Gehörlos-was heißt das?

Austausch über das Leben und Arbeiten mit Behinderten / mit einer Behinderung * Aufeinander zugehen und erkennen, dass wir uns gegenseitig viel zu geben haben und voneinander lernen können.
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petry

Gehörlos-was heißt das?

Beitrag von petry » 02.11.2006, 11:32

genau hierzu habe ich einen sehr guten Link gefunden,der vieles erklärt:
http://www.visuelles-denken.de/Gehoerlos.html

petry

Beitrag von petry » 02.11.2006, 11:37

Kommunikationsmöglichkeit für Gehörlose ist die Gebärdensprache.
Näheres dazu findet ihr hier:
http://www.dgs-filme.de/GWHomepage/gehoerlosigkeit3.htm

auch zu empfehlen
http://www.planet-wissen.de/pw/Artikel, ... ,,,,,.html

Wölkchen

Beitrag von Wölkchen » 03.01.2007, 18:12

Der DSB vertritt als bundesweit arbeitende Selbsthilfeorganisation die Interessen schwerhöriger und ertaubter Menschen in sozialer, medizinischer, technischer und rechtlicher Hinsicht.

Vor dem Hintergrund der Tatsache, dass es in der Bundesrepublik Deutschland ca. 14 Millionen Hörbehinderte gibt (davon rd. 2,5 Mio Hörgeräteträger), ist der Mitgliederstand des DSB relativ gering. Dies hat zwei Hauptgründe: zum einen bekennen sich sehr viele Menschen nicht zu ihrer Hörbehinderung, scheuen sich oft auch, eine Hörhilfe zu tragen, und zum anderen, weil die Bedeutung des Deutschen Schwerhörigenbundes und seiner Ortsvereine unterschätzt wird. Doch die durch allein ehrenamtliche Tätigkeit erzielten Erfolge unseres Verbandes sind beachtenswert und kommen letztlich allen Hörbehinderten zugute.

Es gibt z.B. in zahlreichen Ortsvereinen vielfältige sportliche Aktivitäten, Informationsveranstaltungen, geselliges Beisammensein und Ausflüge. Hier hat man auch die Möglichkeit, mit ebenfalls Betroffenen über seine Sorgen und Probleme zu sprechen und wichtige Hinweise zu deren Bewältigung zu bekommen. Man sollte nicht denken, dass Schwerhörigkeit nur eine Frage des Alters ist. Immer mehr Menschen jeden Alters und aller Bevölkerungsschichten werden durch Lärmeinwirkungen im Beruf und in der Freizeit, aber auch durch plötzliche Krankheit schwerhörig oder ertauben sogar.
Im letzten Jahr lief die Aktion: Notruf 112: Kein Anschluss unter dieser Nummer.

Etwa 1,5 bis 2 Millionen hör- und sprachgeschädigte Menschen in Deutschland können im Notfall nicht telefonieren, um Hilfe herbeizuholen. Deshalb setzt sich der Deutsche Schwerhörigenbund e. V. gemeinsam mit anderen Behindertenverbänden dafür ein, die europäische Notruf-Nummer 112 und die nationale Notruf-Nummer 110 bundesweit faxfähig zu machen.

Jetzt stellt euch vor, ihr bräuchtet dringend Hilfe, hört aber sehr schlecht oder gar nicht. Wie soll das gehen. Im Rahmen der Gleichstellung verlangt man eingentlich nicht sehr viel, nur die gesetzl. Festlegung von Faxgeräten, die Notrufe per FAX entgegen nehmen können. Nicht jede Dienststelle ist mit so einem Gerät ausgestattet.

Keiner, der Probleme mit seinem Gehör hat, sollte auf die angebotenen Hilfen vom DSB verzichten. Nur so, kann man "Gehör" in der Gesellschaft und somit auch beim Gesetzgeber erlangen.

http://www.schwerhoerigen-netz.de/MAIN/home.asp

Für jeden Interessierten eine sehr informative Seite, denn wissen wir, wie lange wir noch gut hören können? Wissen ist Macht, dieser Spruch ist mehr als wahr.

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