr da....
Nur mal so dran erinnern, aber Du weißt es selber, dass in dem Alter alles Mögliche eintreten kann und das wars dann...........
Nicht dass Du mal aus allen Wolken fällst...
Naja, ich sag das nur, weil meine Ma putzmunter war, und sie ist von einer Minute zur anderen gestorben.
Das ist sehr schockierend für die, die das erleben.
Und nun hör ich auf, den Teifi an die Wand zu malen.....

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Beitrag von indigo » 21.10.2010, 19:27

Ja klar @vicky,meine Mutter ist schließlich 89 J. alt geworden. Sie kann ohne Brille besser lesen (wenn auch schlecht ;D ) als ich. Ich kann nämlich ohne Brille nichts mehr lesen.
Sicher hat sie sämtliche Folgeerkrankungen der Diabetes. Der hohe Zucker vernebelt auch ihr Gehirn. Deshalb ist sie auch oftmals weggetreten.
Sicher hat das Heim eine Ärztin, außerdem hat meine Mutter eine Zuckerärztin. Meine Schwester hat dafür gesorgt, dass meine Mutter im Heim von einer anderen Ärztin versorgt wird. Der bisherige Artz macht nämlich keine Hausbesuche, die eine halbe Stunde mit dem Auto entfernt sein sollen. :nein: Und außerdem sind wir froh, dass wir den Arzt los sind.
Er hat nämlich eine Medikamentenaufstellung für das Heim gemacht, wo meine Mutter um Haar hops gegangen ist. Ganz andere mg-Angaben, was vom Krankenhausaufenthalt z.B. vorgegeben waren.
Tja aber meine Schwester, die das wußte, war im Krankenhaus wegen dem Nervenzusammenbruch. Ich hatte mich noch nie um die Medis meiner Mutter gekümmert und mein Schwager hatte nur die Liste abgeholt.
Was war passiert ? Meine Mutter lebte nur noch benebelt und im Bett.
Die Schwestern im Heim können es auch nicht wissen, hatte ja vorher meine Schwester erledigt. So ist das.
Als meine Schwester aus dem Krankenhaus entlassen wurde, bemerkte sie das. Sie überlegte noch, ob wir den Arzt anzeigen.
Aber ein gutes hatte es gebracht, jetzt wird das alles von den Schwestern im Heim erledigt, deren Aufgabe das ja auch ist. Wir bezahlen nicht nur für Unterkunft und Verpflegung so viel Geld.
Wir wollten doch entlastet werden aber das zu erkennen, musste meine Schwester erst zusammen klappen. Jetzt stehe ich kurz davor aber ein anderes Thema !
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Beitrag von Sandrine » 22.10.2010, 09:53

Nein indigo

es ist KEIN anderes Thema wie Du Dich fühlst.
Eins greift ins andere.

Du mußt auch erst alles akzeptieren, wie es sich entwickelt hat und eine Belastung ist es allemal, nur wer DEN Menschen pflegt, der kann sagen, wie man zu guterletzt auf dem Zahnfleisch kriecht.

Wenn man sich nach all diesen Konflikten langsam erholt, fällt vieles in sich zusammen.
Du fühlst Dich schlecht, aber für die Mutter und für euch ist nun eingetreten, wie es sein muß, nämlich die Sorge, die ihr habt, nimmt euch niemand ab, aber eure Mutter ist in pflegende Hände gekommen.
Auch wenn es viel Geld ist, aber wenn sie in die richtige Pflegestufe eingestuft ist, ist es erträglicher für alle.
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Beitrag von Vicky » 22.10.2010, 12:05

Ja indigo, das ist wirklich nicht so einfach,wenn man ein oder beide Elternteile pflegt.
Die sieben Jahre mit meinem Vater, also ich hab auch oft gedacht, am besten wärs,ich spring von einem Hochhaus...........Aber meistens hält man mehr aus,als man denkt.
Ich war auch froh, als mein Vater in ein Seniorenheim kam,weil ich endlich mal wieder ruhig schlafen konnte..........
Aber trotzdem holt einem auch das Heim aus der Ruhe. Personalmangel und solche Sachen,wie ein Arzt, der nicht eine Strecke weiter fahren will, alles schon gehabt.
Du solltest versuchen, ruhiger zu werden und viel machen kannst Du wirklich nicht, vllt. eben nur da sein.
Was wird, weiß niemand und wenn die Lebenszeit abgelaufen ist für einen Menschen, also falls, dann lass es einfach geschehen............
Du bist selber krank und musst auf Dich aufpassen.
Ich weiß, man kann nicht einfach einen Schalter drücken und schon ist man froh,aber Du kannst vermeiden, dass es Dir geht, wie Deiner Schwester.
Zieh die Notbremse, bevor es Dich umschmeißt. Wie man das macht ?
Das ist eben nicht einfach zu sagen, aber frag nicht warum,lass es wie es ist und nimm es wie es ist.
Ja ich weiß, ich hab gut reden, aber wenn man sich unter Kontrolle halten kann, manche Gefühle soweit abschirmen kann, dass es nicht zu dicht an einen herankommt, wäre das für Dich besser.........
Naja, ich wünsche Dir, dass Du die Kraft aufbringst, die Du brauchst.
Besser wirds sicher nicht werden................

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Beitrag von indigo » 22.10.2010, 19:05

Ich danke Euch Lieben,
wird schon !
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