Motorradunfälle: Keine Angst vor erster Hilfe

Frau und Auto – das passt nicht zusammen? Frauen haben kein Interesse an der Technik des Autos? Frauen benutzen beim Autofahren meist nur einen Spiegel und zwar zum Schminken? Probleme, Austausch, Hilfestellungen rund um den fahrbaren Untersatz. Alle Tipps und Reperaturtricks ohne Gewähr.
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Motorradunfälle: Keine Angst vor erster Hilfe

Beitrag von admin » 07.06.2007, 20:15

Motorradunfälle: Keine Angst vor erster Hilfe

Es ist leichter geschrieben als getan: Wer zu einem Motorradunfall kommt, soll beherzt helfen. "Die größte Angst haben viele davor, dem Verletzten den Helm abzunehmen", weiß Joachim Keil, Rettungsassistent und Ausbilder beim Landesverband Bayern der Johanniter-Unfallhilfe. "In ihrem Kopf spielen sich Horrorszenarien ab, was alles passieren kann", berichtet er in der "Apotheken Umschau".

Doch entgegen einer inzwischen überholten Lehrmeinung gilt heute: Der Helm muss runter. Besonders, wenn der Verunglückte das Bewusstsein verloren hat. Dann besteht die Gefahr, dass er an Erbrochenem erstickt.

Am besten lässt sich der Helm zu zweit abnehmen. So kann immer einer den Kopf fixieren, während Kinnschal, Brille und Kinnriemen gelöst werden und der Helm vorsichtig abgezogen wird. Ein Helfer soll auch danach den Kopf weiter zwischen beiden Händen fixieren. Ist das Unfallopfer bewusstlos, muss es in die stabile Seitenlage gebracht werden. Auch dabei wird der Kopf geführt.

Keine Angst vor Fehlern: Wer nach bestem Wissen und Gewissen hilft, braucht keine rechtlichen Folgen zu fürchten. Untätig bleiben kann dagegen als unterlassene Hilfeleistung bestraft werden.

Quelle: Apotheken Umschau


Vg
Ina

linda

Beitrag von linda » 08.06.2007, 18:21

ich würde auf jeden Fall, einem verunglückten Motoradfahrer helfen, es hätte ja auch mein Sohn sein können, auch ihm wurde gleich 1. Hilfe zuteil, aber es war eben zu spät und seine Versetzungen zu groß...

Raddy

Beitrag von Raddy » 12.06.2007, 13:05

Ich würde selbstverständlich gleich jedem Verletzten helfen so gut ich kann.

Letztes Jahr ist mal ein Mann mit seinem Enkel gestürzt. Ihm wurde die Vorfahrt genommen. Der Junge hatte am Knie gleich eine dicke Schwellung bekommen und er war froh, dass sich jemand um ihn kümmerte und ihm gut zuredete.

@Linda
Wie meinst Du das? Die Hilfe bei Deinem Sohn kam zu spät.
Ist er verstorben? Ich mag gar nicht daran denken.

Raddy

Beitrag von Raddy » 12.06.2007, 13:09

Hallo Linda,

habe es gerade unterm Thema "Tagebuch" gelesen.

Mein herzlichstes Beileid zum Verlust Deines Sohnes.
Muss für Dich sehr schmerzlich im Herzen sein.

Mankei

Beitrag von Mankei » 11.08.2007, 18:11

Noch etwas wichtiges - bei jedem Verunfallten:

Redet mit Ihm. Lenkt ihn ab. Fragt wies ihm geht und quasselt irgendwas von Gott und der Welt.

Sagt ihm, was schon unternommen worden ist: Rotes Kreuz, Feuerwehr etc, ist im anrollen etc.

Erzählt auch von Euch, baut Vertrauen auf.

Die Minuten, bis Hilfe eintrifft, wirken gefühlt oft endlos.

Mankei

Rose
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Beitrag von Rose » 12.01.2010, 18:40

;) Den erste Hilfekurs habe ich im Jahre 2009 gemacht im März wir fahren auch Motorrad.Gabi

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