Wie wärs denn mit ein bisschen "Denksport" ?

... haben hier ihren Platz.

Vicky

Wie wärs denn mit ein bisschen "Denksport" ?

Beitrag von Vicky » 12.05.2010, 18:54

Also in einem kleinem Forum hatten wir immer viel Spaß über sowas wie ein Quizz.
Man kann alles fragen, egal aus welchen Bereichen.

Ich fange mal an, damit man sieht, wie ich das meine.


WARUM GAB ES FRÜHER IN STRAßENKURVEN AN DEN ECKHÄUSERN SOLCHE RELATIV GROßE STEINE ?

Na? Irgendeine Idee ?
Viel Spaß beim raten oder lösen....

Fratzematz

Beitrag von Fratzematz » 13.05.2010, 11:20

Damit, wenn die LKW's dagegenstießen, nicht immer das halbe Haus zusammenbrach...... :D

Vicky

Beitrag von Vicky » 13.05.2010, 12:05

:D Naja,das ist im Prinzip richtig, Fratzematz.

Aber früher, viel früher wurde das schon gemacht,da gabs noch gar keine
LKWs.....
Damals waren das ja Kutschen.
Und auch da gabs schon Verrückte, die gerast sind.
Naja, wenn die um die Ecke im Galopp kamen, haben die oft die
Häuser beschädigt, die genau an einer Ecke standen.
Deshalb hat man diese Ecksteine gesetzt.
Daher kommt wohl auch der Spruch: Die Kurve kratzen.

Na Fratzematz, da biste jetzt der Rate-oder Denke-König
weiblichen Geschlechts... :lach:

Vicky

Beitrag von Vicky » 14.05.2010, 18:58

Dafür, dass ich das Bilderrätsel nicht rauskriege, hab ich was fürs Köpfchen.

Die Frage ist folgende:

Gehen wir zurück ins Zeitalter der Industrialisierung.
Da hat ein Stoffhersteller im schönen Frankreich eine Idee gehabt, wie man schöne Muster herstellen kann.
Dabei hat er was erfunden - eine Technik - die sich später noch als Grundlage für eine noch ganz ganz andere Technik erwies.
Die Muster tragen heute noch seinen Namen.

So, wie heisst der Typ bzw. die Mustertechnik und welche bahnbrechende Erfindung für die Zukunft hat er damit erfunden ??!!???

Ha, jetzt bin ich aber mal gespannt, jawollja !
Viel Spaß beim Recherchieren......... :cool:

Fratzematz

Beitrag von Fratzematz » 14.05.2010, 19:39

Hat er die Strickmaschine erfundenß

Vicky

Beitrag von Vicky » 14.05.2010, 19:58

Fratzi, es geht um ein Muster eine bestimmte Technik, und da Muster trägt heute noch den Namen der Erfinders.
Kannst Du Dir den Namen Stricker vorstellen ?
Das Muster heißt heute immer noch so...............das ist eine Hilfe.

Diese Technik ist übrigens auch die Grundlage für die bahnbrechende Entwicklung in unserer Zeit.
Und ohne diese Erfindung, wer weiß, vllt.könnten wir uns nicht so nett
alle unterhalten....2.Hilfe.

Noch ein Hinweis.
Manchmal ist es gut, wenn man sich die allwissende Seite hier zu Rate zieht.

Diese Frage habe ich mir nicht mal ausgedacht, die war von eine Userin in dem kleinen Forum.
Wie haben alle ein Weilchen gebraucht, um die Lösung zu finden.
Aber wir hatten immer viel Spaß dabei. Nebenbei hat man auch noch was gelernt, nicht alles behalten, aber immerhin.
Die Jagd nach der Lösung macht Spaß......................

grittel

Beitrag von grittel » 17.05.2010, 13:17

Vicky hat geschrieben:Fratzi, es geht um ein Muster eine bestimmte Technik, und da Muster trägt heute noch den Namen der Erfinders.
......................
Batik????????????????

grittel

Vicky

Beitrag von Vicky » 18.05.2010, 17:29

Nein, nicht Batik..........

Was sollte durch eine Färbetechnik wichtig werden,was man heute nutzen kann ?
Bzw. durch die gesuchte Technik konnte man schöne Muster herstellen . dazu war eine Voraussetzung nötig und genau die ist die Grundlage, dass wir heute am PC sitzen.
Naja, das war der Anfang und wurde weiterentwickelt.

Ich löse mal auf, ja ?

Es ist:

Die Jacquard-Weberei.

Genannt nach Joseph-Maria Jacquard, der gelebt hat von 1752-1834.
Das Neue war, dass er die Muster durch eine Lochkartensteuerung am oder im Webstuhl hergestellt hat.
Und diese Lochkarten waren eine grundlegende Technologie für die spätere Computer-Technik.

(ich habe übrigens selber mit Lochkarten gearbeitet zur Katalogisierung)


Ich könnte wetten, dass Ihr jetzt sagt, "Ja, klar...."

Mister Google kann man auch mal befragen. :ja:
Meistens suche ich nur sowas aus, was man auch wirklich irgendwie lösen kann.
Ich weiß sowas ja auch nicht und sehe das auf meinen Streifzügen durch
das Netz...........
Gut, ich hab auch schon ganz gemeine Fragen gestellt, aber wirklich ganz ganz selten.

Mein Motto: Ich muss nicht alles wissen, ich muss wissen, wo es steht.
Das hat mir mein Deutschpauker einst eingetrichtert...
Recht hat er, oder ?

Fratzematz

Beitrag von Fratzematz » 18.05.2010, 20:40

Ich habe zwar den Begriff schon gehört, kann mir aber nichts darunter vorstellen........

Vicky

Beitrag von Vicky » 19.05.2010, 17:35

Hi Fratzi,

das kann ich nun auch nicht erklären,aber Du hast doch bestimmt schon den Namen des Musters gelesen oder gesehen.
Gardinen z.B.

Google sagt dazu:

Die wichtigste Verbesserung von Jacquards Musterwebstuhl gegenüber all seinen Vorläufern bestand darin, dass er die Nockenwalze der österreichischen Webstühle durch das Endlosprinzip der Lochkartensteuerung ersetzte. Dadurch konnten endlose Muster von beliebiger Komplexität mechanisch hergestellt werden.

Auf der Lochkarte waren allerlei Informationen über das zu webende Muster enthalten. Die Karten wurden mit Nadeln abgetastet; ein Loch bedeutete Fadenhebung, kein Loch Fadensenkung. Diese beiden Informationen reichten aus, um großflächige Musterungen herzustellen. Genauer gesagt handelt es sich nicht um Karten, sondern um lange Lochstreifen und somit um eine frühe Anwendung der Digitaltechnik.

Dieser Webstuhl war somit die erste "programmierbare" Maschine (konnte also umgerüstet werden) und legte somit einen Grundstein zur heutigen Automatisierung. Er beseitigte das letzte Hindernis zur vollständigen Automatisierung der Weberei: die Herstellung von gewebten Mustern.

Vicky

Beitrag von Vicky » 19.05.2010, 17:43

Und ? Lust auf ein Neues ?

Bitte schön ;) ...........

Jch habe ein neues Frägelchen.

Ihr kennt doch bestimmt die Passionsblume, die auch heilende Wirkung hat, sie sorgt für eine gute Stimmung (ja, das kann die, nich nur Wein, Bier und was weiß ich.)
Heimat der Pflanze ist Nordamerika und Mexiko.
Dort gibts etwa 400 Sorten, wo einige auch essbare Früchte bilden.

Frage :

Warum hat sie den Namen "Passionsblume" (gemeint ist da die rosa Art)

Und wie heißt der Saft, der aus einigen dieser Pflanzen, die Früchte haben, gewonnen wird.

Und extra für die Schlafgestörten, es gibt davon Kräutertabletten, die die Schlafbereitschaft erhöhen.

Ja dann, viel Spaßbeim Raten !
_________________

Vicky

Beitrag von Vicky » 23.05.2010, 17:50

Die Antwort ist:

Richtig ist, dass die Sorten der Pflanze, die Früchte ausbilden, Saft liefern, der "Maracujasaft" heißt. Die Früchte kann man natürlich auch essen.

Für Arzneien wird jedoch nur das Kraut der "fleischfarbenen " Passionsblume benutzt.
Der Name stammt von dem Jesuitenpater Ferrari, der als Missionar in Mexiko "tätig" war. Und der glaubte in der merkwürdigen Blütenform die Marterwerkzeuge Christi zu erkennen, in den Griffeln die drei Nägel des Kreuzes und in dem fünf Staubgefäßen die Wundmale sowie in dem Fadenkreuz die Dornenkrone .

Als Arznei ist diese Blume recht vielseitig. Wirkt beruhigend und schlaffördernd (= ein guter Ersatz zum Wein Twisted Evil also).
Frauen in den Wechseljahren kommen damit besser zurecht usw.
Allerdings kennt man die Pflanze recht gut, aber bis heute kann man trotzdem noch nicht erklären, welcher Wirkstoff für die ausgleichende Wirkung verantwortlich ist............

Wer sich damit mal beschäftigt, stößt vllt.auf den Begriff:
Galenische Zubereitung.

Galen war ein antiker Arzt, nach dessen Vorschriften heute noch einiges Gültigkeit hat.

Also sieht so aus, als habt Ihr keine Lust auf sowas.
Die Lösung wollte ich aber nich nachschieben..............

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Beitrag von indigo » 24.05.2010, 23:04

Ich sehe den Thread jetzt erst.
@vicky, ich hätte es gewußt :lach: , trinke gern diesen Saft.

Ja aber warum ich hier gelandet bin ??
Suche verzweifelt Deine Frage wegen der Stadt !
Keine Ahnung, wo das steht, nichts gefunden !
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Vicky

Beitrag von Vicky » 25.05.2010, 19:14

Also Indigo,

ich such die auch...........die Seite, wo Du meine Stadt erraten sollst.

Mann, wo hab ich das nun wieder hingeschrieben....Wenn wirs nicht finden, dann mach ich das hier nochmal.
Ich ärgere mich nicht nur über meine Vergesslichkeit, langsam macht mir das auch Angst.

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Beitrag von indigo » 25.05.2010, 20:25

Ja, vielleicht kannst das hier nochmals posten !
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Vicky

Beitrag von Vicky » 26.05.2010, 19:02

Mach ich auch, ich hab selber noch gesucht, aber nix gefunden.

Also die Stadt in der ich lebe:
Ich mach mal eine Übersicht über bestimmte Daten von hier.

786 wird das Dorf ........ in Güterverzeichnis des Klosters Heersfeld, dem "Brevarium Lilli" zum ersten Mal erwähnt.
1392 erhält ........ durch den Grafen Friedrich VI. von Beichlingen das Stadtrecht, die oberste Lehnshoheit behält jedoch Hersfeld.
1519 Die Grafen von Werthern erhalten die Grafschaft Beichlingen und alle Rechte für die Stadt.......
1547 Nach dem Schmalkaldischen Krieg zählt ........bis 1815 zum Kurfürstentum Sachsen.
1813 durchfluten geschlagene französische Truppen die Stadt.
Siegreiche preussische, sächsische und russische Truppen nehmen Quartier in ......
Marschall Blücher besichtigt auf dem marktplatz Teile der Schlesischen Armee.
1824 wird ....... zur Kreisstadt des neu erschaffenen Kreises Eckardsberga erhoben.

Die evangelische Kirche steht seit über 500 Jahren unübersehbar am
Marktplatz.
Sie heißt: St. Wipperti
Geweiht dem heiligen Wigbert, der um 750 n. Chr.Thüringen missionierte.
Ihn findet man auch auf dem Marktbrunnen, als Schutzpatron der Stadt.

1830 begann hier der Anbau von Heil-Gewürz-und Duftpflanzen.
Durch den Anbau von Pfefferminze wurde die Stadt etwas bekannt und bekam den Beinamen:
Pfeffminzstadt.

Bekannte Persönlichkeiten gabs auch.
Turnvater Jahn hat lange hier im "Exil" gelebt.
Der Erfinder des 100-jährigen Kalenders Chrisoph von Hellwig wurde 1663 hier geboren und 1866 wurde in meiner Stadt der spätere Erfinder des synthetischen Kautschuks, Prof. Dr. Dr. Fritz Hofmann geboren.

Ich denke, das ist eine Menge an Infos und es sollte doch zu erraten sein, wie die Stadt heißt.......... :)

Vicky

Beitrag von Vicky » 26.05.2010, 19:04

Muss heißen:
Kloster Hersfeld. Nicht dass es zu Irritationen kommt.....

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Beitrag von indigo » 26.05.2010, 20:22

@vicky,

Kölleda ??????????

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Kölleda grenzt an folgende Gemeinden (im Uhrzeigersinn, von Norden beginnend): Schillingstedt, Beichlingen, Großmonra, Großneuhausen und Sömmerda.
Kenne ich nicht, hab ich noch nie was von gehört.
Kenne sie auch nicht als Pfefferminzstadt :lach:

Aber interessant @vicky, danke dafür !
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Vicky

Beitrag von Vicky » 27.05.2010, 18:10

Wenn Du auch noch nie was von der Ministadt gehört hast, ich meine verpasst hast Du da auch nichts, aber die Orte, die Du genannt hast, gehören zum Teil zur Verwaltungsgemeinschaft Kdas.
Wir haben noch einen Beinamen. Kuhkölln. Ja, angeblich ist ein Reisender an einem Stadttor angekommen und musste lange warten,weil die Hirten die Herden Kühe in die Stadt trieben...........
Und zur Faschingszeit gibts den Schlachtruf " Kuhkölln Helau".

Sömmerda ist jetzt die Kreisstadt. Wenn Du mal ein Auto siehst, was SÖM auf dem Schild hast, dann kommt der aus unserem Landkreis.
Ich glaube aber, dass das nicht passieren wird, denn hinter Weimar sieht man schon kaum dieses Autoschild.
Die hocken hier fest und bewegen ihre Autos immer nur im Kreis um ihr Nest.

Wir haben auch noch eine stabile Wetterlage hier, die regenärmste in D überhaupt und deshalb gabs hier auch noch den Anbau von Tabak.
Mein Großvater war übrigens Zigarrenmacher von Beruf.

Irgendwelche Landfrauen haben sich zusammengetan und den größten Teebeutel der Welt gestrickt.
Steht im Guiness (?)-Buch der Rekorde.
Gesehen hab ich das Getüm noch nie................

Nicht weit von Beichlingen gibts ein Dorf, das heißt Burgwenden.
Ein Zeichen, dass hier einst auch Wenden zuhause war, was mich nicht wundert, ist es doch die fruchtbarste Ecke hier von Thüringen

Beide Orte waren Ziele von Schulwanderungen und ich kann mich noch erinnern, dass ich mich den ganzen Weg dahin auf eine Bockwurst und eine Fassbrause gefreut habe..................

Gut rausgekriegt, Indigo.

Vicky

Beitrag von Vicky » 27.05.2010, 18:13

Mann das muss auch heißen im "Brevarium Lulli" . Nich Lilli.............

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Beitrag von indigo » 27.05.2010, 18:23

:winkW
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Vicky

Beitrag von Vicky » 30.06.2010, 17:20

Hallo Ihr, die Ihr gerne was zum Raten habt, ich hab was Neues.
Gut , ganz leicht ist es nicht, aber wenn man es weiß, dann ist es wieder sehr einfach..........Aber das ist ja bekannt, dass alles, was man weiß, leicht ist zu wissen.

Und hier ist das kleine Rätselchen..............

-------------------------------------------------------------------------------------
Wer oder was hat es möglich gemacht, dass ein Land entstehen konnte,mit einer reichen Kultur und nicht ein "Desheret" geblieben ist ?

Was erraten werden soll, hat einen eigenen Gott.
Wie hieß der denn ?

"Wer oder was " hab ich geschrieben, weil es kein Mensch ist, der es möglich gemacht hat, dass dieses Land überhaupt entsehen konnte.
Auch kein Gott, jedenfalls nicht der, der nebenbei auch gesucht wird.
Nein, es war eine wichtige Gegebenheit, die schon lange vor der Entstehung dieser Kultur da war.


Na ??? das ist nicht so schwer, wie man denken könnte.
Viel Spaß beim Raten.....................

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Beitrag von indigo » 30.06.2010, 21:18

das hat was mit ägypten zu tun ?
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Vicky

Beitrag von Vicky » 01.07.2010, 16:54

:) Klasse indigo, es handelt sich um Ägypten, das ist richtig.

Aber warum konnte das Land überhaupt entstehen, also welche Voraussetzung war nötig ?
Du bist viel herumgekommen und das Wort "Desheret"ist Dir bestimmt schon mal untergekommen.

Ich könnte auch den deutschen Namen sagen, aber da wirds doch zu leicht.
:P Aber gut, denk dran, was macht Leben überhaupt möglich, so wie wir es kennen...............

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Beitrag von indigo » 01.07.2010, 23:22

Ich mach morgen weiter, hab heute keine Zeit !
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Vicky

Beitrag von Vicky » 02.07.2010, 17:42

OKAY !!!!

Vicky

Beitrag von Vicky » 06.07.2010, 18:05

Bekommt das noch jemand raus, oder soll ich auflösen ?

Ich frage nur, kann ja sein, dass die Lösung ja auch keinen interessiert....
Ich schreib sie trotzdem demnächst hin..............
Der Vollständigkeit halber.

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Beitrag von indigo » 06.07.2010, 21:49

Nö, laß das mal.
Ich hab das nur vergessen, weil ich mich mehr damit beschäftigen muss.
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Vicky

Beitrag von Vicky » 07.07.2010, 17:53

Na gut indigo,

aber Du musst Dich gar nicht groß mit dem Thema befassen.
Ägypten hast Du ja schon raus.
Deshered heißt "rotes Land" und in dem Falle "Wüste".

Und nun brauchst Du nur ne Portion gesunden Menschenverstand, wer oder was in dieser Gegend Leben überhaupt möglich machte.
Der Gott kam ja erst später, sozusagen mit dem lebensspendenden
Etwas...........

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Beitrag von indigo » 07.07.2010, 22:18

Rotes Land irritiert mich ein wenig, weil das China ist.

Aber meinst Du das Wasser ??
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Vicky

Beitrag von Vicky » 08.07.2010, 18:25

Das rote Land ist China ?? In China gibts ja auch ne Wüste, aber ist denn der Boden rot ? Du meinst sicher den immer genannten Begriff "Rotchina"
wegen des angeblich praktizierten Kommunismus. Der, um das mal zu sagen, hat absolut nichts mit der Grundidee von Marx zu tun. Das war ein Philosoph, ein Träumer, der geglaubt hat, man könne die Idee wirklich umsetzen. Arme Narren, die nie merkten, dass man mit Menschen keine Ideale verwirklichen kann.
Und deshalb gibt es eigentlich keine Kommunisten, die sind ein Traum von Spinnern. Die man heute dazu zählt, also meiner Meinung nach sind das hinterhältige Diktaturen, die Ideale predigen, aber selber........
Ja, so ist es und so wird es immer bleiben. Und das nicht nur in den Ländern, wo man sagt, die sind "rot".

Zurück zum Rätsel!

Nääääääh indigo, lies den Satz nochmal genau von gestern.
Oder warte, ich sags nochmal.
Wir waren uns doch schon einig, dass es sich um Ägypten handelt.
Und wenn Dich die Übersetzung von Deshered ist wörtlich: "rotes Land" jetzt irritiert...........
aber in dem Falle steht es einfach für "WÜSTE".
Wahrscheinlich ist der Sand in dieser Gegend rötlich, weiß ich nicht.

Und ? Wie wird eine Wüste fruchtbar ? Wenn das, was wir suchen auch noch dafür sorgt, dass fruchtbarer Boden mitkommt.................

Also, lass Dich nicht verwirren, Du warst doch auf der richtigen Spur!!

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Beitrag von indigo » 08.07.2010, 19:50

indigo hat geschrieben:Aber meinst Du das Wasser ??
Hast Du das überlesen ???????

:lach: :lach: ne, wegen dem Kommunismus nicht !! :lach: :lach:
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Beitrag von indigo » 08.07.2010, 19:59

Vicky hat geschrieben:konnte,mit einer reichen Kultur und nicht ein "Desheret" geblieben ist ?
Der Nil, der immer für Überschwemmung sorgte und somit für eine reiche Ernte.
Vicky hat geschrieben:Was erraten werden soll, hat einen eigenen Gott.
Wie hieß der denn ?
Der Pharao ! Achso, nein, das waren ja die Götter !
Vicky hat geschrieben: es war eine wichtige Gegebenheit, die schon lange vor der Entstehung dieser Kultur da war.
die Überschwemmung ?
Keine Ahnung !
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Vicky

Beitrag von Vicky » 08.07.2010, 20:25

indigo, alle Neune!

Ägypten konnte nur entstehen, weil es den Nil gab, also das Wasser.
Naja und der mitgeführte Schlamm sorgte nach dem jährlichen Hochwasser für fruchtbaren Boden, der im alten Ägypten jedes Jahr neu berechnet werden musste. Die Grenzen haben sich immer verschoben durch das Hochwasser und es sollte auch für die Bauern einigermaßen gerecht zugehen, deshalb die Neuberechnung des Bauernlandes.

Naja, der Pharao war ja angeblich auch ein Gott.......
Aber den ich meinte, der heißt Hapi und er wird meistens grün oder blau mit dicken Bauch, der mit Wellenmuster verziert ist, dargestellt.
Manche behaupten, dass es den Gott irgendwie schon früher gab, aber da streiten sich die Leuts halt drum oder auch nicht, wer weiß schon alles, gelle ?

Ich habe das mit dem Wasser tatsächlich nicht gesehen. Tut mir leid, naja, dafür hab ich Dir den Hapi erlassen
:P :lach:

In meinem klitzekleinen Forum hab ich die Lösung so beschrieben:

Ägypten ist sozusagen ein Geschenk des Nils. Da wussten die Bewohner noch nicht, dass der Nil 2 Quellen hat. Sie kannten ihn nur, bis zum ersten Katerakt in der Nähe vom heutigen Assuan. Das war für die Ägypter der Anfang des Nils.
Im 19. Jh wurden die Quellflüsse erst entdeckt.
Der Viktoriasee in Uganda ist eine Quelle und den Abschnitt des Flusses
nennt man den
weißen Nil. Und in diesen mündet bei Karthum ein großer Zufluss, der in Äthiopien entspringende Blaue Nil.

Ohne diesen Fluss wäre Ägypten "rote Erde" = Desheret = Wüste geblieben.
Der Gott Hapi steht für den Gott des Flusses und der Fruchtbarkeit.
Eigentlich personifiziert er die jährliche Nilflut.
Wenn man ihn blau dargestellt hat, wurden Wellen auf ihn gemalt.
Der Nil ist die Lebensquelle und Hauptverkehrsweg Ägyptens.........

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Beitrag von indigo » 08.07.2010, 20:51

Ich muss mal nachschauen, wie der Gott so aussieht, ob man den in Ägypten auch verkauft.
Ich war ja schon 2x in Ägypten, hab mir alles angeschaut und bin auch schon auf dem Nil gefahren.
Aber nicht per Schiff mit Übernachtung :nein: , das mach ich auch nicht aber so mit einem kleinen Boot zur Übersetzung.
Im Tal der Könige ist das derart heiß, sodass man dort nur mit Kopfbedeckung gehen kann und mit Trinkflasche.
Manche haben sich nicht dran gehalten und sind umgekippt. Ja, umsonst wird man da nicht drauf aufmerksam gemacht.
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Beitrag von indigo » 08.07.2010, 20:56

Ne, sowas, wie Hapi hab ich in Ägypten nicht gesehen.
Wir hatten uns damals Anuris mitgebracht.
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Vicky

Beitrag von Vicky » 09.07.2010, 10:38

Naja, für die Ägypter war der Nil von so großer bedeutung, dass sie ihm göttliche Eigenschaften nachsagten.
Und Hapi war der Gott des Flusses und eben auch zuständig für die Fruchtbarkeit.
Er wird verschieden dargestellt. Als mann mit dicken Bauch oder gar als
Hermaphrodit.
Seine Haut war grün, was wohl ein Symbol für die Erneuerung der Pflanzen stand, oder er war blau (von der Farbe her ;) )und da hat er das Wellenmuster auf dem Bauch. Hapi ist das Symbol für die Nilflut und heute hat er wohl nicht mehr viel zu tun, seit es den großen Stausee gibt.
Ich glaube auch nicht, dass man Hapi oft als Tourist zu sehen bekommt, er ist ja nicht so wichtig.
Wenn Du eine Figur gesehen hast auf dem Markt, die kniet und ein Tablett mit nahrung hält, das typische Kopftuch der Pharaonen, hab jetzt vergessen,wie das heißt, und da drüber ist sowas wie eine Krone, aus der 3 seltsame an Flöten erinnernde Gegenständen ragen.........wenn Du sowas gesehen hast, dann war das Hapi.....

Interessant, oder ?
Naja, ich bin immer recht neugierig. Hab einfach Spaß dran, was dazuzulernen.
Ohne jemanden jetzt zu nahe zu treten, was ich jeden Tag mache oder
koche oder wie ich drauf bin......... ist mir irgendwann mal über.

Sodele, nun sag mir mal, wer ist Anuris ?
Kenn ich nicht, hab ich auch noch nie gehört.
Hoffentlich ist das nur ein Tippfehler.........und Du meinst Anubis, den Wächter der Totenstadt, der die Herzen wiegt.........(das ist der mit dem Schakalkopf)

Ja, ich wollte da auch immer mal hin, aber heute mag ich nicht mehr.


Und was ist das mit China ? Hilf mir mal auf die Sprünge bitte!!!

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Beitrag von indigo » 09.07.2010, 22:44

Vicky hat geschrieben:.....und Du meinst Anubis, den Wächter der Totenstadt, der die Herzen wiegt.........(das ist der mit dem Schakalkopf)
Ja Klasse - Tippfehler !

Rotes Land Gelber Fluss. Eine Geschichte aus der chinesischen Kulturrevolution
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Vicky

Beitrag von Vicky » 10.07.2010, 18:21

Hi indigo,

hab ich mir doch fat gedacht, dass es sich um einen Tippfehler handelt.
Ansonsten wäre ich auf der verzweifelten Suche nach einem Gott, den Du da falsch geschrieben hast.
Da kannste mal sehen, so bin ich, ich merke mir zwar nicht viel, aber wenn ich mich mit was befasse, dann will ich auch so viel wie möglich drüber wissen. Und Ägypten ist inzwischen sowas wie mein Ausgleichshobby
geworden.........wenn man da mal anfängt, wird man wohl nie wirklich fertig, immer kommt was Neues dazu.

Und ich kapiers leider immer noch nicht.........jetzt das mit China.
"Rotes Land, gelber Fluss".............wofür steht denn nun das rote Land????

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Beitrag von indigo » 10.07.2010, 22:46

Ja, da müsste ich mich näher mit befassen.
Hab das nun nicht mehr !
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Vicky

Beitrag von Vicky » 11.07.2010, 18:57

Ach lass man, für sowas ist es sicher zu warm, aber ich denke mal, dass das "rot" eben doch für Kommunismus steht. Du hast die Kulturrevolution genannt...........das war und ist ein sehr unrühmliches Kapitel, wo unter dem Mantel des Kommunismus sehr viel Unrecht geschah.
Du musst zugeben, dass China etwas mehr ist, als rot mit einem gelben Fluss.
Die Geschichte ist jedenfallssehr interessant.
Hab ich schon mal erwähnt, dass ich Kung-Fu Filme liebe ??
:ja:

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Beitrag von indigo » 11.07.2010, 20:30

Vicky hat geschrieben:Hab ich schon mal erwähnt, dass ich Kung-Fu Filme liebe ??
:ja:
Nö,



aber ehrlich´- China interessiert mich nicht so !!!
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Vicky

Beitrag von Vicky » 12.07.2010, 12:14

indigo,

das alte China ist ist doch sehr interessant, ebenfalls eine Hochkultur.
Und oft sind die Japaner da eingefallen.
Hast Du schon mal eine chinesische Oper gehört ?
Wenn ja, dann sicher nicht lange, denn das ist schon sehr merkwürdiges
Zeug.
Wurde ja auch meist nur beim Kaiser oder einem hochgestellten Fürsten
gespielt.
Und wenn man sie japanische.klassiche Hofoper hört, also das ist alles sozusagen "Beutekunst" aus China.............

Aber erspar Dir lieber eine Hörprobe, das kann echt europäischen Ohren Schmerzen bereiten.
So ähnlich, wie bei den .....................hab ich jetzt vergessen, denn eben hats Telefon geklingelt und Männe war dran, er ist grade ins Zimmer zurückgekommen und alles ist okay gelaufen sagt er.
Naja, er klang ein bisschen heißer und auch etwas verwirrt, aber die Narkose ist noch nicht völlig außer Kraft.
Gott, was bin ich jetzt erst mal froh....................

Vicky

Beitrag von Vicky » 12.07.2010, 12:16

Tschuldigung wegen der Tippfehler............... :boese: gerrrrrrrr...

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Beitrag von indigo » 12.07.2010, 21:39

@vicky, in jungen Jahren haben wir Filme aus dem alten China oder Japan verschlungen. Heute interessiert mich das nicht mehr.
Ebenso haben wir jeden Film über Indianer verschlungen. Mein Sohn hatte sämtliche Literatur. Heute will ich davon nichts mehr wissen.

Mich interessiert die Geschichte im alten Rom und das Christentum und das damit verbundene drum herum.
Mich interessiert die Geschichte und die Ausgrabungen im alten Ägypten.
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Vicky

Beitrag von Vicky » 13.07.2010, 10:08

Ach herrjemine, die Christen und die ollen Römer................

Ja, es ist schon gut, wenn man was drüber weiß, keine Frage!
Mit den Römern hab ich mich irgendwie gezankt, seit wir die Gallischen Kriege von Caesar aus dem Lateinischen übersetzen mussten.
Gut, ich hab die trotzdem nicht nicht weiter gelesen, schließlich gabs außer Caesar ja noch genug , die Kluges und weniger Kluges hinterlassen haben.

Caesar, auch so ein unersättlicher Eroberer und bis heute hat niemand kapiert, dass ein zu großes Reich nicht mehr regierbar ist und das war ja auch ein Grund, dass das Römische Reich unterging.

Das Christentum, kommt sicher aus der jüdischen Ecke.
Jesus war ja unbestreitbar ein Jude zu einer Zeit, als die Römer ihr Land erobert hatten.Ich glaube, Titus war das, bin mir aber nicht sicher. Es gibt ein Relief wo die Schätze und Heiligtümer der Juden weggeschleppt werden.

Und Jesus wurde nach einer römischen Hinrichtungsart getötet.
(Manche behaupten, dass er gar nicht tot war.....wenn das stimmt, dann
krachts aber im Vatikan und überhaupt in der Christenheit.)
Und es war ein römischer Richter, der das Urteil sprach, selbst wenn er seine Hände in Unschuld gewaschen haben sollte.

Wie gesagt, ich bin zu faul nachzugucken, also für die Richtigkeit einiger Aussagen lege ich meine Hand lieber nicht ins Feuer................


Und gleich ein Rätsel obendrauf:

Wie sah die Krone des Pharaos aus und wofür stand die ?
Das weißt Du sicher auf Anhieb............
Aber es kann auch sonst jeder mitmachen, der sowas gern macht.

Allegra

Beitrag von Allegra » 13.07.2010, 13:58

@ Vicky
Wie sah die Krone des Pharaos aus und wofür stand die ?
Das weißt Du sicher auf Anhieb............
Aber es kann auch sonst jeder mitmachen, der sowas gern macht.
Welcher denn, es gab ja mehrer bekannte u. derzeit berühmte
Djoser, Cheops, Hatschepsut, Tutanchamun oder gar Ramses der 2.te u. der Große?
Sie trugen verschiedene Kronen, der eine eine weise, der andere wieder eine rote dann mal mit Zeremonialbart u. ohne.

Lg. Allegra

Vicky

Beitrag von Vicky » 13.07.2010, 19:16

Du fängst mit Djoser an, also einen aus dem 3. Dynastie des alten Reichs.
Ich weiß jetzt nicht, ab wann der Zeremonialbart in "Mode" kam.
Aber selbst Hatschepsut hat in getragen...........Eine Interessante Frau!
Ich meine eigentlich die Doppelkrone, weiß und rot.
Das stand dafür, dass das Reich geeint war und Nubien eben dazugehörte.
Vllt.nie ganz freiwillig, aber es war das Goldland der Ägypter, also mussten sie es unterwerfen, außerdem waren sie gute Soldaten............oder Söldner.

Mag sein, dass es viele Kronen gab,aber mir gings um die Doppelkrone, weil wohl am bekanntesten.
Ein Pharao im Krieg trug meist einen blauen Helm. Der hatte auch einen Namen, aber weiß der Geier, wie das Ding nun wieder hieß...............
Ich bin alt und vergesse schon viel..........

Aber eins weiß ich noch:
Die rote Krone oder Descheret, stand für Unterägypten.
Die weiße für Oberägypten.
Diese Doppelkrone hieß (das hab ich nachgeguckt, mir ist es einfach nicht eingefallen) Pschent.

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Beitrag von indigo » 13.07.2010, 22:06

@vicky, ich habe auch Bücher gelesen über die Judenverfolgung im 2. Weltkrieg, was ja alles ein Thema ist. Und schaue mir möglichst auch alle Filme darüber an.
Die Mammutfilme, die früher verfilmt wurden, von der Geschichte, habe ich seltener gesehen, weil mein Mann dafür nun garkein Verständnis hat.
Und ehrlich gesagt sind Mammutfilme auch nicht schön. Dann lieber Folgen.

Tja und deshalb war ich auch in Israel, weil ich das Volk kennenlernen wollte.
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Vicky

Beitrag von Vicky » 14.07.2010, 11:27

Hi indigo,

ich find es erstaunlich, dass Du Dich mit dem Thema beschäftigt hast und wohl noch lange tun wirst.
Ich bin direkt froh, dass sich jemand mal freiwillig mitdem Thema beschäftigt.
Ich war 14, als ich zum ersten Mal im KZ Buchenwald war und eigentlich hat mich dieses mörderische Thema nie wieder losgelassen.
Viele meinen,was gehts uns an, wir waren ja da noch gar nicht da..........
Aber es ist unsere Geschichte, die wird es immer bleiben,auch wenn die Täter und Mitläufer an eine Massenamnesie(?) leiden.
In dem Forum, was ich immer gerne mal erwähne, herrschte mal am
9.November Feierstimmung.
Gut hab ich nix dagegen, aber ich kanns nicht lassen und schrieb, dass es bei aller Feierei nichts schaden kann, auch mal an die sogenannte Reichskristallnacht zu denken, ein kurzes Innehalten..........
Mehr nicht.
Wenn die mich zu fassen gekriegt hätten, möglich, dass einige liebend gerne einen Scheiterhaufen gestapelt hätten.
Irgendjemand schrieb dann noch: Jedem das Seine...........
Naja, daran hatte ich halt auch was auszusetzen.........
Und da kam die PN, dass "sie" solche wie mich, nicht mal mit dem
bewussten Körperteil ansehen würde................

Und weißt Du, was ich niemals verstehen kann, wie Menschen, Familienväter derart entmenschlicht handeln können.
Inzwischen gibts immer mal wieder ähnliche Gräuel, aber in der perfekten deutsche Art wohl nicht,da sind wir bisher unerreicht..................

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Beitrag von indigo » 14.07.2010, 15:44

@vicky, diese "PN" verstehe ich nicht !!!

Mein Mann und ich, wir haben diese Geschichte auch an unseren Sohn weitergegeben. Schließlich ist das Geschichte.
Die heutige Jugend möchte nichts mehr davon wissen, es nervt sie und so sagen sie das auch. Aber eigentlich ist die heute Jugend mit diesem Thema doch garnicht so genervt worden ???
Eher die, die im Alter meines Sohnes sind.
Naja, sie wissen ja auch nicht, wer der Bundespräsident ist und wieviele Bundesländer wir haben.
Gut, ich muss mich jetzt auch wieder umorientieren, weil mir der jetztige Bundespräsident nicht gefällt.
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Allegra

Beitrag von Allegra » 14.07.2010, 16:32

Ich ehrlich gesagt sauge förmlich diese Geschichten auf, da es meine Familie betrifft.
Leider weis ich zu wenig, da meine Mutter mir nicht mehr alles erzählen konnte. Geboren ist sie in Ribbek Greis Granssee, meine Oma in Zehdenik? Heist das so?
Es macht einen schier wahnsinnig, wenn man die Wurzeln nicht kennt, aber ich geb ja nicht auf. Dr. Google hilft mir zuweilen dabei die Geschichte ein bisschen aufzuarbeiten. Interessanter ist es natürlich immer, wenn es einem erzählt wird.

Lg. Allegra

Vicky

Beitrag von Vicky » 14.07.2010, 18:02

@ indigo

Ääääähem.........wassen für ne "PN" ?
Du musst mir schon sagen, worum es Dir geht. Es ist heiß, Männe macht mir die Hölle heiß, ich bin mindestens 175 Jahre heute alt, also sei bitte so gut, und sag mir was Du meinst,okay ?

@ Allegra (wofür steht das ? Für"lebhaft" oder "schnell", wie in der Musik ?)

Geschichte ist auch etwas, womit ich mich sehr gerne befasse.
Naja, manchmal will ich vieles gleichzeitig machen und das ist einfach nicht so gut. Ich merke auch, dass ich schneller vergesse.
Mein Deutsch-und Musiklehrer hat ja immer gesagt, man muss nicht alles wissen, man muss nur wissen wo es steht..............

Mit der Geschichte des 3. Reiches hab ich mich sehr lange befasst und das Thema ist auch nicht beendet.............
Wir haben hier nicht nur Buchenwald, sondern auch den "Mittelbau Dora"
bei Sondershausen.
Das ist da, wo man die Raketen bauen wollte...........
Jeden Gast, den ich habe, den schleppe ich, wenns irgendwie geht nach Weimar und zeige dann die beiden Gesichter der Stadt.
das ist nicht nur die Stadt der Dichter und Denker, sondern auch die, der Dichter und Henker.............

Ich habs mit 14 angucken müssen und man kann das also auch anderen Menschen zumuten.
Das KZ Buchenwald war dabei noch nicht mal eins der Vernichtungslager
wie Auschwitz.

Vicky

Beitrag von Vicky » 14.07.2010, 18:09

@ nochmal indigo

Ich ahne jetzt, was Du meinst.
Die "PN", um die es mir geht, hab ich nach meiner Anmahnung auch mal an die Reichskristallnacht bekommen.
Ja, ich sei immer die, die allen den Spaß vermiesen will.........

Und nach ein paar Wortwechseln hin und her, bekam ich diese PN.
Hab ich doch erst neulich erwähnt, habs wörtlich zitiert..........
Aber das A-Wort wurde durch was albernes ersetzt.
Ich hab doch noch gescherzt, wie man denn Goethes Götz von Berlichingen zitieren sollte..............................
Und ? Hats gefunkt jetzt ? :)

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Beitrag von indigo » 14.07.2010, 23:41

Ach, danke @vicky aber weiß jetzt grad nicht mehr, worum es da ging.
Hab auch keine Zeit mehr, weil - ich muss ins Bett.
Morgen habe ich ein Usertreffen eines anderen Forums. Muss da ausgeschlafen sein und mich aufhübschen. :lach: :lach: Keine Falte haben !
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Allegra

Beitrag von Allegra » 15.07.2010, 10:36

@ Vicky

@ Allegra (wofür steht das ? Für"lebhaft" oder "schnell", wie in der Musik ?)
Uuuups diese Frage hab ich doch fast u. irgendwann erwartet ;)
Das ist ein italienischer Name und wird meist abgeleitet in "Bella" es heißt übersetzt "Die Fröhliche"
Ich bin eine Frohnatur, immer gut gelaunt u. hab viel Humor, aber dies ist der Name meiner 2jährigen Hündin, mit der ich sehr viel Sport treibe. Ok, lebhaft u. schnell bin ich auch, sag mein Chef auch immer , der kommt nicht immer mit der Arme :nein:
Vicky "Mittelbau Dora" war ein gutes Stichwort, hab´s mir angesehen, puuuuh die Bilder sehen zum fürchten aus. Ich wusste nicht, das es das gibt..............danke Vicky muss mal erst durchlesen, da ich sonst keine Ruhe hab.

Vicky

Beitrag von Vicky » 15.07.2010, 18:47

@ indigo

okay, Du weißt etwa was das mit der PN war. Da musst Du Dir keine Gedanken drüber machen, in diesem Forum hab ich juxhalber die vielen Nettigkeiten, mit denen man mich überschüttet hat, gespeichert.
Das war nur eine davon...........


@ Allegra

Naja, ich bin halt ein neugieriger Mensch und frage eben nach, wenn ich
einen Namen lese, der irgendwie ungewöhnlich ist. Oder nur mir kommts
so vor, weil ich zuerst an Musik gedacht habe...............
Was hast Du eigentlich gleich mal für ein Hundchen ?
Wie groß-wie schwer-wie teuer-
Nein,das ist Quatsch, aber es interessiert mich halt auch, ich hatte seit meiner Kinderzeit Hunde.
Nach meiner Scheidung musste ich schnell wieder in Lohn und Brot und mein letzter Hund, ein dt. Schäferhund, grau-schwarz mit noch geradem Rücken ........naja, er ist eines Tages nicht mehr mit zu mir nach Hause gekommen.
Mein Vater hat ihn immer geholt, damit er nicht den ganzen Tag alleine ist und ich kanns verstehen, er hatte bei meinen Eltern viel Auslaufund konnte an Vordertür und Hintertür Leute anbellen.........
er ist 11 Jahre alt geworden und an Lungenkrebs gestorben (worden) .
Seitdem habe ich Katzen, die sich hier allmählich eingeschlichen haben und inzwischen mag ich sie genauso gern,wie Hunde.

Das KZ Buchenwald hatte noch mehrere Außenlager...........
Und das "Mittelbau Dora", also da wurde nach dem Prinzip "Tod durch Arbeit" geackert.
Und einer der an der Raketentechnik mitgearbeitet hat, hat in den USA noch eine ordentliche Karriere gemacht, der Herr W. von Braun....
Der wie alle nie was Schlimmes gesehen hat...........
Ich hatte mich mit meinem Vater öfter mal in der Wolle..........
Er war im Krieg, also meistens in Russland und somit ein Zeitzeuge.
Aber an konnte einfach nicht mit ihm drüber reden........
Und heute weiß man auch, dass die Wehrmacht sehr wohl in Mordkommandos eingesetzt worden sind, oder zumindest Zeugen davon waren.
Ich habe einige Feldpostbriefe gefunden, da haben meine Eltern nur ein Problem gehabt, nämlich, dass es im Urlaub wieder nicht mit einem "Töchterchen" geklappt hat.
Einen Sohn ? Hätte sie den vllt. weggeschmissen ? Naja, die Überlegung war, Mädchen müssen nicht in einen Krieg.
Aber hatte man denn nicht andere Sorgen und warum wollten sie in diesen Zeiten ein Kind in die Welt setzen.........
Vllt. war das ja sowas, wie ein Stück Normalität für sie.

Ein Buchtip hab ich noch.
Lea Rosh "Der Tod ist ein Meister aus Deutschland"

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Beitrag von indigo » 15.07.2010, 20:40

Da hast Du recht @vicky, die Leute haben schon was mitgemacht damals !

Im letzten Jahr hat mir meine Mutter noch viel aus dieser Zeit erzählt, jetzt kann sie es nicht mehr.
Meine Schwieeltern und meine Eltern erzählten nämlich nichts bis kaum was darüber.
Mein Schwievater war überall im Krieg, wo es nur ging, hatte auch einen höheren Dienstgrad. Auch nach seiner schweren Verwundung ist er gleich wieder losgezogen. Er war ja von Stalingrad bis Griechenland überall, meine Güte.
Er erzählte nichts aber auch garnichts, wir fanden das alles nur, als er verstarb.
Meine Schwiemu hatte ihn ja erst danach kennengelernt, mein Mann ist unehelich, ein anderer Mann.
Meine Mutter ist mit meiner älteren Schwester von dem heutigem Polen geflüchtet und zwar zu meinem Vater, den sie im Krieg kennengelernt hatte.
Ich habe das alles erst so richtig vor ein paar Jahren erfahren und das Stück für Stück, weil die Generation nicht gern darüber sprach. Mich interessierte das aber. Die Familie meiner Mutter ist deshalb auch in ganz Deutschland verstreut.
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Beitrag von Allegra » 15.07.2010, 23:08

Bild

Das ist unser Benny gewesen, er starb als stolzer 21jähriger Kater, den ich heute sehr vermisse.

Bild
Bild
u. das ist meine Allegra
2 Jahre alt.
Bild
U. so hat es bei uns vor 3 Std. ausgesehen wunderschön
Bild
U. an diesem herrlichen See wohne ich

Ich kann dir versprechen, das mein Name genauso aussergewöhnlich ist.
Zumindest hört man ihn sehr selten.



1. Danke für den Link u. den tollen Buchtip

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Beitrag von indigo » 15.07.2010, 23:16

wunderschöne Fotos @allegra
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Allegra

Beitrag von Allegra » 15.07.2010, 23:26

@ Indigo

Danke dir...............
Bild

Die hab ich bei mir im Garten erwischt Indigo

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Beitrag von indigo » 15.07.2010, 23:41

@allegra, nichts für Ungut aber sollten wir hier was erraten ?
Denn sonst gehören die Fotos in einem anderen Thread rein.
Danke Dir !
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Allegra

Beitrag von Allegra » 16.07.2010, 08:52

Uuuuups hab doch glatt meine Frage vessen, um welches Tier es sich hier handelt?
Nein denke hier gibt es nichts zu erraten!
Sorry, wenn ich hier einen Fehler gemacht habe. ;(

Vicky

Beitrag von Vicky » 16.07.2010, 19:26

@ Allegra

Na bitte, geht doch.............

Keine Angst vor der Wahrheit, ich bin etwas langsam..............und oft unkonzentriert.
Letzteres stimmt nicht ganz, ich bin sehr konzentriert, aber vllt. nicht grad bei einem Thema..............also hier.
Manchmal schiebt sich ein Gedankengang noch vor das, was ich grade mache...

Vicky

Beitrag von Vicky » 16.07.2010, 19:59

Gut, raten wir noch was!

Es war einmal ein mächtiger Mann und eine schöne Frau.
Beide waren verheiratet, nicht miteinander.......
Der Ehemann der Frau war auf einem Kriegszug, der gewonnen wurde und das Heer lag vor der Stadt und wollte am nächsten Morgen im Triumphzug in die Heimatstadt einziehen.
Und der mächtige Mann hat das ausgenützt, hat sich so zurechtgemacht, wie der Ehemann der Frau und hat ihr gesagt, er habe sich vom Heer weggestolen, weil ihn die Sehnsucht zu ihr getrieben habe.........
Naja und diesen Trieben wurde auch nachgegeben.

Tja, die beiden gehörnten Ehepartner waren nicht besonders erfreut und noch weniger, als 9 Monate ein Knabe zur Welt kam.

Mehrmals haben die eifersüchtigen Eheparner versucht, das Kind aus dem Weg zu räumen.
Aber, das schlug immer fehl.
Der Junge wuchs heran und wurde ein sehr starker Mann, der auch fix mal jähzornig wurde.
So geschehen, als er von einem gewissen Linus Musikunterricht bekommen sollte und ihn erschlug, weil der ihn schulmeistern wollte.

Dafür musste er zur Strafe aufs Land und Rinder hüten.
In dieser Zeit wurde er ein eingefuchster Jäger und ein König bat ihn, eine Bestie zu töten, die allen Menschen nur Angst und Schrecken brachte.(es war ein wilder Löwe, der des Königs Herden stark dezimierte.

Der König war nicht knausrig und legte dem Kerl jeden Tag ein hübsches Mädchen ins Bett. Jeden Tag eine Andere, es waren die 50 Töchter des Königs, der sich solche starken Enkel wünschte.....
Irgendwann gabs einen Krieg zwischen 2 Königen und der Kraftprotz hat das gesamte feindliche Heer erschlagen.
Zum Dank bekam er fü rseinen Sieg die Tochter des Königs, mit ihr hatte er 3 Kinder.
Die eifersüchtige Ehefrau vom Anfang war immer noch sauer auf ihren Mann und schlug den "interessanter Mensch" mit Wahnsinn.
Und so kam es, dass der in seinem Wahn seine 3 Kinder ins Feuer warf.

Entsetzt über seine Tat ging er freiwillig weg in die Verbannung und er
befragte das Orakel von Delphi, was er nun tun solle.
Und da wurde ihm gesagt, er müsse zu Eurystheus, dem er 12 Jahre lang dienen und 10 von ihm gestellte Aufgaben müsse.

Eine der Aufgaben war es Augeias Ställe zu reinigen.............

Frage: Wer war denn der junge Held ?
(Das ist keine wahre Geschichte, sondern was aus der antiken Mythologie.)

Allegra

Beitrag von Allegra » 16.07.2010, 21:46

Das kann nur Herakles (oder wie wir sagen Herkules) gewesen sein, nachdem Eurystheus ihm die Unsterblichkeit , nach den 12 Jahren und 10 Arbeiten geben wollte. :eek: :eek:

Stimmt das?

Vicky

Beitrag von Vicky » 17.07.2010, 17:45

Hab ich vergessen gestern @ Allegra.
Tolle Fotos,wirklich.
Die Libelle, also wirklich, ich bin eigentlich noch nei auf diese Art Fotos gekommen und ich fürchte fast, das wird auch nix mehr ,mit mir....
Naja, ich habe halt meine Art von Fotos.........
Okay, Dein Hund, also das ist auch eine Hübsche.
Wie alt ist sie ?

Vicky

Beitrag von Vicky » 17.07.2010, 18:00

Zurück zum Rätsel.

Genau, es handelt sich um Herakles oder Herkules.
Die Römer und die Griechen haben ja fast die gleichen Mythen.

Die Mama von Herkules hieß Alkmene, der Papa Zeus.der sich in den Ehemann verwandelt hat, der aus einem Krieg kam, der Amphitryon hieß.

Die Geschichte wurde oft in der Literatur und Malerei dargestellt.
Hera, die Gattin des Zeus war wirklich arg böse und ihr untreuer Göttergatte musste schwören, das Kind aus seinem Blute sollte ein mächtiger König werden.Naja, Zeus wollte ja Herakles zum König über Mykene machen.
Also dachte der sich nix bei, worauf er nun geschworen hat.

Aber Hera, rachsüchtig, wie sie nun mal war, hemmte die Wehen von Alkmene und sorgte dafür, dass die Frau eines Sohnes des Perseus, also ein Enkel des Zeus, ein Siebenmonatskind zur Welt brachte.
Und das war später der Eurystheus, für den sich später Herakles plagen musste................

Rätsel gelöst, prima!!!!
:ja: :ja: :ja:

Allegra

Beitrag von Allegra » 17.07.2010, 21:12

Die Geschichte kenne ich nur aus der Malerei u. ein Buch besitze ich, natürlich hab ich mich gestern durchgelesen Vicky
Meine kleine Allegra ist 2 Jahre alt u. wirklich eine Süsse , sie hing am Baum u. wurde von Tierschützern gerettet. Dementsprechend sieht sie auch aus.

Vicky

Beitrag von Vicky » 18.07.2010, 17:40

Alegra, Du hast wegen Herkules extra ein Buch durchgeackert ?
Respekt! Ich machs mir einfach und frag Herrn Google, obwohl das auch nicht immer klappt.

Ansonsten hab ich auch einige Bücher, weil mich die Antike und ihre Mythen auch interessieren, obwohl es schwer ist, da überhaupt den roten Faden nicht zu verlieren.
Schon die Heiraterei unter Geschwistern , ja, das machts kompliziert.
Aber das haben die Pharaonen auch gemacht. Manchmal oder oft wegen irgendwelcher Machtansprüche, um es mal lax zu umschreiben.
Übrigens der Pahrao Djoser war wohl der erste, der sich eine große Pyramide bauen ließ.
Ja, hab auch mal gewusst, wie der Architekt hieß, weiß es aber jetzt nicht.
Djoser soll die Pläne selber entwickelt haben. Ob das nun stimmt, wer will das genau wissen...........
Vllt. stands ja irgendwo...................

Und noch was zu Allegra, diesmal aber die Vierbeinige.
Was soll das heißen, "sie hing am Baum" ??
Erzähl mal die Geschichte bitte.
Am besten unter:Unsere lieben Viecher.
Naja, ich fürchte , ich werde wieder zu der Erkenntnis kommen, dass der Mensch möglicherweise nicht eine Schöpfung Gottes ist............
Aber lass Dich nicht abhalten, ich würde trotzdem gern die Umstände wissen, was mit Allegra passiert ist.

Vicky

Beitrag von Vicky » 18.07.2010, 18:02

So und nun @ indigo,
ja, ich hab es vergessen zu schreiben.
Und das,obwohl es mich sehr erstaunt hat, dass Deine Mutter mit Dir offen über die Zeit des dritten Reiches geredet hat.
Ich kapier das nämlich nicht, wieso alle , sogar meine eigenen Eltern sich so verweigert haben.
Ich wollte doch nie,dass sie sich heldenmäßig gegen die Politik gestellt haben, mir hätte es gereicht, wenn sie mir sachlich das erzählt hätten, was sie vllt. gesehen und dabei gedacht haben. Es hätte mir schon viel bedeutet, wenn sie gesagt hätten, wir wussten, was los war hatten aber Angst.

Meine Mutter hat in der Rüstung gearbeitet auf dem hiesigen Fliegerhorst.
Nicht etwa freiwillig, aber naja, sie hat gesagt, dass die Amerikaner den Flugplatz bombardiert hätten und einmal , sie war auf dem Heimweg, wäre
Tiefflieger gekommen und hätten auf sie geschossen.

Naja, sie war meine Mom und ich hab gesagt, naja, was hast Du erwartet, Du warst der Feind.
Mutter sagte empört, aha, du wolltest wohl dass sie mich erschießen.........

Wieso ist das so schwer, Ursache und Wirkung zu sehen ?
Natürlich wollte ich nicht, dass man sie erschießt, aber sehr viele Menschen wollten auch nicht einfach sterben, weil sie der Buhmann eines Verrückten waren.
Und es gibt immer noch heute Leute, die in Weimar gewohnt haben und immer noch nichts vom KZ gwusst haben wollen.
Die Leute kamen am Bahnhof an und wurden durch die halbe Stadt getrieben.Das will niemand gesehen haben ?

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Beitrag von indigo » 18.07.2010, 18:25

Tja @vicky, so denken wir heute !

Meine Mutter hat mir zwar vom 3. Reich erzählt aber anders als Du denkst.
Meine Mutter hat immer beim Bauern gearbeitet im ehemaligen Polen und da hat sie meinen Vater kennengelernt, der da als Soldat war. Ihr erster Mann (meine ältere Schwester) ist im Krieg gefallen.
Ja und Hitler hat allen Arbeit verschafft. Meine Mutter hat mich angeschrien: meinst das war schön vorher, dass alle arbeitslos waren ??
Sicher und jede Familie hatte auch mehr Kinder wie heutzutage usw. KZ's davon hatte sie bis zuletzt auch nichts gewußt oder die Leute wollten davon nichts wissen.
Bei der Stasi war das ungewähr so, alle wußten davon, niemand wollte davon wissen.
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Vicky

Beitrag von Vicky » 18.07.2010, 19:39

Hi indigo,

das hört man ja öfter mit der Arbeitslosigkeit. Wie hat Hitler die denn abgeschafft ?
Durch Autobahnbau ? Wohl kaum, denn dafür brauchte man nicht soviele Leute.
Aber in der Rüstung, da brauchte man viele.........
Die Frauen bekamen nach und nach beigebracht, dass sie gefälligst die Zuchtstuten des Reiches sein müssten. Vorher in der Weimarer Republik habe viele Frauen gearbeitet.
Aber der ganz große Clou war der Einsatz der Männer ohne Arbeit als Soldaten und ja, da hat er, Hitler ganze Arbeit geleistet, denn die Gefallenen brauchten ja keine Arbeit mehr .

Und das "Nichtwissenwollen" ist womöglich sogar Scham. Dieses kulturell begnadete Land soll bestialisch vor aller Augen gemordet haben ?
Da ist es besser, man verdrängt das Ganze und setzt sich so der Gefahr aus, dass sich sowas immer mehr oder weniger wiederholen kann.
Damit machen sich die Menschen erneut schuldig, sie produzieren eine zweite Schuld, indem sie verschweigen was war und mit dieser gräßlichen "Strichdruntermentalität" .
Egal, was man tut, es ist nun mal unsere eigene Geschichte und ob die uns gefällt oder nicht, sie wird immer da sein. Auch durch Schweigen oder Vergessen wird nichts ungeschehen, es wird immer an uns , dem Volk kleben bleiben, auch dann noch, wenn viele ,viele Jahre vergehen.

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Beitrag von indigo » 18.07.2010, 22:20

Ja, die alten Leutchens argumentieren immer so.
Und weil niemand was erzählen wollte, habe ich mich selbst "Schlau" gemacht. Ich möchte das eben wissen.
Und wenn man viele ältere Leute (80 J. so rum) heutzutage hören möchte, dann haben sie ja sowieso den Krieg gewonnen. Meine Güte, was war das für ein Volk. Geprägt durch den Krieg und einen Menschen.
Und heute wird ja immernoch abgestritten, dass es KZ's gab.
Das Thema darf nie ruhen, meine Meinung.
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Allegra

Beitrag von Allegra » 19.07.2010, 15:27

@ Vicky
Alegra, Du hast wegen Herkules extra ein Buch durchgeackert ?
Respekt! Ich machs mir einfach und frag Herrn Google, obwohl das auch nicht immer klappt.
Ich war zu faul, das ganze Buch durchzulesen, dennoch war es mal eine Abwechslung dieses auch in die Hand zu nehmen u. die Kapitel zu durchforsten. Ich hätte auch Dr. Google fragen können stimmt, aber in diesem Fall war mir mein Buch lieber. ;)

Allegra

Beitrag von Allegra » 19.07.2010, 16:37


Vicky

Beitrag von Vicky » 19.07.2010, 19:56

@ Allegra

Ich hab die Geschichte unter "Unsere lieben Viecher" gelesen und was dazu geschrieben.

@ Indigo

Mir gings doch auch so, ich hab mir nach und nach die Wahrheit angelesen.
Und je mehr ich wusste, umso mehr wuchs das Unverständnis über die Haltung der Leute.
Nebenbei ist mir aufgefallen, dass die DDR mit fast den gleichen Mitteln gearbeitet hat, wie dieser verhinderte Messias.
Fackelumzüge, Uniformen für die Pioniere und Jugendlichen, Fahnen über Fahnen, Morgenapelle schön im Geviert, Losungen ohne Ende, gegen den "Klassenfeind",also alles was Westen war.
Und als Schülerin der Besuch im KZ Buchenwald haben wir nicht wegen der ermordeten Juden und Anderen gemacht, sondern einzig und alleine wegen des Kommunisten Ernst Thälmann, der im Kz Buchenwald ermordet wurde. Die Pionierorganisation trug ja seinen Namen.
Trotzdem habe ich da mehr gesehen und ich wollte ab da eben "wissen".

Ich hab noch einen interessanten Buchtip.

Autor Niklas Frank
Titel: Der Vater-eine Abrechnung-

Sein Vater war zwischen 1939 und 1945 als Generalgouverneur im besetzten Polen an zahlreichen Kriegsverbrechen beteiligt und wurde auch als Schlächter von Polen bekannt...........

Das ist die Auseinandersetzung eines Sohnes mit seinem Vater, der in den Nürnberger Prozessen zum Tode verurtelt wurde und das Urteil ist auch vollzogen worden.

Niklas Frank hat auch noch ein Buch über seine Mutter geschrieben.......

Es ist klar, dass der Autor sehr kritisiert und als "Nestbeschmutzer" beschimpft wurde.

Was zum Teufel ist mit diesem Volk los....?

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Beitrag von indigo » 19.07.2010, 22:26

Tja @vicky,

ich muss noch das Buch von Hitlers Sekretärin lesen, welches ich mir gekauft habe.
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Vicky

Beitrag von Vicky » 20.07.2010, 19:48

Na ja,

dann lies erst das, jagd Dich doch keiner, oder ? :)

Vicky

Beitrag von Vicky » 22.07.2010, 18:41

Und zwischendurch mal eine nette kleine Frage.

Lucifer ist für christliche Kirchenväter zum Namen des Teufels geworden.
Sie deuteten ihn als gefallener Engel.
Wie kams dazu.
Das mit dem gefallenen Engel wurde miss- gedeutet, weil der Prophet Jesaia ( 14, 15) folgendes über den König von Babylon gesagt hat: "Wie bist du vom Himmel gefallen, du schöner..........??????

Was bedeutet denn nun eigentlich "Lucifer" in der antiken Mythologie ?

Einmal wörtlich und welchen Planeten stellt er dar ?

Viel Spaß beim Knacken der kleinen Nuss..............

Allegra

Beitrag von Allegra » 22.07.2010, 22:49

Sohn des Morgenstern oder auch Abendstern? Also "Lichtragend"
oder ?


Ich kenne ihn als Teufel,..........................aber da wird er "Luzifer " geschrieben. War wohl im Laufe der Zeit gleichbedeutend .
Der griechische Lucifer ist der "Lichträger"? Phosphoros ?


Der Planet ist der Morgenstern ( Venus)?

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Jetzt hab ich genug gelesen Vicky.................................puuuuh

Vicky

Beitrag von Vicky » 23.07.2010, 18:30

Mann Allegra, ich muss wohl mal was Schwereres suchen, is ja für Dich alles zu leicht.................

In meiner Quelle, ausnahmsweise mal nicht der Herr Google, steht der Name mit "c".

Wörtlich heißt das (Lucifer) "Lichtbringer", also der Morgenstern.
Da es sich um die Venus handelt, wollen wir man nicht auf dem "Morgen" bestehen.....
gr. heißt der Morgenstern in meinem Buch Heosphoros.

Und bei Jesaja, dem Propheten steht:
"Wie bist du vom Himmel gefallen, du schöner Morgenstern!"

Mehr muss ich ja nicht dazu mehr sagen, hast ja alles schon rausbekommen.
Setz Dir eine oder die Rätselköniginnenkrone auf, die, die man sich halt nur denken muss. :cool:

Allegra

Beitrag von Allegra » 23.07.2010, 20:39

@ Vicky
Setz Dir eine oder die Rätselköniginnenkrone auf, die, die man sich halt nur denken muss.
:BI1F64~144 Vielleicht ist da meine Krone drin? :lach:

Vicky

Beitrag von Vicky » 24.07.2010, 19:02

Da hilft nur eins!

NACHSEHEN !!!!
_________________________________________________________

Ich hab mich mal wieder in die antike Mythologie verzogen und etwas Interessantes gelesen, was ich Euch jetzt als Rätsel zurechtbastle.

Also, es geht um einen Mann, der seinem Bruder einst die Herrschaft über dessen Herrschaftsgebiet streitig machte.
Deswegen wurde er verbannt und später wieder zurückgeholt, wo man ihn mit einem Festmahl bewirtete und danach wieder vertrieben hat.
Als er erfuhr, dass man ihm bei dem Mahl seine eigenen Kinder serviert
hatte, ist es ja verständlich, dass ab da der arme Mann nur noch für seine Rache lebte.
Und ein Orakel hat ihm auch den Weg gezeigt.
Sagen wir mal so, bei den alten Griechen war manches nicht weiter schlimm, deshalb wundert Euch nicht.
Das Orakel sagte, dass er mit seiner Tochter einen Sohn haben wird, der als Erwachsener seinen Onkel um die Ecke bringen wird und Papa die Krone wiederbringt.
Andere Quellen sagen, dass der Mann das Opfer eines teuflischen Plans war, der seinen Bruder verfluchte, den grausamen, entmenschlichten
Kerl, vor dem sich sogar der Sonnengott so sehr entsetzte, dass er am nächsten Tag seinen Weg von Westen nach Osten nahm.

Wie heißt denn der arme Mann ?
Wie seine Eltern und wie sein teuflischer Bruder.
Wie ist der Name seiner Tochter, mit der er einen Sohn zeugt. Und wie ist der Name dieses Sohnes, der den Vater später rächt.

Das ist sicher eine Nuss zum Knacken.........es ist etwas schwer, sich durch diese Sippe zu ackern.

Allegra

Beitrag von Allegra » 26.07.2010, 20:51

Auweiaaaaa Vicky , das ist wirklich schwer.............................
Ich dacht ja an Kronos der seinen Vater Uranos entmannte mit einem Sichel,
auf Gaia´s Bitten.
Ich weis nur nicht ob du Uranos, als armen Mann wegen seiner Entmannung nennst. Kronos war ja der jüngste Sohn von Gaia, aber er fraß seine Kinder, aus Angst seine Weltherrschaft könnte ihm einer seiner Kinder streitig machen. Er heiratete Rhea seine Schwester u. gebahr ihm als letztes "ZEUS"
den sie ihm aber nicht gab, sondern einen in Stein gewickeltes Tuch .
Brüder von Zeus waren unter anderem auch Poseidon u. Hades die sich die Herrschaft untereinander teilten, also Zeus den Himmel, Poeidon das Meer u. Hades die Unterwelt.

Sollte ich daneben liegen, dann gibt es ja noch andere ......................... ;D

Vicky

Beitrag von Vicky » 27.07.2010, 19:08

Hi Allegra,

ich dachte mir, ich mach es jetzt mal etwas schwerer, Du bist einfach zu gut in dieser Sparte.

Ja, man könnte schon an Kronus denken.................

Aber es ist eine völlig andere Geschichte.
1. Hinweis: Genaugenommen kann man sagen, dass die Ursachen des Trojanischen Krieges hier zu finden sind.
( lass mal den Appel der 3 Göttinen und Paris außen vor und auch Helena-vorerst)
Hilft das weiter?
Damit hab ich in meinem kleinen Forum die paar, die mitgeraten haben, auch schon fast in die Verzweiflung getrieben :D

Vicky

Beitrag von Vicky » 29.07.2010, 17:37

Also gut, dann sag ichs mal.
Ehrlich, ich hab versucht Männe diese Geschichte zu erzählen und ich hab mich dermaßen damit verheddert, dass ich selber nicht mehr wusste, wer wer war.
Also:
Vater und Mutter waren:
Pelops und Hippodameia!!! (=die Tochter Oinomaos, der König von Elis.) Und der wollte seine Tochter nur dem geben, der ihm im Wagenrennen besiegte.
Aber das ist auch schon wieder ne neue Story)

Und die Söhne der Beiden hießen Atreus! und THYESTES !
Ich hab ja schon einige Gründe genannt, warum die Brüder Todfeinde wurden.
Thyestes hatte sich durch Betrug auf den Thron Mykenes gesetzt, ( die Ehefrau von Atreus hatte , Thyrestes ihren Geliebten, das goldene Vließ zugespielt) .
Das mag nicht schön sein, aber was dieser Atreus dann getan hat, mit dem Festessen, also näääh, das geht schon ein bisschen zu weit.
Thyestes wurde jedenfalls von wem gleich, Artemis verbannt, weil der das goldene Fliess seinem Bruder gemaust hatte.
Das ist aber auch wieder eine eigene Geschichte.

Naja, jedenfalls hat ein Orakel orakelt, dass er mit seiner Tochter
PELOPEIA einen Sohn zeugen soll, was er auch tat und der hieß
AIGISTHOS
und als der erwachsen war, hat er tatsächlich seinen Onkel
abgemurkst. Der hatte inzwischen 2 Söhne, Agamemmnon und Menelaos, die die Amme aber rechtzeitig in Sicherheit brachte.
Genau besehen, ist das das Saatkorn gewesen, was letztlich zum Trojanischen Krieg geführt hat.

Wer wen geheiratet hat,sag ich noch dazu..........
Klytaimestra und Helena waren die Töchter des TYNDAREOS und erstere war schon verheiratet, nämlich mit dem
Sohn des Thyestes und deren erstes Kind hat Agamemmnon getötetund sich die Frau unter den Nagel gerissen. (Die Agamemmnon nach dem Krieg in Troja umbringen ließ usw., usw.)Helena, die schöne hatte Menelaos geehelicht und wurde von Paris entführt.
Das ist dann der Ausgangspunkt des Trojanischen Krieges............
Und wie die ganze Geschichte dann im Krieg mit Troja ausging,wissen wir sicher alle..................

Also das ist die Kurzfassung der komplizierten Geschichte.
Pelops übrigens, war ein schöner Kerl, so schön, dass sich sogar Poseidon in ihn verliebte..........
Als er durch üble Tricks seine Ehefrau bekam, zog er den Zorn der Götter auf sich, was sich später auf seine beiden Söhne Athreus und
Thyestes noch ausgewirkt hat................
Irgendwie war in der Familie der Wurm drin.
Pelops war ein Sohn des Tantalos, der vom eigenen Vater, der die Götter auf die Probe stellen wollte, geschlachtet und den Göttern als Mahl vorgesetzt wurde.
Naja, das scheint wohl üblich gewesen zu sein in dieser Sippschaft.......
Wie der Vater, so der Sohn bzw, die Söhne.

Allegra

Beitrag von Allegra » 29.07.2010, 18:29

Vicky, das war wirklich schwer, die haben ja gelebt wie Sodom u. Gomorra heidenei!!!

Aber ich dachte, das mit dem goldenen Vlies war anders? Die Geschichte mit Areus hatte ich gelesen, aber es gibt soviel Brüder die ihre Schwester ehelichten, oder die Kinder von ihren Brüdern bekamen mannomann!

Aietes erhielt doch das wertvolle Goldene Vlies, hängte es im heiligen Hain des Gottes Ares auf und ließ es von einem schiffsgroßen Drachen bewachen?
Später raubten die Argonauten unter Führung Jasons und mit Hilfe der Medea, Tochter des Aietes, das Vlies des Chrysomeles und brachten es nach Iolkos, wo es dem Pelias übergeben wurde?

Ich blicke gar nicht mehr durch................................oder hab ich es falsch verstanden, wenn dann kannst du mich gerne berichtigen.
Auch Pelops wurde von seinem Vater in Stücke geschnitten und gekocht den Göttern als Speise vorgesetzt, um deren Allwissenheit auf die Probe zu stellen.

Da soll einer durchblicken! Gott bewahre mir meinen einzigen Mann

:winkW

Vicky

Beitrag von Vicky » 30.07.2010, 18:49

Ja, das ist auch richtig, dass Pelops den Göttern als feines Fresschen vorgesetzt wurde.
Verhackstückt von seinem Vater,Tantalos.
Die Götter verschmähten aber das scheußliche Gericht, außer Demeter,die um ihre Töchter trauerte, aß gedankenverloren was von der Schulter.
Als die Götter Pelops wieder zusammensetzten und ihn schön machten,wurde das Stück Schulter durch Elfenbein ersetzt.............
Seine durch die Heirat mit Hippodameia und einige Eroberungen gewonnene Heimat nannte er Pelopsinseln, Peloponnes.
( nach: Apollodor, Fabulae 83; Ovid: Metamorphosen)

Irgendwo dazwischen ist auch die Argonautensage.........Es sind ja alles nur Geschichten und jeder hat sicher manches verändert.........
Um nochmal auf den Pelops zu kommen, der hat den arkadischen König
Stymphalos im Krieg nicht besiegen können und hat ihn zu sich gebeten, weil er Frieden schließen wollte. Ja,Pech für den König, das war nur geheuchelt.
Pelops brachte den Arkadier heimtückisch um und zerhackte ihn( nääääh was für Sitten), zerstreute danach die Gliedmaßen einfach in der Gegend rum.
Und da wurden die Götter wieder sauer ( also oben- er fiel in Ungnade)
Und ganz Griechenland wurde bestraft, indem man es mit Unfruchtbarkeit
schlug.)
Und wieder nach Apollodor, hat irgendwer wieder mal ein Orakel befragt und die Götter danach um Gnade gebeten,was auch gewährt wurde.

Und ich hab mich vertan : Kronus , nääääh. natürlich muss das Kronos
heißen.............

Mit meinen Mädels haben wir auch sehr lange gebraucht. Und je mehr da rausbekommen wurde, umsomehr hab ich mich dann auch noch verheddert..........das war ein Spaß , wir haben dann auch noch lauter Unsinn dazuerfunden und sehr viel gelacht.

Vicky

Beitrag von Vicky » 30.07.2010, 18:52

Allegra, sehr schön, Dein Avatar...........

Allegra

Beitrag von Allegra » 30.07.2010, 20:09

@ Vicky
Allegra, sehr schön, Dein Avatar...........
Danke Vicky, ist ein kleines Hobby von mir

Vicky

Beitrag von Vicky » 30.07.2010, 20:34

Zur Belohnng bekommst Du auch noch was zum raten.
Raten ist nicht der richtige Ausdruck, eher gehts um Verstehen.

Also, jeder kann sich hier beteiligen, falls er Spaß an sowas hat.
Es geht um eine Sprache.

Welche ?
Und wer kann das übersetzen?

Unter dayne vayse shtern
shtrek tsu mir dayn vayse hant.
mayne verter zaynen trern,
viln ruen in dayn hant.
ze, es tunklt zeyer finkl
in mayn kelerdikn blik,
un ikh hob gornit keyn vinkl
zey tsu shenken dir tsurik.

Allegra

Beitrag von Allegra » 30.07.2010, 20:50

@ Vicky
Unter dayne vayse shtern
shtrek tsu mir dayn vayse hant.
mayne verter zaynen trern,
viln ruen in dayn hant.
ze, es tunklt zeyer finkl
in mayn kelerdikn blik,
un ikh hob gornit keyn vinkl
zey tsu shenken dir tsurik.
Unter deinem weisen Stern
streckst zu mir deine weise Hand
Meine Worte sie sind Tränen? mh.............bin nicht sicher
nimm sie auf in deine Hand.
Wenn es Nacht wird, lass sie funkeln
Sterne tief in meinem Blick
Ruhe find ich dann im Dunkeln,
Schenk die Tränen Dir zurück.

Vicky

Beitrag von Vicky » 31.07.2010, 19:12

Hi Allegra,
Schau, das ist doch schon ganz gut, was Du übersetzt hast.

Und weißt Du, was das für eine Sprache ist ??

Hier die offizielle Übersetzung:


Unter deinen weißen Sternen,
Reich mir deine weiße Hand.
Meine Wörter sind wie Tränen,
Wollen ruhn in deiner Hand.
Sieh, wie sich der Glanz verdunkelt
Unter meinem finstern Blick;
Ich hab keinen Ort gefunden;
Wie geb ich sie dir zurück?

Ich weiß leider nicht, wer das geschrieben hat, besser ich habs vergessen.

Diese Sprache gabs auch in Deutschland, heute wohl kaum mehr und wenn, dann sicher nur von alten Leuten, falls sie es erlebten...

Aber ich hab noch mal nachgeguckt.
Das gedicht ist von Abraham Sutzkever.
Es ist nur die erste Strophe. Die Übersetzung ist von Paul Springer.

Allegra

Beitrag von Allegra » 31.07.2010, 21:11

@ Vicky

Und weißt Du, was das für eine Sprache ist ??
Soweit ich weis Jiddisch, Mark Zuckermann sang es in Israel

Vicky

Beitrag von Vicky » 01.08.2010, 17:40

Mein lieber Schwan...............wat biste klug....

Aber ich staune wirklich, ich brauche auch mal was für den Kopp*lach*
und ich habe nicht viel getroffen, die da mitgemacht haben.

Der Poet hat nicht viel Zeit gehabt, um ein großes Werk zu schaffen, er ist leider den Deutschen zum Opfer gefallen..............

Nochwas wegen der Ratereien.
Ich hab bemerkt, dass es nicht einfach ist, eine Geschichte zum Rätsel zu machen.
Es sind meist zuviel Hinweise drin und leicht über Google rauszubekommen.
Ich muss über das vorige immer lachen, ich hab da oft nicht mehr gewusst, was ich überhaupt gefragt hatte........
Naja, der Mensch wächst mit seinen Aufgaben....oder so ähnlich.
Trotzdem hab ich nie mehr so eine verzwickte Geschichte gesucht.

Dir noch einen schönen Restgeburtstag,
bye
Vicky

Allegra

Beitrag von Allegra » 01.08.2010, 20:56

@ Vicky
Dir noch einen schönen Restgeburtstag,
bye
Danke für die Wünsche Vicky :winkW

Vicky

Beitrag von Vicky » 02.08.2010, 18:16

Warum ? Ich dachte, das macht man , wenn jemand einst das Licht der Welt erblickt hat :P

Allegra, wie ich Dich kenne, weißt Du bestimmt, was in der Musik unter Klezmer versteht.
Für die,die es nicht wissen, das ist jüdische traditionelle Musik, die aber mit Jazz vermischt ist.
Das ist jetzt kein Spiel oder was Witziges, sondern ein Beispiel, was manchmal passieren kann.
In Thüringen gibt es eine Stadt, die heißt Rudolstadt und seit über 20 Jahren
findet da im Juli ein Festival statt. Und zwar kommen da Menschen aus der ganzen Welt.
Das Festival hat mal angefangen mit Folklore, aber mittlerweile ist es gewachsen und hat jedes Jahr einen Länderschwerpunkt. Diese Jahr war das Südafrika.

Und jetzt die Geschichte über einen "Zufall", der vllt. gar keiner ist, ich weiß es nicht.
Ich hatte mich mit Klezmermusik befasst und bin dabei auf eine Gruppe gestoßen, die sich "Klezmatics" nennen.

Was jetzt kommt, hab ich abgeschrieben, Artikelautor ist angegeben.

Hier die Entstehungsgeschichte der künstlerischen Zusammenarbeit der
Band und der Tochter von Woody Guthrie, Nora Guthrie.

Von Bernd Bothy

The Klezmatics

Während des Folkrevivals in den sechziger Jahren versteckten Woody Guthries Schüler Bob Dylan und Ramblin' Jack ihre jüdische Familienherkunft, um stattdessen die "Dustbowl"-Persönlichkeit ihres Helden nachzuahmen. Was sie nicht wussten, war, dass es schon zwei Jahrzehnte früher eine fruchtbare Zusammenarbeit Woody Guthries mit seiner Schwiegermutter gegeben hatte, der Jiddisch-Dichterin Aliza Greenblatt. In jener Zeit entstanden eine ganze Reihe von Songs über jüdische Feiertage, den Holocaust und das von osteuropäischen und jüdischen Einwanderern geprägte Straßenbild von Coney Island, wo die Guthries damals wohnten. Selbst Nora Guthrie, die seit Mitte der neunziger Jahre im Woody-Guthrie-Archiv in New York den Nachlass ihres Vaters aufarbeitet, erfuhr von diesem Aspekt erst vor nicht allzu langer Zeit durch einen Zufall.
Nachdem sie 1998 beim Tanz&Folkfest Rudolstadt (!) die Klezmatics zum ersten Mal spielen gehört hatte, wurde sie von der Band zu einem Konzert mit Itzhak Perlman Geiger) eingeladen. "Nach dem Konzert stellten die Klezmatics mich ihm als Woodys Tochter vor", erinnert sich Nora Guthrie. "Das beeindruckte Perlman überhaupt nicht. Doch dann sagte eines der Bandmitglieder‚ Itzhak, du verstehst nicht. Das ist Aliza Greenblatts Enkelin!'"
Das veränderte den Ausdruck in Perlmans Gesicht sofort. "Er wurde richtig emotional. ‚Oh, die große jiddische Dichterin!'" Nora Guthrie hatte keine Ahnung, dass ihre Großmutter Texte geschrieben hatte. "Für mich war sie immer nur Bubbe, die uns Kinder in den Schlaf gesungen hat." (Bubbe ist ein jiddischer Ausdruck für Oma, Anm.d.Red.)

Im Archiv entdeckte Nora Guthrie dann nicht nur einen ganzen Berg Manuskripte mit Arbeiten und Texten von Aliza Greenblatt (Ihren bekanntesten Song "Fisherlid" haben sowohl die Klezmatics als auch Giora Feidman aufgenommen), sondern auch Belege, die von den Gesprächen ihres Vaters mit ihrer Großmutter zeugten. Aufzeichnungen von Woody Guthrie belegenaußerdem, dass er sogar geplant hatte, ein Liederbuch von Aliza Greenblatt zu illustrieren.
"Meine Mutter war als Tänzerin bei Martha Graham viel unterwegs", sagt Nora Guthrie. "So kümmerten sich mein Vater und meine Großmutter und um uns Kinder. Ende der 40er und in den frühen 50er Jahren haben sie dann immer gegenseitig ihre Arbeiten besprochen." Ein Ergebnis dieser Gespräche sind zahlreiche Texte mit Überschriften wie "Happy Joyous Hanukkah", "Hanukkah Tree", "Little Moses" sowie "The Many And The Few", ein viele Strophen umfassender Text über die jüdische Geschichte.


Und weswegen ich das jetzt hier reingebracht habe (einfach übernommen, weil ich etwas faul war) hat den Grund, dass die CD
"Wonder Wheel" , wofür es 2007 den Grammy gab, eigentlich nicht entstanden wäre, wenn die Leuts nicht in Rudolstadt /Thür. zufällig aufeinander getroffen wären.
Rudolstadt ist nicht sehr weit weg von uns.
_________________

Allegra

Beitrag von Allegra » 02.08.2010, 20:30

@ Vicky
Warum ? Ich dachte, das macht man , wenn jemand einst das Licht der Welt erblickt hat
Eben warum nicht bedanken?, auch das macht man...... ist reine Höflichkeit;)
Allegra, wie ich Dich kenne, weißt Du bestimmt, was in der Musik unter Klezmer versteht.
Ich weis nur das man sie jiddische Musik nennt u. sie in der USA wieder auflebte...........ansonsten kenne ich mich damit gar nicht aus

Vicky

Beitrag von Vicky » 03.08.2010, 17:37

Also gut, Allegra...........
man macht es schon und bedankt sich, aber einmal reicht aus, gelle?

Aber ist ja auch wurscht nun.....

Ich geb Dir mal 2 Beispiele, die man Klezmer nennt.
Ich befasse mich damit auch ,weil es in Weimar jeden Sommer einen Klezmer-Sommer gibt.
Aber auch, weil es Weimar gibt, irgendwann landet man auch bei der Musik.
Und es sind verschiedene Truppen, die da auftreten, Kurse fürInteressierte abhalten und am Ende gibts ein großes Abschlusskonzert.

Also hörst Du:

http://www.youtube.com/watch?v=SBby_P9nkYs

http://www.youtube.com/watch?v=rr5K3dvx ... re=related


Das erste bedeutet ganz grob erklärt:
Die Schnur mit den Perlen ist gerissen und in der Welt verstreut, aber man hofft, dass es irgendwann einmal wieder eine richtige Kette wird.

Das Zweite (ich glaub in Polen mitgeschnitten) spielt eine polnische Klezmer-Band und Nigel Kennedy.

Allegra

Beitrag von Allegra » 03.08.2010, 18:55

Bin angenehm überrascht Vicky, sehr schön.......................

Vicky

Beitrag von Vicky » 03.08.2010, 19:19

Da kann ich ja gleich was Neues zun Raten machen.

Wer kennt diesen See ?
Wie heißt er?
Wo ist er ?
Was ist das besondere an ihm?

Bild

Allegra

Beitrag von Allegra » 05.08.2010, 04:08

@ Vicky
Wer kennt diesen See ?
Wie heißt er?
Wo ist er ?
Was ist das besondere an ihm?
Gib zu, du hast extra ein Foto genommen, aus der Vogelperspektive, oder den höchsten Aussichtsblick genossen?
Es könnte ein Vulkansee oder Kratersee sein, wobei ich eher auf einen Vulkansee tippe. Ein Kratersee verfügt vielleicht nicht über einen ähnlichen Palast in der Mitte?
Also ich kenne ihn nicht...................bis jetzt nicht. Was nicht ist, kann ja noch werden.
:ja: Vielleicht gibst du einen Tip?
In deutschen Gefilden oder wo?

Vicky

Beitrag von Vicky » 05.08.2010, 11:15

Erwischt ! Hähähähähähä.....................

Aber ich bin gar nicht so und geb gerne eine Hilfe.
Vorher allerdings muss ich sagen, dass das Foto nicht selber geschossen wurde, ich habs aus einem Reiseprospekt. Denn so, kann man das selber hinkriegen, also den Gesamtblick...............

Es ist der größte Warmwasserteich Europas. Die Fläche der Wasserfläche ist 4,4 ha groß.
Wassertemperatur im Sommer um die 30 °, im Winter ca. 24°.
Das Wasser erneuert sich alle 28 Stunden und kommt aus einem Quelltrichter. Der Überschuss läuft in einen gößeren See.
Der Trichter liegt 39 m tief, und dadurch ist das Wasser immer in einer kreisförmigen Bewegung.
Das ist übrigens kein Schloss mitten im Teich, sondern -wie nennt man das ? Badeanlagen, man kann sich massieren lassen usw.
Das Ganze ist in einem Stil, der vor längerer Zeit beliebt war und man hat es so erhalten.
Vor ein paar Jahren hat es gebrannt, aber alles ist wieder genauso wieder aufgebaut worden.
Und es ist sicher ein Kratersee , der Teich ist ja auch fast rund.
Wenn man dann an den großen See kommt,der übrigens ein "Flachsee" ist-(3,4 bis 4,5 m etwa ist wohl das Tiefste) und am Südufer des Sees ist, kann man an der gegenüberliegenden Nordseite eine Bergkette sehen, die eindeutig vulkanischen Ursprungs sind.
Ein Tafelberg ist bekannt, weil da Wein angebaut wird.
Und dass es sich nicht um total inaktive Berge handelt, kann man manchmal noch unsanft erleben, denn es wackelt der Boden hin und wieder................

In Deutschland ist das aber nicht , sondern in einem Land, in dem man eine seltsame Sprache spricht, die eigentlich nicht in die Gegend oder eben das Land und seiner Nachbarn, passt.
Das ist aber nun viel geholfen..................oder ?

Na dann................. Szervusz !

Allegra

Beitrag von Allegra » 05.08.2010, 19:57

@ Vicky

Wer kennt diesen See ? Ich kannte bis dato nur den Plattensee
Wie heißt er? Lake Heviz
Wo ist er ? Ungarn / Keszthely
Was ist das besondere an ihm? Seine Wärmequellen/ Karstquellen mit Schwefelgehalt besonders geeignet für rheumatische Erkrankungen

:ja:

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Beitrag von indigo » 05.08.2010, 22:00

Das kann es nicht sein @allegra, weil, der See ist größer !
Es grüßt Bild 'lichst indigo
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Beitrag von indigo » 05.08.2010, 22:02

Und Wald ist da auch nicht so, wie hier gesehen, ringsherum.
Es grüßt Bild 'lichst indigo
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Vicky

Beitrag von Vicky » 06.08.2010, 19:24

Doch indigo, es ist der Kratersee in Heviz.

Allegra, stimmt.

Der Überschuss an Wasser fließt in den Balaton, oder Plattensee.
Heviz ist von Keszthely 6 km entfernt.
Und genutzt wird er wegen seines Heilwassers.
Das etwas nach Hölle riecht, weil es Schwefel enthält.
Sogar der Schlamm wird zu Heilzwecken genutzt,der ist leicht radioaktiv.
Allerdings sollte man nicht ohne ärztlichen Rat baden. Sollte! Aber wer macht das schon, nur die richtigen Kurgäste.
Wenn man in dem Wasser schwimmt, also mir gehts so und anderen auch, da wird man schnell müde.
Es ist besser,wenn man sich einen Gummireifen borgt, falls man selber keinen hat.
Auf dem teich gibt es wunderschöne Seerosen.Rote...........
Es ist ein bisschen bääh, wenn man da rein gerät, aber nicht schlimm.
Ich paddle immer gern zu irgendwelchen Grüppchen und höre den Gesprächen zu........
Jesus, was da zusammengeredet wird............ich würde gern wissen, was davon überhaupt wahr ist.

@ indigo

Doch, es gibt sehr viel Wald in dieser Gegend. Unser Freund war einst Förster und als er Rentner wurde, hat er Ausländer geführt, die jagen wollten.
Daher weiß ich einiges, z.B. was manche Menschen bezahlen, um was Größeres zu schießen und wie man die erlaubte Abschusszahl umgeht.
Das ist das Einzige, was mich an Tibor geärgert hat................
Naja, die Renten sind in Ungarn niedrig und da wird eben mancher schwach, wenn er Dollars bekommt.
Aber Ungarn hat viele Thermalquellen. Die bohren ein Loch und schwupps,kommt heißes Wasser.............
Einmal hab ich ein Erdbeben im Halbschlaf mitbekommen.
Das war schon etwas mehr,als üblich ist, die Regale in vielen Läden waren umgekippt und einiges mehr.
Wir hatten aber mit Unseren Freunden gefeiert und gebechert, wäre das Haus eingestürzt........naja, ich hätte mich da der Himmelspforte wiedergefunden oder vllt. der Hölle..........und ich hätte mich sehr, sehr gewundert.

Allegra

Beitrag von Allegra » 06.08.2010, 20:26

Ich war schon zweimal in Keszthely, aber ich muss zu meiner Schande gestehen, das ich diesen wunderbaren See noch nicht gesehen habe bis dato.
Gut er liegt in Heviz, aber Keszthely hat ein schönes Weinbaugebiet. Naja ist ja auch schon ein paar Jahre her , so ca 20 J. Da war mir wohl das baden und plantschen mit den Kidis wichtiger............... :ja:

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Beitrag von indigo » 06.08.2010, 21:37

Ich war schon 2x am Balaton, auch 1x in Heviz.
Also, für meine Begriffe sieht das dort gaaaaanz anders aus.
Aber gut, dann ist das Foto nicht Orginalgetreu oder ein ganz altes Foto.
Denn jetzt sind dort überall Häuser und Ortschaften.
Es grüßt Bild 'lichst indigo
-Eine blaue Träne der Aphrodite-

Vicky

Beitrag von Vicky » 07.08.2010, 19:25

@ indigo

DasFoto ist nicht etwa alt, gut, vllt.ein paar Jahre, aber es ist schon nach dem Brand gemacht worden, also kanns nicht alt sein.

Wenn Du vorne am Rand des Sees etwas links, aber fast Mitte guckst, da ist so ein dunkelbrauner Streifen.
Und das ist das, wo man als erstes hinkommt, wenn man vom Eingang zum See gegangen ist.
Da sind die Kaninen zum Umkleiden, auch Massageräume, Sanitäranlagen Sitzflächen wo Stühle stehen.
So von oben sieht man das , was wie Allegra dachte, ein Schloss ist.
Da kannst Du drunter duchschwimmen und die Leute mit dem Kahn und dem weißen Kitteln haben da ihre Station.
Aber viele Orte gibts doch da nun nicht, Heviz ist an sich gewachsen.
Und das Foto zeigt ja auch nur den See von oben und halt die Waldzonen.
Ich hab selber keine Fotos gemacht, jedenfalls hab ich keins gefunden.

@ Allegra

Wenn Du nochmal nach Ungarn vllt. an den Balaton fährst, dann vergiss nicht, mal nach Heviz zu fahren.
Aber es gibt ja sehr viele Thermalbäder im Land. Und alle haben die typische Atmosphäre.
Aber der See in Heviz ist etwas Besonderes.............

http://www.balaton-service.de/heviz.shtml

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Beitrag von indigo » 07.08.2010, 20:05

Ich glaub, wir haben damals nichts fotografiert.
Schade eigentlich jetzt !
Es grüßt Bild 'lichst indigo
-Eine blaue Träne der Aphrodite-

Allegra

Beitrag von Allegra » 07.08.2010, 20:39

Ja Vicky hab ich gesehen, hab mir das im Netz angeschaut , sieht toll aus.
Wäre eine nächste Reise wert.........................jawoll, jetzt weis ich wo mein nächster Wellness Urlaub stattfindet.

Vicky

Beitrag von Vicky » 08.08.2010, 18:11

@Allegra

Naja, dann aufgemacht und rein in warme Wasser.
Man kanns auch so machen, dass man an den Balaton fährt und dann in die verschiedenen Bäder ausschwärmt.

Muss man aber nicht.
Aber vorher den Onkel Dottore befragen, obs auch keinen Schaden anrichtet.
Auch schön ist Zalakaros, das hat auch noch eins der modernen Spaßbäder und sehr viele Becken, auch eins mit Kaltwasser. Das mach ich immer, wenn ich aus der heißen Brühe komme, dann ab ins Kalte, was meinst Du, wie da mein Blutdruck höher wird.
Das Bad wurde erst 1962 gebaut und ist für den Bewegungsapparate und gynäkologische Erkrankungen, Mundspülungen zur Heilung von Zahnfleischschwund.
Es gibt 2 Hauptquellen, die 85 bis 99° heiß sind..............
Aber die einzelnen Becken sind natürlich so heiß, wenn auch verschiedener Wärmegrade.
Und raus muss man da auch nicht, wenn man Hunger hat, also es gibt
jede Menge "Tankstellen".................
Wenn man vom Balaton (oder auch aus Heviz etc.) aus dahin fährt, kommt man auf eine Straße, die nach Kroatien oder Slovenien, weiß ich
jetzt nicht, da kommt man an sehr vielen Mädchen vorbei, sowas wie einen Straßenstrich............Man hats verboten, aber ich weiß nicht, wie lange das Verbot eingehalten wird.
Sehenswert ist auch Pecs. Ist ziemlich weit im Süden Ungarns.
In die Stadt bin ich mit 19 alleine hingefahren zu einer Brieffreundin, die ich nur von Fotos kannte.
Das war eine Fahrt....................
Die Stadt selber hat viel Barock aus der K&K-Monarchie, aber auch Zeugnisse von den ollen Römern und natürlich von den Türken.
Zwei Moscheen gibts, eine ist ein Denkmal und die andere ist eine christliche Kirche geworden.
Es gibt viele Donauschwaben und auch Bayer dort, die schon seit dem 17. Jh. da leben.
Ich hab welche getroffen und ich hab kein Wort verstanden...........

Dann gibts einen Dom, St. Peter, ein riesiges romanisches Gebäude.
Weil es mal 5 Gotteshäuser nach der Einwanderung der Deutschen gab, hatte die Stadt den Namen "Fünfkirchen"
Der Dom ist aus dem 11./12.Jh.
In der Nähe der Stadt ist ein weiteres bekanntes Bad, was mir jetzt gar nicht einfallen will...............Verflixt aber auch!
Ist ja auch egal.......Apropos egal, da fällt mir noch ein Bad ein, was auch nicht sehr weit ist, Igal heißt der Ort und als wir letztes mal dort waren, ich weiß nicht, das war irgendwie nicht mehr das Bad, was ich kannte........Genaugenommen wars eine Baustelle.

Ich merke schon, ich kann wieder kein Ende finden.............
Vllt. hab ich ja doch noch etwas Erbgut meiner Vorfahren in mir..........

Vicky

Beitrag von Vicky » 08.08.2010, 19:35

Wo könnte denn das sein ?

Es ist in Deutschland. Darin hat ein Künstler gelebt, der schon lange tot ist und dessen Gebeine verschwunden sind.
Es waren zwar welche im Sarg, aber die sind von 2 vesrchiedenen Menschen und niemand weiß, wo der echte Kerle abgeblieben ist.

Vicky

Beitrag von Vicky » 08.08.2010, 19:49

Klasse, das Foto vergessen..............*schnauf*

Also hier isses,das Haus, was zur Frage gehört.

Bild

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Beitrag von indigo » 08.08.2010, 22:05

Friedrich Schiller,
das Friedrch Schiller Haus in Weimar
Es grüßt Bild 'lichst indigo
-Eine blaue Träne der Aphrodite-

Vicky

Beitrag von Vicky » 09.08.2010, 17:38

:eek: Oooooh Manno, richtig.

Jetzt muss aber ne Erklärung her, woran Du das erkannt hast oder woher Du das kennst.

Ansonten: Rätselkrone is jetzt auf Deinem Kopp !
Toll...............

Naja, bei Deiner Reiselust, haste sicher schon davor gestanden, gelle ?

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Beitrag von indigo » 09.08.2010, 17:56

Das Haus kenne ich nicht aber irgendwie kam mir das bekannt vor mit den Gebeinen.
In Weimar war ich leider noch nicht, wollte ich immermal hin aber........
Der Rest war googeln. :lach: :lach: :lach:
Es grüßt Bild 'lichst indigo
-Eine blaue Träne der Aphrodite-

Vicky

Beitrag von Vicky » 09.08.2010, 19:24

Naja, ist ja erlaubt, zu googeln..................

Und ich wollte es ja auch nicht zu schwer machen, ist ja nur ein Haus zu sehen.
Deshalb die Hilfe mit den Gebeinen, das bestand die Möglichkeit, dass jemand mal den Bericht darüber gesehen hat.
War ja auch so bei Dir.
Aber egal, richtig isses ................

Aber ich habe noch ein schönes Foto, ha ! das wird arh schwer werden.
Heute nicht mehr ich muss das erst wieder suchen..............
Jetzt hab ich Hunger und essen ausnahmsweise mal was am Abend.

Hab einen schönen Abend und alle Anderen natürlich auch............
Bye
Vicky

Vicky

Beitrag von Vicky » 11.08.2010, 18:54

Ich hab eine neue Frage!

Diesmal gehts um ein Gedicht, ich möchte von Euch wissen, wer das wohl geschrieben hat.

Wir sinn nich so gemiedlich, wie wir schbrechen.
Wir hamm, wenns sein muss, Dinnamit im Bluhd.
Da kennse Gifd droff nähm, dass wir und rächn!
Na, Ihr Gesichde merkd sich ja ganz guhd.
Wir wärn Ihn' schon noch mal de Knochen brechn.
Nur Muhd!

Na ? Wer hat das verzapft ?
Ein bekannter Autor........................

Allegra

Beitrag von Allegra » 11.08.2010, 19:06

Erich Kästner?

Vicky

Beitrag von Vicky » 12.08.2010, 15:06

Erich Kästner ?
Allegra, bist Du Dir da sicher ?
Warum denn grade Erich Kästner ?................

Das 11. Gebot heißt: Du sollst eine Frage nicht mit einer Gegenfrage beantworten!
;)

grittel

Beitrag von grittel » 12.08.2010, 16:05

Vicky hat geschrieben:Erich Kästner ?
Allegra, bist Du Dir da sicher ?
Warum denn grade Erich Kästner ?................

Das 11. Gebot heißt: Du sollst eine Frage nicht mit einer Gegenfrage beantworten!
;)
Ein Sachse????
Götz von Berlichingen
Heinz Erhard??????????

grittel

Vicky

Beitrag von Vicky » 12.08.2010, 17:00

Wäääääh Grittel...............dazu fällt mir ja nun gar nichts ein, Du Schelm.

@Allegra

Da Erich Kästner ein Dresdner war, hast Du natürlich Recht.

@ Grittel
Da guckste wohl jetzt, gelle, dass Erich Kästner ein Sachse war.........
Und ein waschechter dazu.........
Er ist in Dresden geboren und in München gestorben.

Allegra

Beitrag von Allegra » 13.08.2010, 04:08

Das 11. Gebot??????? :D :D :D :D :D :D

Ich glaub´s ja gar nicht, du überrascht mich immer wieder.........................hab ich da etwa was verpasst? :thinkW :winkW

Vicky

Beitrag von Vicky » 13.08.2010, 17:12

Ja,ja Allegra...............

Wie war das denn mit Moishe und Aaron und dem Volke Israel....

Da hat der Herrgott Moses auf den Berg Sinai zitiert und ihm höchstselbst
verklickert, nach welchen Gesetzen sein Volk zu leben habe.
Moses musste das ja aufschreiben oder besser gesagt gravieren oder einhauen, denn Moses hatte eine Steintafel als Papier.
Undankbar, wie das Volk so ist, fing das an zu murren und sie wollten doch lieber wieder die alten ägyptischen Gottheiten verehren....
Was sie ja auch getan haben, sie haben alles Gold, was aufzutreiben war, eingeschmolzen und ein Schaf draus gemacht.............
Und zu dem wurde gebetet. Der Herr hats gesehen, der sieht ja bekanntlich alles und war so sauer, dass er eine der Steintafeln zerdeppert hat....
Also kam Moses nur mit 10 Geboten zurück und das Strafgericht des Herrn war arg, vor allem blutig..............

Aber wenn man brav war, kann man hin und wieder mal ein neues Gebot hinzufügen................
Und wie das geht, hab ich ja geschrieben.
:) :)

Vicky

Beitrag von Vicky » 18.08.2010, 17:59

Neue Frage, neues Glück...............

Es geht in die antike Mythologie.

Da gab es mal einen alten Satyr , der Lehrer und Erzieher eines jungen
Gottes, einer der vielen Söhne des Zeus, war und dieser Lehrer war eigentlich immer betrunken. (Irgendwie hatte das wohl auch Auswirkungen auf den göttlichen Zögling).
Eines Tages aber war der Lehrer mal wieder total zu und wusste wohl nicht mehr, wo er war.
Ein König aus Kleinasien hat den Sturzbetrunkenen bei sich aufgenommen, eine Fete für ihn geschmissen und ihn dann zu seinem Zögling zurückgebracht.
Der Junge war dankbar und hat dem König gesagt, er habe einen Wunsch frei. (is lange her, sowas passiert unsereins eben nicht mehr, leider)

Ja und ? Was wünscht sich nun der König ?
Er wünschte sich, dass alles, was er berühren würde, zu Gold werde.
Als dieser depperte König essen wollte, hat er bemerkt, wie dumm dieser Wunsch war und er bittete den Göttersohn, diese Gabe wieder von ihm zu nehmen.
Der sagt ihm, dass er in einem Fluss baden solle und alles sei wieder gut.
Seitdem soll man im Kies des Flusses immer mal Gold finden.

Frage:
Wie heißt der König,
wie der junge Gott
und wie sein Lehrer.

Eine Hilfe gibts noch:
Dieser König mischt sich auch noch in einen musikalischen Wttstreit ein zwischen Apöllon und Pan ein, und kritisiert das Urteil des "Schiedsrichters", einem alten Bergott...........

Apollon war sauer und zwar arg, er verpasst dem König ein paar Ohren.

Frage:
Was für Ohren waren denn das ?

Welche Schande, der König trug nun immer einen Turban, um diese Ohren zu verstecken.
Einer aber wusste davon, sein Friseur.
Der aber wurde zum Schweigen verdonnert und irgendwann konnte der gute Mann nicht mehr mit dem Geheimnis leben und er musste es einfach erzählen.
Also grub er ein Loch und flüsterte da hinein: König ... hat ...
Dann hat er das Loch wieder zugeschüttet.
Und nach einiger Zeit wuchs da Schilf und immer wenn der Wind weht, wiederholt es die geflüsterten Worte.
(sagt Ovid in seinen Metamorphosen).

Viel Spaß beim raten.............., bzw. suchen.
Wenn Hilfe kommen soll, gibts auch eine. Einen Namen vllt.
Wenn es soweit ist, dann bitte sagen........... :)

Allegra

Beitrag von Allegra » 18.08.2010, 20:24

Ja eigentlich eine lustige Geschichte Vicky, wenn Dummheit bestraft werden würde, wäre Midas auch so reich geworden?


Wie heißt der König, = Midas
wie der junge Gott = Apoll
und wie sein Lehrer. = Bacchus

dem armen König Midas wuchsen, dank seiner Gleichgültigkeit gegenüber der edlen Musik

Eselsohren
:eek:
Wer nicht hören will, muss fühlen :D

Vicky

Beitrag von Vicky » 19.08.2010, 17:52

Hi Allegra,

ich war schon drauf und dran, zu sagen : Richtig!

Aber dann hab ich doch gesehen, dass da etwas nicht stimmt:
Du hast gesagt:

"Wie heißt der König, = Midas
wie der junge Gott = Apoll
und wie sein Lehrer. = Bacchus"

Die kommen auch alle in der Geschichte vor, das ist schon richtig.

Midas, der König von Phyrgien in Kleinasien, der war dumm in seiner Gier.
Ich hab auch überlegt, wie man das doch noch hätte anders hätte lösen
können.
Hätte ein Besteck vllt.was gebracht, das wäre dann zwar auch aus Gold, aber die Nahrung fasst er ja nicht an.
Oder er hätte sich füttern lassen können............

Aber das ist nur so nebenbei.


Midas hat diese Gabe ja aus Dankbarkeit bekommen, weil er dem Göttersohn den Lehrer zurückbrachte.( Der wie immer betrunken, irgendwie nicht mehr heim fand.)
Der Lehrer war nicht Bacchus( wenn man den lateinischen = römischen Namen wählt)
Bakchos oder auch Dionysos heißt er bei den Griechen.
Er ist der Gott des Weines und der Fruchtbarkeit. Seine Mutter war Semele.
Die arme Frau hat schrecklich unter der eifersüchtigen Hera leiden müssen, aber das ist eigentlich schon wieder eine Frage wert, oder ?

Also ist das der Zögling oder Schüler.

Sein Lehrer war ein Satyr, so ein Mischwesen, zwar in Menschengestalt, aber mit Pferdeschwanz bzw. mit Rossschweif (falls das vorige Wort auf dem Index steht) und Pferde- oder Bocksbeinen.

Und dessen Name steht also noch aus!!!!

Apollon ist unbestreitbar auch ein Sohn des Zeus (Mutter=Leto).
Der hatte aber einen musikalischen Wettstreit mit Pan.
Midas hat ungefragt das Urteil des Gottes Tmolos kritisiert, naja und dafür bekam er als Quittung die hübschen Eselsohren...............

Allegra

Beitrag von Allegra » 20.08.2010, 22:02

Ja Vicky du hast natürlich recht, es müsste Silenos gewesen sein. Der Sohn des Hirtengottes Pan, oder des Hermes und einer Nymphe.
Er war ja für seine praktische Lebensweisheit und seine prophetischen Gaben gerühmt.

Vicky

Beitrag von Vicky » 21.08.2010, 18:25

Das stimmt, der Lehrer des Dionysos war Silen oder auch Silenos.

Diese Spezies , naja, ich weiß nicht von wem Silen nun abstammt.
Pan war ein Sohn des Hermes und einer Nymphe, der hatte wohl auch Bockshörner und Bocksbeine..............

Durch sein Aussehen hat er die Götter zum Lachen gebracht.
Es gibt mehrere Deutungen über Pan. Wohl vom Volk kam , die Pan zu einem Herrschen des Alls machte,was aber wohl nicht stimmt.
Pan ist ein uralter Fruchtbarkeitsgott, er ist "geil" wie ein Bock und ständig hinter hübschen Mädchen her.
In der Mittagshitze verbreitet er unter den Hiten großen Schrecken= pan-ische Angst.
Heute zeigt sich Pan in der Gestalt des Teufels..........
(obwohl er angeblich schon lange tot sein soll, wie ein Seemann bei Plutarch erzählt.)

Aber über Pan gibts viele Geschichten.............
:ja:

Allegra, interessiertst Du Dich für die Antike und ihre Mythen ?
Immerhin bist Du die Einzige, die sich darauf einlässt.....

Allegra

Beitrag von Allegra » 21.08.2010, 20:26

Ja sehr sogar Vicky, es fasziniert mich . Die einzelnen Gottheiten die nach unserm Sonnensystem und deren Sternen benannt wurden, ist für mich einfach atemberaubend.
Ich hab mir neulich im NTV die ganze Geschichte um Zeus angesehen, es war
einfach toll, ich bin nicht weg bis es fertig war u. das gibt es selten bei mir, wenn ich arbeiten muss.

Vicky

Beitrag von Vicky » 22.08.2010, 17:35

Ich find es auch interessant, aber ich finde eben viel zu viel interessant, leider.
Aber ich habe eben auch immer Spaß, was Neues dazuzulernen.
Sachen, die ich im richtigen Leben nicht mal brauche, aber ich möchts halt wissen.
Ja, NTV und auch N 24 , manchmal auch Phönix und Bayern alpha, die bringen viele Dokus, die auch immer gut gemacht sind.
So, dass man es auch versteht :ja:
Leider kommen viele Sendungen immer mitten in der Nacht.

Allegra

Beitrag von Allegra » 22.08.2010, 20:41

Leider kommen viele Sendungen immer mitten in der Nacht.
Leider Vicky, auch Medical Detectives oder Stern TV ist für mich Faszination Pur. Sämtliche medizinische Dokus werden angeschaut, meistens auf VOX zu sehen u. sehr lehrreich.

Man lernt ja nie aus, stimmt Vicky!

Vicky

Beitrag von Vicky » 23.08.2010, 17:59

Mir gehts manchmal schon so, dass ich lieber Dokus sehe, als Filme.
Medizinisches , ja hab ich viel gesehen, aber ich machs nicht mehr, ich falle da fast wieder in lauter Ängste, die mich schon aus meinem Beruf vergrault haben.

Was an den heutigen Dokus so schön ist, jedenfalls für mich, man kann alte Grabstätten oder alte verfallene Städte per Computer wieder lebendig machen.
Ich mag am meisten Geschichte und wenn ich mal auf irgendeiner Burg war, irgendwas hat immer gefehlt.
Ich wollte immer sehen, wie hat man damals gelebt, wie gekocht usw.
So der Alltag eben.
Wenn ich z.B. mich mit der antiken Mythologie beschäftige, das kann man wirklich manchmal nur den Kopf schütteln über die Grausamkeiten,die da so passieren..............Da kämen unzählige Jahre Knast auf manches göttliche Haupt.........


Da kann ich ja gleich noch ein Frägelchen anhängen.

Es war einmal :D eine Frau, die sehr geschickt am Webstuhl gearbeitet hat.
Ja und eines Tages ist sie wohl übergeschnappt, wer sonst kommt auf die Idee seine Fähigkeiten mit einer Göttin zu messen.
Die kam in Gestalt einer alten Frau zu der Weberin,die in Lydien lebte und warnte sie vor der Göttin und deren Wut über den Hochmut einer Sterblichen.
Naja, wenn sich jemans was in den Kopf gesetzt hat, ist er schlecht davon abzubringen und so nahm das Schicksal also seinen Lauf.

Beide webten einen Teppich.
Die Göttin hatte als Motiv ihren Kampf mit Poseidon um Attika.
Die normale Frau hat alle amourösen Abenteuer und Seitensprünge der Götter dar.
Als Beide fertig waren, konnte die Göttin außer des pikanten Themas nichts an der Arbeit der Andern aussetzen und naja, darüber is die völlig ausgeflippt, hat den Teppich dewr Frau zerfetzt und schlug die Gute auch noch mit dem Weberschiffchen.
Die arme Frau war darüber so gedemütigt, dass sie sich erhängen wollte.
Aber das hat die rachsüchtige Göttin verhindert und hat die arme Frau
in ein Tier verwandelt................

Frage:
Wer war die Göttin?
Wie hieß die Sterbliche?
Und in was wurde sie verwandelt?

Das is nich schwer, denke ich..............
Gut rat!

Allegra

Beitrag von Allegra » 23.08.2010, 20:16

Wer war die Göttin? Athena, mit dem Beinamen Tritogeneia

Wie hieß die Sterbliche? Arachne

Und in was wurde sie verwandelt? In eine Spinne iiiiiiiiih

Vicky

Beitrag von Vicky » 24.08.2010, 12:26

Mann, was biste für ein kluges Mädchen :)

Alles richtig!!!!!!!

Schon ein rachsüchtiges Weibsbild dies Athene..............
Und die arme Arachne, sie tut mir leid, aber was legt sie sich auch mit ner Göttin an...........
Es sei denn, sie hätte sich die beine rasiert und die Göttin in sich erweckt...
*lach*--ist eine alberne Werbung.

Aber die Spinnen heißen heute immer noch so, wie die Weberin.....
Mit was dabei, je nach Art.

Was bedeutet denn das "iiiiiiiiiiiiii" ?
Sind doch nützliche Tierchen......

Allegra

Beitrag von Allegra » 24.08.2010, 17:12

Vicky , ich mag ja kleine Spinnen, aber so ne richtig große Arachnophopia
neeeeeeeeeee muss ich nicht haben.
Das überlaß ich den blöden Liebhabern, die ihre Tiere in viel zu engen Käfigen halten u. auch noch meinen, sie machen was gutes damit tzz........

Aber das ist ja ein anderes Thema..........................z.B. Tierquälerei :winkW

Vicky

Beitrag von Vicky » 24.08.2010, 17:32

Meine Lieblingstiere sind Spinnen nun auch nicht @ Allegra.
Aber Angst vor ihnen hab ich nicht, auch wenn sie noch so groß sind.
In solche Tropenhäusern laufen manchmal Vogelspinne über irgendwelche Äste, aber eigentlich sieht man die nicht.
Ich such die ja auch nicht. Ich hab mich schon erschreckt, als ich plötzlich vor einer Python stand, ja, die war völlig frei und es gab nur einen Hinweis, dass man 10 cm Abstand halten möge..........
Ich hab auch nichts gegen Schlangen, aber jedem Lebewesen sein eigenes Eckchen.......... ;)
Wo war das ...........habs vergessen, aber ich glaube in den USA. Da gabs mal eine Dokureihe über Schlangen und Spinnen und zwar giftige.
Eine Spinne kann einen Menschen umbringen, ist aber eigentlich sehr klein und braun, unscheinbar eben..............
Der Doc, um den es ging, war Experte für Schlangengifte und die Beispiele, die man sehen durfte, also ich weiß nicht, wie jemand aussieht, dem es schlecht ging.......... :eek:

Allegra

Beitrag von Allegra » 24.08.2010, 19:01

Ich glaube du meinst die braune kleine unscheinbare Einsiedlerspinne, deren
Babys schon hochgiftig sind!

Vicky

Beitrag von Vicky » 24.08.2010, 20:27

Ich hab keinen Schimmer, wie das Biest hieß, ich weiß nur, dass die kreuzgefährlich ist...............So ein kleines Viech, was mag das wohl für ein Gift sein.........Naja, ihre Beute hats vllt. besser und liegt in Narkose oder so....
So nun aber.........

Bye.........................................

Vicky

Beitrag von Vicky » 26.08.2010, 17:45

Neue Frage.....................

Etwas ungewöhliches........und Seltenes. Es geht um eine Sprache, diese hier!

"Noch hab jet lau gespannt, wie harbe emmin Schabol vom Kettenschnub beim Grünwalder Kaim ausnoset."

Wer weiß das ???

Was ist das für eine Sprache ?
Und kann vllt. jemand das übersetzen ?

In unserer Umgangssprache verwenden wir viele Begriffe in der Sprache und wir sind uns nicht bewusst woher das stammt.

---
Ich sag mal ein paar Audrücke, die wir heute noch gebrauchen.

Bulle = Polizist
Schotter = Geld(Kleingeld, um genau zu sein)

Bammel= Angst
Kabuff= schäbiges Zimmer
Falle = Bett

Man kann auch sagen, dass sich aus dieser Sprache heraus Ausdrücke sogar ins Hochdeutsche und Schriftdeutsche entwickelt haben.
Es ist eine Geheimsprache, die sich über Jahrhunderte aus Einflüssen des Jiddischen, Anteile aus dem Französischen, Holländischen und Polnischen
entwickelt hat.

Wie nennt man denn diese Sprache?
(nur nochmal zur Erinnerung............steht ja schon oben)

Zur Sprache gab es noch bestimmte Zeichen, wozu ?


Wenn Hilfen gebraucht werden, bitte melden............

Allegra

Beitrag von Allegra » 27.08.2010, 04:09

Guten Morgen Vicky..........................dies ist eine jenische Sprache, die aus allem zusammengesetzt wird.

Wir haben sehr viele "Jenische" fahrendes Volk, heute wohl nicht mehr so wie früher in Freiburg. Zigeuner bei uns genannt. Aber die meisten sind heute keine Kesselflicker, Scherenschleifer oder Hausierer mehr, sondern die meisten beschäftigen sich mit Schrotthandel.
Oder sie sind einfache Artisten u. verdienen damit Geld u. das machen sie gut.
Es gibt aber auch noch die Manischen, deren Sprache fast nicht mehr gesprochen wird.

Der Satz heißt: Noch habe ich nicht gesehen, wie viel mein Anteil vom Einbruch beim Grünwalder Juden ausmacht.
Wünsche euch einen schönen Tag
:winkW

batscho batscho

:D

Vicky

Beitrag von Vicky » 27.08.2010, 12:10

Okay Allegra,
das ist richtig.

Kennst Du auch die deutsche Bezeichnug für das Jenishe ?

Das Jenishe ist hier wenig bekannt, hier kennt man es???

Und eine etwas genauere Beschreibung mach ich später, wie immer gegen Abend.

Ach ja, die Leute, die das reden oder geredet haben, machen das ja, um unliebsamen Lauschern nichts zu verraten.
Für die Verständigung gab es auch bestimmte Zeichen, die an den Häusern angebracht wurden, wo nichts zu holen war oder was schon "heimgesucht" wurde

Also ich bin wirklich am Staunen, was Du alles so weißt.
Ich hab diese Frage schon mal woanders gestellt und das hat arg lange gedauert, bis wir uns langsam rangetastet haben.

Also dann erst mal bye............
Vicky

Vicky

Beitrag von Vicky » 27.08.2010, 19:45

Diese Gaunersprache gibt es seit dem 13. Jh. Es war die Sprache der Außenseiter, das Idiom der Ehr -und Gesetzlosen, der Diebe, Hausierer, Bettler, Wanderer, Schausteller, Landstreicher, Gaukler und Marktschreier.
Aber es wurde auch von andern genützt, ethnischen Minderheiten z.B.

Und wie heißt diese Sprache denn nun?

Die Zeichen jedenfalls heißen Gaunerzinken.

Ein "N" z.B. hieß Nachts einbrechen.
Ein "D" = Sonntags einbrechen
Ein Dreieck= alleinstehende Frau
Ein Kreuz = fromm tun lohnt sich


ROTWELSCH heißt diese Sprache in Deutschland.

Naja, wer das konnte, der wollte Lauscher nicht haben, man wollte quasi unter sich bleiben.
Daneben hatte das Rotwelsch auch einen Identitätswert für die "Ausgegrenzten".
Wer es beherrschte, war ein Insider, wie man heute sagen würde und somit vertrauenswürdig.
Wir sprechen vieles in unserer Umgangssprache und meist wissen wir gar nicht, woher diese Worte kommen.
Schnodderig z.B., oder verpetzen, Bock haben, schicke Kluft, ausbaldowern oder Kies verpulvern.
Da sagen wir, "ohne mit der Wimper zu zucken" Rotwelsch.

Alerdings hat sich das Rotwelsch mit den Jahrhunderten ständig verändert.
Naja, das wird wohl nötig geworden sein, ich könnte mir denken, dass
die Polizei z.B. mit der Zeit das auch verstand.
Außerdem wenn man einen Rotwelschsprechenden erwischt hat, hat man den solange gefoltert, bis man auf dem neuesten Stand war.
Und was wir heute über diese Sprache wissen, geht auf unter Schmerzen erpresstes Wissen zurück......
"die einst die Polente den Jaunern im Knast " abgetrotzt hatte.

Allegra

Beitrag von Allegra » 28.08.2010, 21:20

@ Vicky
Wer es beherrschte, war ein Insider, wie man heute sagen würde und somit vertrauenswürdig.
Ich würde nicht sagen, das ich sie noch beherrsche, aber es blieb einiges hängen, wenn du mit ihnen den Hort(Tagesstätte) besucht hast. Wir wohnten damals vor unseren Zigeunern und hab als Kind in meiner Freizeit viel mit ihnen gespielt. Immer wenn Wochenende war, gab es Feste bei den Jenischen, die auch wundervoll Gitarre u. Saxophon spielten. Ich gebe fast alles für ein supertolles Saxophonspiel o. Gitarrenspiel

http://www.youtube.com/watch?v=fUAEH34q ... re=related

Latscho Diwes  an all , batscho

Vicky

Beitrag von Vicky » 31.08.2010, 18:43

Hi Allegra (und wen es interessiert natürlich)

Ich bin als Kind selbstverständlich bei vielen Erwachsenen gewesen, alle
waren für mich "Onkel" und Tante", verwandt oder nicht.
Und es wurde unter den Erwachsenen manchmal erzählt, dass Zigeuner
kleine Kinder rauben...........
Wer mir den Spruch beigebracht hat, weiß ich nicht mehr.
Damals zogen noch viele Zigeuner herum und einmal hab ich am Straßenrand gestanden und lauthals gerufen: "Zick-zack -Zigeunerpack!"
Sofort bin ich uns nächste Haus gerannt und hab mich in einem Treppenverschlag versteckt. Noch heute kann ich mich deutlich erinnern, wie dolle mein Herz geklopft hat.Und wieder war es meine Großmutter, die mir erklärt hat, dass man sowas nicht macht.
Ich hatte leider nur einmal Kontakt zu einer Gruppe, die hinter unserem Haus ihr Lager aufgestellt hatten.
Ein Mann mit einem Eimer kam zu mir, ich war da so etwa 11 Jahre, und hat gefragt, ob er bei uns Wasser bekommen könne. Ich hab das auch sofort gemacht und meine Ma hat etwas pikiert geguckt, vllt. dachte sie doch, das fahrende Volk, ja dem kann man nicht trauen.
Er Mann hat öfter bei uns Wasser geholt und einmal war ich dann mit .
Komischerweise kann ich mich nur noch an eine alte Frau erinnern, die Pfeife geraucht hat.

Und ja, ich hab eine Ahne, von der man behauptet, dass sie eine Zigeunerin gewesen sei. Und der Schwiva meiner ungarischen Freundin war an der Uni in Pecs Geschichtsprof. Und der meinte, dass das schon sein könne.
Offenbar ist sie auch aus ihrer Sippe verstoßen worden, weil sie einen Mann geheiratet hat mit dem Namen Nagy (=Groß).
Beide sind im 17.Jh. nach D ausgewandert. In allen Kirchenbüchern gibt es keinen Nachnamen, also ihren Mädchennamen...............
Und in unserer Familie wurde auch immer mal getuschelt, dass diese Frau eine Hexe war.
Was ich für Unsinn halte!
Aber immer mal gibts in der Linie meines Vaters Mädchen, die einen dunklen Teint haben und fast schwarze Augen.
Zur Zeit sind das Zwei.

Ich kann diese Sprache, das Rotwelsch nicht, auch Roma (heißt das so ?) nicht.
Alle Zigeuner sind Roma. Auch die, die sich Sinti nennen.
Roma ( oder Romo?) heißt wohl einfach Mensch.

Und ich werde sauer, wenn die Tschechen oder Ungarn die Nase rümpfen.
Der Versuch, sie sesshaft zu machen ist nicht gelungen, jedenfalls nicht so, wie man dachte.
Viele Kinder gehen nicht zur Schule und landen automatisch in der Arbeitslosigkeit, man gibt ihnen wenn, dann nur die Arbeit, die sonst niemand machen will...........Sie geraten immer mehr ins Abseits.
Warum kann man diese Leute nicht einfach so leben lassen, wie es seit ewigen Zeiten war ?
Immerhin hat man in Budapest einen Radiosender für sie erlaubt......

Allegra

Beitrag von Allegra » 31.08.2010, 19:28

Ja Vicky diese Menschen haben nun mal ihren Stempel aufgedrückt bekommen. Leider ist es heute so (zumindest bei uns) das die jungen nicht das sind, was ihre Alten mal waren. Aber sie gehen zur Schule , die sie meistens nach der Hauptschule oder in der 8. ten schon verlassen.
Wichtig ist für sie, man kann lesen und schreiben. Schon für die alten wichtig, es gibt immer noch sehr viele Analphabeten. Sie leben einfach ihr Leben und fertig. Wir wohnten in einer Siedlung mit ihnen, so erlernte ich ihre Sprache u. ihre Kultur. Ja es sind Romas, bei uns allerdings wollen sie dies nicht hören, es sind manische oder jenische fertig. Geheiratet wird nur untereinander, kein "Weiser" betritt diese Gemeinde. Keiner der nur ansatzweise ein blondes Strähnchen aufweisen konnte, getraute sich in dieser Gemeinde ein Mädchen anzusprechen! U. es gibt sagenhafte hübsche Mädchen dort. Schade sie heiraten früh u. werden Mutter mit 16, 17, 18 alles was später ist, ist schon alt! Klar, als Kind hatte ich immer Furcht vor ihnen, aber man lernt u. akzeptiert.
Was sie besser können wie wir, ist ihre Musik zum Ausdruck bringen, ohne auch nur eine Silbe davon gelernt zu haben, leben ungezwungener , einfacher u. ich würde sagen freier..............................
Sie nehmen ihr Mittagessen nur in der Gemeinde ein, auch wenn mal die Fetzen fliegen , egal die Gemeinde und der Zusammenhalt ist schon klasse
Wo gibt es das bei uns? Als "normaler Deutscher" ist es schwierig da rein zu kommen, hast du es geschafft, bist du eine von ihnen, ohne wenn und aber.

Das liebe ich so an ihnen................................ich war gerade 14 Jahre alt, als mein Busen anfing zu wachsen, ein junges Mädchen mit dem Namen Käfer zeigte mir wie man sich fraulich und reizend anzog. Ich hab mich tierisch gefreut, zumal sich das meine Mutter überhaupt nicht leisten konnte, ging sie mit mir in Stadt u. kaufte mir doch tatsächlich den ersten Büstenhalter, man hab ich mich gefühlt.................
Doch, sie sind ein tolles Volk u. ich mag sie sehr gerne manche sehe ich noch u. freue mich wenn ich sie nach langer Zeit wieder sehe.
Da fällt Weihnachten u. Ostern auf ein Tag........................nur mein Käferchen habe ich nie wieder gesehen, erfuhr nur, sie hat geheiratet u. ist weg gezogen, schade drum.

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Beitrag von indigo » 31.08.2010, 21:39

Vicky hat geschrieben:Hi Allegra (und wen es interessiert natürlich)

Und es wurde unter den Erwachsenen manchmal erzählt, dass Zigeuner
kleine Kinder rauben...........
@vicky, diesen Spruch kenne ich auch.
Eine Schwester meiner Schwiemu ist auch bei den Zigeunern aufgewachsen. Die Oma meines Mannes, wußte damals im Krieg nicht, wo das Kind ist.

Naja, wenn man mal in Rumänien war, da hält man nichts mehr von Zigeunern.
Genauso hier in der Stadt, wo sie auftauchen. Und sie tauchen hier geballt auf.
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Vicky

Beitrag von Vicky » 01.09.2010, 19:08

@ Indigo

Das ist eben auch das Problem. Dieses Volk ist sehr wohl ein stolzes Volk und sie halten fest an ihren Traditionen.
Wahr ist aber auch, dass sie nicht nur in Rumänien, sondern überall in Ostländern einfach abgelehnt werden.
Niemand macht sich überhaupt die Mühe, die Menschen kennenzulernen und heute ist das auch gar nicht mehr so einfach.
Denn sie sind misstrauisch geworden und zu recht wütend. Ihre Chancenlosigkeit wird zu oft mit Alkohol zugedeckt.
Wenn man heute in einen Ort will, wo nur Zigeuner leben und man möchte mit ihnen reden, musst Du jemanden haben, der Dich einführt. Machst Du das nicht, dann kann das unter Umständen sehr gefährlich sein.
In Ungarn , wenn man in ein bestimmtes Heilbad möchte muss man durch ein Dorf in den fast nur Zigeuner leben.
(Zigeuner wollen auch manche nicht hören, anderen ist es nicht wichtig)

Ich bekam viele Jahre eine Zeitung aus Ungarn, so ein Ding für Touris und da gabs auch Lesermeinungen.
Viele haben sich beschwert über die lästigen Kinder in dem Ort, die betteln.
Man kann da wirklich nicht anhalten. Ich hab mich mals erkundigt, warum das so ist und ich bekam zu hören, die arbeiten nicht, sind alle faul und sie schicken die Kinder betteln.
Ich hab Männe mehrmals duch den Ort gescheucht und ich hab mich umgesehen.
Was ich sehen konnte, war eine wirkliche Armut. Wir haben bei jedem Besuch in Ungarn alles mirgenommen, was man entberen konnte und auch einiges von Freunden und Bekannten dazu.
Kinderkleidung vor allem. Wenn man anhält, kann es sein, dass am Auto einiges fehlt.........Die sind flink, diese Kinder.......
Also schmeiiße ich einen Berg Süßkram unter die Meute und Geldmünzen.
Diese Zeit muss reichen, um die Pakete raus auf die Straße zu stellen..
Und dann eben weg.
Sicher sind das nur Almosen oder nicht mal das, aber ich kann nicht ertragen, diese Leute zu sehen, die trotz gutem Willen einfach nicht aus der miesen Lage kommen.
In Spanien ist das sehr wohl möglich, da ist es auch egal, ob Zigeuner oder nicht, wenigstens in vielen Gegenden.............

Und @ Allegra
die Mädchen werden nach wie vor so mit 14 Jahren verheiratet und auch nach wie vor werden Mädchen kaum zur Schule geschickt, man will das
gar nicht.
Die Mädchen werden nicht gefragt..........
Und keine Schulpflicht hat da groß etwas geändert.
Es muss doch eine Schrift geben, Kunst , Poeten und Schriftsteller doch sicher auch . Warum kümmert sich darum niemand.
Da geht doch vor unseren Augen etwas verloren.........
Aber ja, ich vergaß............Man kümmert sich lieber um etwas, was Geld bringt.

Ich hab mal jemanden gefragt, was die Zigeuner denn eigentlich singen...
Ach die, die singen immer nur von der Liebe und so...........Ach!

Ich hab neulich mal einen Text angefangen.
Das ist ein Lied der Zigeuner in Bulgarien und drumherum.

Ich kann den Text nicht , nur die ersten Zeilen.
"Wer sich unterm Regenbogen tief berührt, weiß, dass er den andern nie verliert.
Diesen Zauber habe ich gespürt.....
als ich unterm Regenbogen deine Frau wurde......

Oder: Auch nur ein Fragment:
Ach Gitarre sag mir doch, wer hat unser Volk verflucht.......

Ist doch schade um sowas.................
Ich hör mal auf, weil ich nämlich nicht zum Ende komme.................

Bitte die Fehler nicht beachten.

Vicky

Beitrag von Vicky » 01.09.2010, 19:13

Aber nun doch noch eine Frage für die grauen Zellen............

Das 12. Jh. also das war die Zeit, als Kaiser Barbarossa an der Macht war.
(Als Kaiser Rotbart Lobesam ins heilge Land geritten kam..........so etwa gibts ein Gedicht, aber der Gute ist ja gar nicht ins Heilige Land gekommen, er ist vorher in einem Flüsschen ertrunken)

Aber das ist der Zeitrahmen.
Nach einer Schätzung von Historikern sind im 12. Jh. rund zweihunderttausend Menschen von Westen her aufgebrochen, aus Franken, wo sie rechtlose Knechte waren und die Chance bekamen, freie Bauern zu werden..................... um :

WOHIN zu gehen ?

Das war sowas wie ein Niemandsland und jeder, der seine persönliche Freiheit wollte, konnte sich einem Treck anschließen.
Sie sollten das Land urbar machen und dafür brauchten diese Menschen meist 10 Jahre keine Abgaben an den eigentlichen Herrn des Landes zu entrichten.


Die Anführer solcher Siedlerzüge nannte man LOKATOR.
In diesem Falle kam noch ein Umstand dazu, der dem damaligen
Markgrafen den Beinamen "Der Reiche" bescherte.

WARUM ?

Na denn, frohes Raten!

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Beitrag von indigo » 01.09.2010, 22:16

Achso @vicky, nehm mir das nicht Übel aber mir sind die Zigeuner nicht geheuer.
Erst recht, seiddem sie mir mal auf dem Markt in Ungarn Geld aus einer Tasche geklaut hatten. Ziemlich viel für unsere Verhältnisse, wir hatten auch keine Reichtümer.
Geld geklaut (ganz geschickt) aus einer selbstgeschneiderten Tasche, wo der Reisverschluß sehr schlecht auf ging.

Hier in Berlin kamen sie mit ihren Wohnwagen und bevölkerten irgendeine Wiese.
Klauten überall, wo es ging. Wenn es die Klamotten aus den Rot-Kreuz-Kasten war oder in der S -und U-Bahn beim Einsteigen.

Nun ist das vom Prinzip Schnuppe, ob sie die Klamotten da raus klauen aber es geht ja um das Prinzip und darum, wie danach sämtlicher Rest auf der Strasse rumflatterte.

Taschendiebe aus Rumänien sind ja hier zu Hauf in der Stadt. Kinder und andere werden extra zu diesem Zweck eingeschleust und ich habe dafür kein Mitleid.

Seiddem mir die Börse aus der Tasche in Siofik geklaut wurde, bin ich allergisch auf alles, was näher an mich ran kommt.
Dadurch hatte ich es beim Einsteigen in die S-Bahn verhindern können, dass die Weiber mir an die Tasche/Börse wollten. Gefummelt hatten sie schon.
Mein Mann war dabei und hat es nichtmal mitbekommen.
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Vicky

Beitrag von Vicky » 02.09.2010, 14:06

Nein, das nehm ich Dir nicht übel.
Aber Du solltest mal überlegen, warum das so ist.
Sicher kann man sich darüber auch aufregen, aber alles hat eine Ursache.
Und Menschen sind erst mal nicht von ihrer Abstammung schlecht.
Wenns danach geht, dürfte kein Europäer mit uns was zu tun haben wollen...

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Beitrag von indigo » 02.09.2010, 19:41

@vicky, um Himmels Willen - nur nicht solche Disskusion.
Habe nur meine Erfahrung,
ein Glück, dass wir jeder anders sind und anders denken.
Wäre sonst langweilig.

Bin trotzdem gern nach Ungarn in den Urlaub gefahren. ;D
Es grüßt Bild 'lichst indigo
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Vicky

Beitrag von Vicky » 03.09.2010, 17:49

Ich hab auch keine große Lust auf so eine Diskussion, indigo..........
Jedenfalls im Moment nicht, aber ich hab auch keine Angst davor...

Ich denke mal, wir sind immer sehr schnell damit, Menschen irgendwie abzustempeln.
Und wir sehen auch immer ganz genau, wenn uns ein Unrecht geschieht.
Sind aber ansonsten ziemlich resistent gegen Unrecht, was anderen zustößt.
Das nur noch so als Schlusswort sozusagen.

Wird ja meine Denkaufgabe weiter oben sonst gar nicht mehr benerkt!
Wer traut sich da ran ?

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Beitrag von indigo » 03.09.2010, 21:18

Vicky hat geschrieben: aus Franken, wo sie rechtlose Knechte waren und die Chance bekamen, freie Bauern zu werden..................... um :

WOHIN zu gehen ?
nach dem heutigen Brandenburg
Vicky hat geschrieben: In diesem Falle kam noch ein Umstand dazu, der dem damaligen
Markgrafen den Beinamen "Der Reiche" bescherte.

WARUM ?
Diesen Beinamen bekam er erst lange nach seinem Tod auf Grund der Silberfunde.
Markgraf Otto der Reiche
Es grüßt Bild 'lichst indigo
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Vicky

Beitrag von Vicky » 04.09.2010, 17:51

Ja indigo, das mit dem Beinamen stimmt, es ist Otto der Reiche.

Es ist auch richtig, dass er den Beinamen nach seinem Tod bekam.
Reich war er geworden, weil es in dem Landstrich,wo die neuen Siedler den Wald gerodet und Ackerland urbar gemacht hatten, reiche
Silbervorkommen gefunden wurden.

Dieser Markgraf Otto von Wettin hatte seinen Sitz jedenfalls nicht in Brandenburg, sondern ?
Der Bruder dieses Ottos war der Herr über die damals so genannte Ostmark und der musste sich oft mit den slawischen Nachbarn herumschlagen.
Das war Dietrich von Landsberg.

Vllt. bist Du auf Brandenburg gekommen,weil der Herzog dort auch Otto hieß, Otto, Markgraf von Brandenburg.
Das war schon so, der hatte was mit dem anderen reichen Otto zu tun.
Dessen Schwester war nämlich mit Otto, den man dann den Reichen nannte verheiratet. Sie hieß Hedwig
Und die beiden hatten neben Töchtern 2 Söhne, einer hieß Albrecht und der Zweitgeborene Dietrich.
Albrecht wurde der Erbe seines Vaters und er hat eine fürchterliche Herrschaft geführt.
Er wurde übrigens in dem Dorf, was einst neu besiedelt wurde und später auch das Stadtrecht bekam.Mit einem neuen Namen, also in diesem Ort wurde Albrecht vergiftet..............

Kaiser Friedrich von Staufen (Barbarossa) hatte einen seiner Vasallen,
Heinrich den Löwe, nach langer Zeit fallengelassen und es kam zu einem Krieg zwischen Heinrich und dem Kaiser, der die Landkarte doch beträchtlich verändert hat.
Abgesehen , dass er Leid und Zerstörung für die Bevölkerung mitbrachte.

Heinrich der Löwe Herzog von Dingsbums und Bayern.
Das Herrschaftsgebiet von Heinrich umfasste einst ein Gebiet etwa von der Nordsee, dem Harz bis nach Westfalen, das wurde später nach der Auseinandersetzung neu verteilt.............

Und nun dürfte es nicht mehr schwer sein, herauszufinden, welches Gebiet einst Neusiedler urbar machten und welche Mark Otto von Wettin sein eigen nannte.

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Beitrag von indigo » 04.09.2010, 23:15

Na, die Uckermark
aber das ist doch auch Brandenburg ?
Er selbst kam wohl aus Meißen ? Muss ich nochmals nachlesen. Hatte ich jetzt nicht, weil es schon spät ist.
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Vicky

Beitrag von Vicky » 05.09.2010, 12:16

So seid ihr Berliner :D
@ indigo tz! Das Leben spielt sich nur in Berlin und allenfalls in Brandenburg
ab.......... und naja, das is aber nich so. Es soll noch einige andere Bundesländer geben.........
Ich hab auch noch nie was davon gehört, dass es in Brandenburg Bergbau gab und schon gar nicht den Abbau von Silber......

Der Otto, der Otto der Reiche später genannt wurde, ja der war der Markgraf von Meißen.
Aber Meißen? Seit wa issen das in Brandeburg, Brandenburg, Brandenburg....(singt Herr Grebe und musst Du mal anhören, was der über Brandenburg von sich gibt, da kommen wir in Thüringen ja noch gut weg!

Jetzt wird aber erst mal Mittag gegessen....
Bis später dann!

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Beitrag von indigo » 05.09.2010, 15:08

xlol.gif xlol.gif @vicky,



ich lese nochmal nach !
Es grüßt Bild 'lichst indigo
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Vicky

Beitrag von Vicky » 05.09.2010, 17:25

Jawoll indigo,
das is mal ne gute Idee :D


Wieso bisten Du nicht im Bette, meine Liebe, nach 24 Uhr sollten anständige Damen nämlich dort und nur dort sein.....*grins*

Vicky

Beitrag von Vicky » 09.09.2010, 11:42

Sodele indigo.

Otto Markgraf von Meißen ....das ist immer noch in Sachsen. Und selbiger hat Ritter beauftragt, Leute,die freiwillig quasi ins Ungewisse ziehen wollten, dahin zu führen. Sie waren da da freieBauern und weil sie das Land urbar machen mussten, brauchten sie 10 Jahre keine Abgaben an den Markgrafen zu bezahlen.
Und das war das Erzgebirge oder auch der dunkle Wald genannt.
Ein Dorf hieß Christiansdorf und ist heute die Stadt Freiberg.

Hier noch die exakte Erklärung.
In dieser Frage geht es um die Besiedlung der Gebiete östlich der Saale und Elbe.
Gesehen wird das als eine der gewaltigsten Bewegungen im MA in Deutschland.
Wo ist das nun ?
Das ist das heutige Sachsen und das Erzgebirge. Letzteres wurde "Der dunkle Wald " genannt und viele hatten Angst, dort zu siedeln.
Wegen allerlei Ungeheuern, Räubern und wilden Tieren.........

Etwa 250 000 Menschen brachen von Westen her auf, um hier ihre persönliche Freiheit zu finden.

Der Markgraf Otto von Wettin (sein Denkmal steht auf dem Freiberger
Obermarkt---------und nebenbei hatte ich mal einen Freund der in Freiberg Bergbau studiert hat).
hat seinen Beinamen "der Reiche" deshalb, weil kurz nach der Besiedlung
große Silbervorkommen gefunden wurden.
Daher auch der Name "Erz-gebirge".
Freiberg war schon im 13.Jh. die bevölkerungsreichste Stadt der gesamten Mark Meißen.
Otto von Wettin hat das "freie Bergrecht" eingeführt, wo jeder Erz schürfen durfte, sofern er ein Drittel- später ein Zehntel-des Erlöses dem Markgrafen zahlte.
Dadurch hat sich der Bergbau ziemlich schnell entwickelt und die Wettiner erlangten dadurch viel Macht im Reich.
Otto hatte einen Bruder, der Markgraf der Ostmark, Dietrich, das ist die
heutige Niederlausitz.
Er war mit einer polnischen Prinzessin verheiratet und die Ehe war wohl nicht glücklich. Kinder gab es nicht.
Allerdings gab es einen natürlichen Sohn von Dietrich mit der Witwa eines Ministerialen.
Otto führte eine glückliche Ehe mit Hedwig, der Tochter des Markgrafen von Brandenburg, die in der Geschichtsschreibung nicht gut weg kommt, weil sie sich zu sehr in die Regierungsgeschäfte eingemischt hat. Nunja, wer hat damals Geschichte geschrieben ?
Meistens Mönche und das waren ja auch nur Kerle...........
Sie hatten 2 Söhne, Dietrich und Albrecht.
In Meißen gibts die Albrechtsburg und ein Dom nebenan, wo Albrecht begraben wurde.

Der Hochadel zu dieser Zeit:
Kaiser Friedrich von Staufen, genannt Barbarossa, seine Gemahlin Beatrix von Burgund.

Heinrich der Löwe, Herzog von Sachsen und Bayern
Mathilde, seine Frau.

Albrecht der Bär, Markgraf von Brandenburg und ein erbitterter Gegener Heinrichs des Löwen.
Dann die weiteren Brüder Ottos:
Dedo von Groitsch
Dietrich von Landsberg, also der Markgraf der Ostmark

Graf Friedrich von Brehna und Heinrich von Wettin.
Um nur noch einen zu nennen, füge ich den einen noch dazu und zwar den Landgrafen von Thüringen, Ludwig der Eiserne.

So, das war ein kleiner Ausflug in eine lang vergangene Zeit und in die Geschichte des Osten Deutschlands.

Als Roman verbraten hat das Sabine Ebert in dem Buch:
"Das Geheimnis der Hebamme"

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Beitrag von indigo » 09.09.2010, 19:47

Danke @vicky,
für die schöne Geschichtsstunde !
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Vicky

Beitrag von Vicky » 10.09.2010, 17:01

Jaaaaa, das mach ich doch gerne, den Klug -Dingens zu mimen ;D
@ indigo.

Mir macht es ja auch Spaß, sowas auch mal in den Alltag zu zerren.......
Ich glaube, Schaden erleidet man sicher nicht, gelle ?

Mich wunderts allerdings, dass da keiner mitgemacht hat außer Dir.
Es ist noch gar nicht so lange her, da wurde über das Buch getippselt....
Ich hab davon vorher jedenfalls auch wenig Genaues gewusst....

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Beitrag von indigo » 10.09.2010, 21:49

Das mit dem Buch habe ich garnicht mitbekommen !
Es grüßt Bild 'lichst indigo
-Eine blaue Träne der Aphrodite-

Vicky

Beitrag von Vicky » 19.09.2010, 17:38

Hi indigo,

es gibt bisher 3 Bände über diese Zeit der Besiedelung bis zur Verleihung des Stadtrechtes.
Bis dahin hieß der Ort Christiansdorf , dann Freiberg.
Allerdings ist das genaue Datum über die Stadtrechtsverleihung unbekannt, es gibt nur ungenaue Daten.
Ich glaube fast, die Geschichte ist noch nicht zu Ende, die Autorin wird sicher nochwas schreiben.................Man weiß es nicht.....

Vicky

Beitrag von Vicky » 24.09.2010, 14:11

Okay, machen wir mal was völlig Neues.........
Es geht um Begriffe, die der DDR-Volksmund geprägt hat !


Was ist denn eine "BONZENSCHLEUTER" ?

Oder was verbirgt sich hinter einer "RENNPAPPE" ?
Manchmal wurde das Ding auch einfach" BABBE" genannt, oder
"Zwickauer Flüchtlingskoffer", manchmal auch
"Gehhilfe" oder "Carton de blamage".
Auch Arbeiter -und Bauernvolvo" oder Mercedes-Krenz war ebenso ein Ausdruck dafür.

Was verbirgt sich hinte einem "ROSTQUIETSCH?"
Was hinter einem KOSAKENMERCEDES?"

Warum gab es in der DDR in den achtziger Jahren einen "GOLFSTROM"?


Damals wurde was als "HAMSTERHAKEN" bezeichnet ?

Da es ja viele Engpässe gab, was hat man damals gemeint mit:


"KAPITALISTISCHER BROTAUFSTRICH"

Warum hieß hier einst Margerine nur "BBB"?
Was ist ein "DREIFARBENFISCH"?

Und was mag denn eine "EXISTENZELLIPSE" sein ?

Wen nannte man in der DDR denn "SPRITZENSPORTLER ?"

Na denn ein schönes WE Euch allen.....................

Allegra

Beitrag von Allegra » 24.09.2010, 16:46

Ich versuchs mal Vicky :D

Flüchtlingskoffer auch meine Mutter nannte es Duroplastbomber= Trabbi
"ROSTQUIETSCH?" = Ist ein Auto aus russischer Produktion
KOSAKENMERCEDES?" = ein einfacher russki Kleinwagen?
"GOLFSTROM"? Der VW in der DDR?
"HAMSTERHAKEN" Ein Hacken am Auto, Anhängerkupplung könnte es sein, bin mir nicht sicher.
"KAPITALISTISCHER BROTAUFSTRICH" Brot mit Nutella? Meine Mam nannte es aber nicht Nutella......................ich weis nicht mehr wie?
"BBB"? Backen, Braten u. ?
"DREIFARBENFISCH"? Sprooooootten die ich für mein Leben gerne esse hi hi
"EXISTENZELLIPSE" Kein Parteiabzeichen?
"SPRITZENSPORTLER ?" Einer der dopt?

Na, meine Mam hat mir da schon einiges beigebracht, aber ob es so stimmt, kann ich dir nicht mit Sicherheit sagen.

Schönes Wochenende wünsche ich dir auch :winkW

Vicky

Beitrag von Vicky » 24.09.2010, 18:02

:D Gar nicht mal so schlecht Allegra..........

Die Bonzenschleuder? hast Du vergessen..........
Hinter Bonzenschleuder steht der morgendliche Städteschnellverkehr der Bahn, der eben irgendwelche Bonzen in die Ministerien brachte.

Das mit dem Trabbi stimmt soweit. Dafür gabs ja viele Spottnamen.

Der "sowjetische" Moskwitsch wurde Rostquietsch genannt, da hast Recht.

Und in der damaligen UdSSRwurde ein Auto mit einer Fiatlizens gebaut und hieß "Lada".
Und den nannte man Kosakenmercedes

Richtig ist der Golfstrom. 10 000 VW Golf wurden recht unerwartet in den 80gern ausem Westen importiert.

Ja der Hamsterhaken, den hat man gebraucht, das ist eine Anhängerkupplung, weil man immer irgendwo irgendwas vllt. zufällig erwischen konnte.
Wir haben es auch Mausewagen genannt, weil damit auch was von Baustellen etc. weggeschleppt wurde, oder man hatte eben "Bunte bzw. Dürerbilder" zum Kaufen dabei.Also Westgeld.

Wie der Nutellaersatz hier hieß, also ich weiß das jetzt auch nicht,weil ich Beides nie essen wollte.
Aber in dem Falle hier bei der Frage war einfach Butter gemeint.
In den 60gern war die Butter wieder rationiert worden. Wie lange , hab ich vergessen, Himmel, da war ich jung und Butter war da meine geringste Sorge.

BBB für Margarine.
Richtig, Backen, Braten und ..... BOHNERN. *g*

Näääh, der 3-Farbenfisch hat mir Sprotten nix zu tun.
Der Fisch hatte den Namen ja nicht umsonst, da steckte schon eine ironische Wahrheit dahinter.
Der 3-Farbenfisch ist der AAL.
Warum ?
Grün gefangen,
braun geräuchert,
schwarz verkauft.

Doch, mit "Existenzellipse" hat man das SED-Parteiabzeichen genannt, oder auch Bonbon........und wegen der Nähe zum Stoff auch noch "WEBFEHLER" genannt.

Spritzensportler, ja das ist korrekt.

Mann, Du weißt aber auch alles...
Naja,nicht alles,aber doch recht viel.Hast Du eine Mama, die im Osten gelebt hat ?

Der einfache Mensch in der einstigen DDR hat sehr oft die Dinge mit viel Spott, aber auch mit Humor bezeichnet.
Das ist irgendwie sowas, wie eine Überlebensstrategie.........Damit man am nächsten Tag wieder aus dem Bett kriecht......

In den Industriegebieten hörte man "oben" das Wort Smog nicht so gerne und so wurde der
zum "SOZIALISTISCHENINDUSTRIENEBEL"................
Gibt noch viele solche Sachen, aber ich lass es mal dabei bewenden.....

Allegra

Beitrag von Allegra » 24.09.2010, 19:16

Wenn Greis Gransee u. Ribbeck zum Osten gehörte, dann hab ich eine Mama gehabt, die dort her kam ja. Heute ist die Kreisstadt ein Teil von Potsdam.


Aber alles kann man ja nicht wissen gelle....................... :D

Vicky

Beitrag von Vicky » 25.09.2010, 18:06

Zum Glück Allegra,

irgendwie stelle ich mir eine Welt mit Menschen vor, die alles können und denke mir, meine Güte, wie wäre das langweilig.............

Naja, alles um Berlin , inklusive Potzdam samt den genannten Orten , ja das is Ossiland.
Und auch Berlin-West lag ja mitten im Ossiland, jaha :)

Ostberlin wurde immer besser versorgt, da gabs ziemlich viel, was ich in meinem Thüringen nie gesehen habe

Wenn man also an die Stadtgrenze von Ostberlin kam, nannte man
dann "EDV", für Ende der Versorgung.

Hier war mal eine seltsame Kaffeemischung im Umlauf. Muss in den 70gern gewesen sein, als die Kaffeepreise auf dem Weltmarkt anstieg und die DDR litt ja immer unter Devisenmangel, also gabs einen Mix aus echten Bohnen und einem Kaffeeersatz.

Der hieß dann hier :Bohnenlose Gemeinheit oder Erichs Krönung.
naja, viele haben das schon vergessen und verfallen in eine Art Heimweh nach der DDR.
Wenn ich mal so eine Anwandlung bekomme, dann denke ich einfach "Bitterfeld" und schon isses wieder vergessen.
Oder ich denke an die Stasi= der Konsum-die Firma-VEB Horch und Guck oder die innere Mission....

Allerdings bin ich selber etwas sauer, weil man den Osten einfach hat "beitreten" lassen, dafür musste man die Verfassung nicht ändern, denn die galt nur , bis es ein "einig Vaterland" geben würde.
Und ein Beitritt ist eben keine Vereinigung.
Und deshalb wurde auch viel Missbrauch gertrieben von windigen Geschäftemachern, die alles hier platt gemacht haben, mit Hilfe der Treuhand.
Von einem Tag auf den anderen hatten wir keine Vergangenheit mehr oder sie hat niemanden interssiert.
Übrigens bis heute nicht.
Gestern hab ich was im TV gesehen über die Jugendweihe.
Das ist doch keine Erfindung der DDR gewesen und mein Mann hat Beides gemacht, Jugendweihe und Konfirmation.
Es ist auch nicht richtig, dass hier alle gottlose Menschen hausten.
Ich hatte noch Religionsunterricht und ich wollte da nicht mehr hingehen.
Meine Eltern haben mir da nicht reingeredet.
Ich bin nicht mehr hin, weil es nur Krawall gab, und die alte Dame hilflos vor dem Haufen Kindern stand.........
Das ist auch komisch. dass ich immer öfter erklärt bekomme, wie das Leben hier im Osten war und zwar von Westdeutschen............

Vicky

Beitrag von Vicky » 27.09.2010, 18:12

Hallo Vicky,

das war sicher ein seltsames Leben, was Du da hattest. Naja, hast es ja überlebt und heute bist Du ..........ja was ?

LG an mich.

------------------------------------------------------------------------------------


Jaaaaaaaaaaaaa, aber ich habe ein Rätsel hier .

Es ist aus "Des Knaben Wunderhorn" und steht in einem meiner Schullesebücher, von der 3. Klasse, erschienen im Jahre 1955.
--------------------------
Rate, was ich habe vernommen,
einundzwanzig femde Gesellen in's Land sind gekommen,
zu malen schön und säuberlich,
doch keiner einem andern glich,
all' ohne Fehler und Gebrechen,
nur konnte keiner ein Wort sprechen,
und damit man sie sollte verstehn ,
hatten sie fünf Dolmetscher mit sich gehn.
Das waren hochgelehrte Leut',
der erst' erstaunt, reißt's Maul auf weit,
der zweite wie ein Kindlein schreit,
der dritte wie ein Mäuslein pfiff,
der vierte wie ein Fuhrmann rief,
der fünfte gar wie ein Uhu tut,
das waren ihre Künste gut,
damit erhoben sie ein Geschrei,
füllt noch die Welt, ist nicht vorbei.

Wovon ist denn hier die Rede ??

Allegra

Beitrag von Allegra » 27.09.2010, 20:57

War das euer ABC Buch in der 3. Klasse? :eek:

Vicky

Beitrag von Vicky » 28.09.2010, 11:28

Ja, so kann man es nennen.

Das "Rätsel" hat als Antwort einfach das ABC.

Und ABC-Buch , nö, das war einfach ein Lesebuch für die 3. Klasse.
Jedes Jahr gabs ein Neues.

Warum bist Du da so erstaunt ? Jedenfalls sieht der Smilie so aus :lach: .
Das ganze Buch enthält viele Geschichten und ganz subtile die uns zu guten Staatsbürgern machen sollten.

Sowas z.B.

Seid bereit!

Flattert im Winde,
ihr blauen Fahnen!
Jungpioniere
helfen, zu bahnen
Wege in frohe,
lichtvolle Zeit.
Jungpioniere sind

IMMER BEREIT!

Das war morgends die Bergrüßung : Lehrer sagt : Seid bereit!
Kinder heben die rechte Hand zackig auf den Kof und rufen: Immer bereit.


Aber auch das Rätselchen war da:
(Verfasser sag ich später)

Welch ein Geschöpfchen!
Wie auch geboren,
nie wachsen Ohren
ihm am Köpfchen.
Es klingt wie ein Märchen:
Hat es ein Öhrchen,
hat es kein Köpfchen,
hat es ein Köpfchen,
hat es kein Öhrchen,
das arme Tröpfchen.

Was ist das denn ? :)

Allegra

Beitrag von Allegra » 29.09.2010, 18:41

@ Vicky
Warum bist Du da so erstaunt ? Jedenfalls sieht der Smilie so aus .
Das ganze Buch enthält viele Geschichten und ganz subtile die uns zu guten Staatsbürgern machen sollten.
Ja das war ich auch, liegt wahrscheinlich daran, das unseres ganz anders war. Auf jedenfall keines das uns zu guten Staatsbürgern machen sollte, wäre heute bestimmt nicht schlecht u. sehr lehrreich für unsere Jugend, als diese Bücher, die es heute gibt.

Vicky

Beitrag von Vicky » 29.09.2010, 19:29

Und ?

Was is mitdem Rätsel ???????

Allegra

Beitrag von Allegra » 29.09.2010, 20:26

Welch ein Geschöpfchen!
Wie auch geboren,
nie wachsen Ohren
ihm am Köpfchen.
Es klingt wie ein Märchen:
Hat es ein Öhrchen,
hat es kein Köpfchen,
hat es ein Köpfchen,
hat es kein Öhrchen,
das arme Tröpfchen.

Was ist das denn ?
Eine Nähnadel oder es gibt doch diese Stecknadeln die man nimmt zum abstecken eines Kleidungsstücks.
Meine mich daran zu erinnern, es schon mal gehört zu haben :ja:

Vicky

Beitrag von Vicky » 30.09.2010, 18:04

Es ist Beides!

Die Nähnadel hat kein "Köpfchen"
Und die Stecknadel hat eins, aber kein Öhrchen.

Das ist übrigens von Clemens Brentano.

Auch im Lesebuch der 3. Klasse.

Aber, wie gesagt, es gab auch jede Menge Zeugs für die politische Ausrichtung und das eben schon bei den Kindern.
Trotzdem ist die Pionierorganisation die einzige Massenorganisation geblieben, in der ich drin war.

In Wernigerode hat man mal Anmeldeformulare für die FDJ verteilt, aber komisch,die sind auf geheimnisvolle Weise verschwunden und kein Mensch hat wieder danach gefragt.
Im Chor musste man auch einiges einstudieren, ob es nun gefiel oder nicht.
Wir haben mal ein langsames Lied einstudiert.
Das hieß: Lob für unsere Sowjetsoldaten. Unser Prof hat das so langsam singen lassen, dass die meisten vorne, also das ganze Bonzenpack, nach spätestens 10 Minuten ihre Not hatten, nicht einzupennen.

Und für den Chor wurde mal eine Jugenkantate komponiert, angepasst an das Können, war aber auch für einfache Chöre möglich, mit einigen Änderungen.
Da gabs einen Satz, den ich gut finde.
Wir hatten doch als Kinder schon Unterricht in der Produktion und auch in landw. Genossenschaften.
Und in Wernigerode mussten wir nebenbei eben sogar noch einen Facharbeiter machen.
Und weil das so war, wurde das in die Kantate mit eingebracht.
Und der Text, den ich gut fand, war:
"Schwielen an der Hand, sind keine Schand".
Das ganze wurde dann als Fuge komponiert.
Später wurde dann auch noch ein Film gedreht fürs TV.
Bei den Dreharbeiten hab ich ja den Tänzer kennengelernt, der in der Jungsreihe im Thread Liebe und....dings anzugucken ist.

Und jetzt hab ich erst mal kein Rätsel............Vllt.fällt mir ja noch was ein.
Dann kommt es noch hier rein.

Vicky

Beitrag von Vicky » 01.10.2010, 19:53

Und zum WE mal wieder was zum Raten, vllt. isses ja auch Detektivarbeit.

Zeitrahmen: Mittelalter

13. Jh.

Zu dieser Zeit hatte es die katholische Kirche nicht leicht, denn es bildeten sich Gruppen, die religiöse Neuerungen wollten und auch lebten.
Naja, der Papst sah das alles nicht so gern und sann auf Abhilfe.
Die Katharer, die schon im 12.Jh. auftraten, wurden zunehmend zu einer Gefahr des katholischen Glaubens.
Also wurden die und alle, die vom wahren Glauben abfallenden Menschen als Ketzer, Hexer, Hexen etc. bezeichnet und verfolgt.
Die Katharer hatte die Kirche besonders auf dem Kieker, weil die nämlich das vorlebten, was sie predigten.
Und Papst Gregor IX. installierte eine "Abteilung", die sich auf die Jagd nach Ketzern etc. machten
(Der Begriff Ketzer, ist eine Ableitung von dem Wort Katharer)

Diese neuen Bewegungen gab es zuerst in Frankreich. (Südfrankreich).
Naja, und so ein Papst macht
die Drecksarbeit nicht gerne selber und so kam die Inquisition ins Kirchenleben.
Und in Südfrankreich standen Ketzer auch erstmals vor Gericht.
Wie die Inqisition vorging, brauche ich wohl nicht zu erklären.

Ein Ketzerjäger machte sich als Inquisitor im deutschsprachigen Raum einen Namen.

Wer ihm in die Hände fiel, hatte 2 Möglichkeiten, entweder zu gestehen und zu bereuen, oder zu leugnen.
Die , die gestanden, kamen meist mit dem Leben davon, die Anderen allerdings nicht, auch wenn sie später gestanden. (unter der Folter.)

FRAGE:

Wer war der grausame Generalinquisitor, der wegen seiner grausamen Methoden berühmt-berüchtigt war ?

Er hatte ein Beichtkind und war auch der Lehrer desselben.
Es war eine Frau, die man bis heute fast überall in D und vllt.auch anderswo kennt und als heilig verehert .
Wer war diese Frau ?

Der Eifer dieses Mannes überschritt jedes Maß und es wurde ihm zum Verhängnis.
Er hatte viele unschuldige Opfer durch grausame Foltermethoden zu unglaublichen Geständnissen gezwungen.
Diese Grausamkeit und auch die Gier ( jeder verbrannte Ketzer verlor sein Hab und Gut an die Kirche) brachten die Menschen so auf, dass sie den Kerl 1233 erschlugen.
Papst Gregor reagierte betroffen, er fand jedenfalls keine Worte, die stark genug waren, um den Inquisitor als Märtyrer zu würdigen.

Also zusammen:
1. Wie hieß der Großinquisitor von Papst Gregor IX. ??

2. Wer war vorher dessen Beichtkind und Schülerin ?
_________________

Allegra

Beitrag von Allegra » 03.10.2010, 19:00

Auweiaaaa, das ist nicht gerade mein Steckenpferd Vicky

Wie hieß der Großinquisitor von Papst Gregor IX. ?? Konrad von Marburg der von Rittern 1233 erschlagen wurde.

Wer war vorher dessen Beichtkind und Schülerin ? Elisabeths von Thüringen, der späteren Heiligen Elisabeth.

Man jetzt hab ich aber genug vom lesen hi hi , aber gar nicht so uninteressant Vicky ;)

Vicky

Beitrag von Vicky » 04.10.2010, 17:50

Also wirklich Allegra, das macht ja gar keinen Spaß mehr, Du weißt ja immer ALLES !

Da ich vorher schon ein bisschen Geschichte erzählt habe, brauche ich jetzt nichts weiter zu sagen.
Außer: Isse korrekte Antworte!

Und ja, den eifernden Mönch und Großinquisitor hat man erschlagen.
Ich nenne sowas: Ausgleichende Gerechtigkeit. :ja:

Allegra

Beitrag von Allegra » 04.10.2010, 19:16

Ach komm schon , alles weis ich auch nicht!
Was mir auffällt, das die anderen gar nicht mitmachen. Ich selber finde die Art von Rätsel echt interessant!
Es bildet gleichzeitig und man kann ja nachlesen gelle.....................
Ich würde es mal ein Gehirnjogging nennen. Damit meine Zellen nicht noch grauer werden, mach nur weiter, ich bleib dir treu hi hi

;)

Vicky

Beitrag von Vicky » 04.10.2010, 19:58

Doch, ich glaube, indigo hat auch schonmal mitgemacht.
Aber ich wundere mich auch, dass sonst niemand mitmacht.
Es sind keine Rätsel im herkömmlichen Sinne.
Ich bin immer der Meinung, dass es nicht schadet, wenn man bei sowas eine Spur verfolgt und auch wenns falsch ist, na und ?
Ich denke mal, dass hier niemand ist, der da lacht oder was auch immer.

In meinem kleinen Forum, was ja sozusagen im Sterben liegt, hab ich das auch schon gemacht und wollte, dass auch jeder selber sowas zum Knobeln reinstellen kann.
Nöööh, das mach man du, hieß es. Naja, man kann auch nicht zuviel verraten, Namen oder Jahreszahlen.........Herr Google hat ja immer eine Antwort parat.
Aber das ist manchmal richtig knifflig, was aus der Geschichte oder sonstwas so in eine Frage zu bringen, dass man auch Spaß am Rauskriegen hat.
So war das, ja ---bis ich einer Allegra begegnet bin.................
Unheimliges Wesen das.
Warum ?
Die Frau weiß einfach zu viel..............Aber irgendwann krieg ich die auch.
Zur Zeit hol ich ja das nur hier rein, was ich Anderen schon vorgesetzt habe.....

Aber es ist auch oft sol an dieser Rateart kann jeder ungefähr erkennen, womit ich mich grade so befasse.
Heute kommt nix Neues mehr, meine Zeit ist schon lange abgelaufen und lange dauerts sicher nicht, bis Männe hinter mir rumschleicht und immer fragt, "wie lange machst du noch"............das macht einen verrückt...

Ich les dann nur noch eine PN und sage mal hier und jetzt: Ade nun zur guten Nacht jetzt wird der Schluss gemacht...............

Bye
Vicky

Vicky

Beitrag von Vicky » 05.10.2010, 11:25

Sodele nun auf ein Neues!

Noch was aus der Zeit...............(etwas später)


Papst Innozenz VIII. gab einen Erlass heraus, am 5. Dezember 1448, der verhehrende, schreckliche Folgen hatte.
Das Werk hieß:

Summis desiderantis affectibus.

Meiner Meinung nach kam diese Schrift schon von Innozenz III., aber das ist im Moment auch nicht so wichtig. Es gab ja einige solcher Erlasse von Päpsten. Seit Mitte des 13. Jh. wurden 30 Briefe dieser Art geschrieben.

Der Innozenz VIII. jedenfalls unterstützte besonders 2 Inquisitoren.
Einer der beiden trat mit 15 Jahren in ein Dominikanerkloster ein. Als Mönch erregte er Aufsehen,weil er in einer Predigt Kaiser Friedrich III. heftig angriff.
Naja, er musste in den Knast, aber nicht lange. In seinem Orden genoss er großes Ansehen und nach und nach hat er Karriere gemacht, er brachte es immerhin bis zum Generalinquisitor.

Dass er Gelder aus dem Ablasshandel veruntreut haben soll, ( was ich als sicher annehme) hat ihm auch nicht geschadet.
Und der Mann war ein Wahnsinniger, anders kann man das nicht sagen, weil er sein ganzes Leben damit zubrachte, Hexen zu jagen.
Ein blinder Fanatiker............

Frage:
Wie hieß denn der Kerl

Und nicht nur als Hexenjäger machte er sich einen Namen.
Er hinterließ auch ein reiches literarisches Werk.

Frage:
Wie hieß das denn ?

Als Einleitung des Werkes ist die Wetterei gegen Hexen und Zauberer von Innozenz VIII. zu lesen. Als Vorwort und das verlieh dem Werk des Inquisitors große Autorität.


Ich ahne es schon, Alegra hat das wieder fix rausbekommen.
Also wenn jemand sonst mitmachen möchte, dann Beeilung......... :D

Vicky

Beitrag von Vicky » 07.10.2010, 18:17

Also ich muss mich schon sehr wundern, Leute!

Habt Ihr denn nicht mal Lust auf Spurensuche zu gehen ?
Es ist ja nicht so, dass ich nicht noch Hilfen gebe, wenns wirklich mal stockt.
Oder macht man das als Frau nicht, sich mit solche Sachen zu befassen ?
Aber Kochen und Backen, und wie das Wetter ist, kann doch nicht schon ausreichen als Unterhaltung ?!
Schaden richtet ein bisschen Geschichte jedenfalls nicht in unseren Köpfen an...............
hab ja auch nicht nur Geschichte hier reingesetzt sondern ein recht breites Angebot und bis auf ganz wenige wird das einfach übersehen.
Schade, schade...................

Gestern erst hab ich hier gelesen, dass ein langweiliger Abend ansteht.
Naja, den kann man sich doch vertreiben und versuchen, das rauszubekommen....................
Oder habt Ihr Angst, was Falsches zu sagen ? Darf das nicht sein in dem Teil Deutschlands, wo ja die meisten hier herkommen, dass man mal auch sagen kann, ich hab keine Ahnung ? Ich brauche mehr Infos ??

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Beitrag von indigo » 07.10.2010, 23:26

@vicky, ich hatte jetzt wenig Muse dazu.
Ich dachte @allegra löst es auf !
Es grüßt Bild 'lichst indigo
-Eine blaue Träne der Aphrodite-

Allegra

Beitrag von Allegra » 08.10.2010, 03:36

Bin schon da Indigo :D

Frage:
Wie hieß denn der Kerl : Tomás TORQUEMADA

Und nicht nur als Hexenjäger machte er sich einen Namen.
Er hinterließ auch ein reiches literarisches Werk.

Frage:
Wie hieß das denn ? Die Brüder Karamasow? Da bin ich mir allerdings nicht sicher........ :nein:

Allegra

Beitrag von Allegra » 08.10.2010, 03:41

@ Vicky
Gestern erst hab ich hier gelesen, dass ein langweiliger Abend ansteht.
:eek:
Naja, den kann man sich doch vertreiben und versuchen, das rauszubekommen....................
:ja:
Oder habt Ihr Angst, was Falsches zu sagen ? Darf das nicht sein in dem Teil Deutschlands, wo ja die meisten hier herkommen, dass man mal auch sagen kann, ich hab keine Ahnung ? Ich brauche mehr Infos ??
:juggle:

Vicky

Beitrag von Vicky » 08.10.2010, 12:07

@ indigo

Wenn man was Anderes um die Ohren hat, ist sowas natürlich nicht wichtig.
Du bist aber nicht alleine, sind doch genug Leuts da,oder ?
Na gut, kommen wir mal zu
Allegra.

Dieser Thomas de Torquemada, ja er war auch ein Dominikaner und hat sich einen Namen als Inquisitor Kastiliens gemacht unter Isabella Dingens, weiß jetzt nicht wie der Kerl dazu heißt ..................

Aber mit der Geschichte, die man rauskriegen soll, hat der nix zu tun.
Und die Brüder Karamasow, hä?
War das nicht Dostojewski, der das geschrieben hat ?

Näh, tut mir leid,aber das stimmt mal nicht.....
Der, den ich meine, also dessen Machwerk ist ein echte Sauerei, an Boshaftigkeit nicht zu überbieten.
Und es hat wirklich schlimme Auswirkungen gehabt..............

Willste nochmal ?
Will sonst jemand ?
Soll ich lösen ?

ich hab das Gefühl, Du willst mich veräppeln :ja:
wegen des Dostojewskiwerks...
Was machst Du eigentlich mitten in der Nacht schon am PC ?

Diese Mönch und Inquisitor ist eigentlich vielen mit Namen nicht so bekannt, aber sein Machwerk umsomehr.

Allegra

Beitrag von Allegra » 09.10.2010, 19:21

@ Vicky

ich hab das Gefühl, Du willst mich veräppeln
:nein:
Was machst Du eigentlich mitten in der Nacht schon am PC ?

Erst Kaffee trinken, dann duschen, dann mit Alli raus, Nachrichten schauen, dann meine Post richten, berichte usw. zum Schluss mich selber fertig machen und arbeiten gehen.


Heute konnte ich mich deinen geheimnissvollen Mönch nicht widmen, gib mir noch Zeit :D

Allegra

Beitrag von Allegra » 09.10.2010, 19:51

@ Vicky

Wie hieß denn der Kerl : Heinrich Kramer

Und nicht nur als Hexenjäger machte er sich einen Namen.
Er hinterließ auch ein reiches literarisches Werk.

Frage:
Wie hieß das denn ? Hier ein Zitat aus dem Buch, das ich glaube es sein müsste
Frauen neigen eher zur Magie als Männer, da sie in allen Kräften der Seele wie des Körpers mangelhaft sind. So dass sie gegen die, mit denen sie wetteifern (Männer) mehr Schadenszauber geschehen lassen."

Der Hexenhammer

Vicky

Beitrag von Vicky » 09.10.2010, 19:53

Klar geb ich Dir noch Zeit.

Und denk beim Lösungsversuch dran, dass dieser Kerl ein Hexenjäger war.
Ein Fanatiker!

Und sein Buch, naja, irgendwie ist es doch logisch, dass ein fanatischer Kerl in seinem Buch dieses Thema favorisiert...
Das noch als Hilfe! *grins*

Allegra

Beitrag von Allegra » 09.10.2010, 20:17

@ Vicky
Klar geb ich Dir noch Zeit.
Danke dir, aber ich hab nicht soviel gebraucht u. hoffe natürlich das es stimmt :D :ja: ;)

Vicky

Beitrag von Vicky » 10.10.2010, 17:32

Also Allegra,

Du warst also schneller als ich dachte.

Es stimmt alles genau.
Wenns ne Krone gäbe, hättste die jetzt................

Für alle,die sich auch am Rande interessiert haben noch eine Erklärung
zur Frage.

Also:
Das, was Papst Innozenz der VIII. zum Nikolausfest einst in die Welt geblasen hat, ist eine sogenannte päpstliche Bulle. In dem Fall die Hexenbulle.

Gut, das war nicht der erste Papst, der solchen Irrsinn verzapft hat, denn meist stand ein fanatischer Glaubensbruder, meist aus dem Dominikanerorden,dahinter.
In diesem Fall war es ein irrer Hexenjäger, Dominikanermönch, später Generalinqiisitor.
Der Papst stattete ihn und noch einen mit unumschränkten Vollmachte aus.
Einer hieß Jakob Spenger und der, der heute noch so berühmt ist, dass man immer noch eine Gänsehaut bekommt, hieß HEINRICH KRAMER, um 1430 im elsässischen Schlettstedt geboren.
Er hat seinen Namen später latinisiert, das entsprach ja den damaligen Gewohnheiten.
Sein Name war danach: Heinrich Institoris.

Ja und das war der fanatische Hexenjäger,der sein ganzes Leben damit zubrachte, Hexen zur Strecke zu bringen.
Seine Hinterlassenschaft ist der berüchtigte "Hexenhammer".

Bevor der sich nun hingesetzt hat, um ein Werk gegen die Hexen zu schreiben, hatte er sich schon viele Jahre auf die Jagd nach Hexen mit großer Hingabe gemacht.
Sein Ziel: Die vollständige Ausrottung dieser dämonischen Unholde.
Man sollte nicht eher ruhen, bis die letzte Hexe auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde.

Man kann davon ausgehen, dass die vom Papst verfasste Hexenbulle auf Betreiben Bruder Heinrichs verfasst wurde, wie meistens auch schon früher Fanatiker den Papst überreden wollten, gegen die Hexen vorzugehen.
Es gibt etwa 30 Briefe, von Päpsten ausgestellt, die sich mit Hexen und Zauberern befassen.

Bruder Heinrich hat die von Innocenz III. verfasste Hexenbulle seinem Werk sozusagen als Vorwort vorangestellt.
Somit hatte sein Werk, das man als "DER HEXENHAMMER" kennt, mehr Gewicht verliehen bekommen.
Und damit wurde dem Hexenwahn in Deutschland und darüber hinaus Tür und Tor geöffnet.

_____________

Der andere, Jakob Spenger, über den hab ich nichts weiter gelesen.
Nur, dass Innozenz der VIII. "seine geliebten Söhne", Institoris und Spenger mit Vollmachten ausstattete und alle Bischöfe aufforderte, die beiden nach Kräften zu unterstützen.

Und der Hexenhammer sollte nebenbei die lauter werdende Kritik zum Schweigen bringen (nur noch als Zusatz, weswegen das unselige Werk überhaupt verfasst wurde)
Und mit dem Vorwort des Papstes konnten sich Kritiker eben nicht mehr entziehen.
Spengler gilt als Mitautor des "Malleus Maleficarum", er war ebenfalls Dominikanermönch. Heute glaubt man, dass Spengler keinen Anteil hatte am Hexenhammer, er wurde wohl lediglich für die Zwecke Heinrichs missbraucht. Sagen Historiker.
-----------------------------------------------------------------------------

Nicht dass hier jemand denkt, ich wüsste das alles einfach so, dann irrt
er sich !
Ich weiß lediglich, dass es das Buch gibt, nicht mehr die Einzelheiten dazu.
Hab Euch sicher schon mal den Spruch meines Deutschlehrers hier zitiert, nach dem ich mich weitgehends richte.
Er sagt, man muss nicht alles wissen, man muss nur wissen, wo es steht!

Mal sehen, was ich noch so ausbuddle.......

Vicky

Beitrag von Vicky » 11.10.2010, 12:08

Weil TinaLi heute einige Hymnen reingesetzt hat, ist mir wieder was eingefallen, was ich im TV gesehen habe.

Die Nationalhymne Deutschlands, wie wir die kennen gabs unter Kaiser Wilhelm nicht, der hatte die Melodie aus England und Text, weiß nich wo der herkam.........
Heil die dem Siegerkranz --oder so ging das wohl.
Die heutige Hymne wurde von den Nazis missbraucht.
Deutschland über alle-s- war gedacht, dass sich die kleinen Einzelstaaten im Lande endlich zusammenschließen und nicht dass D über alle herrschen sollte.
Also gabs nach dem 2. Weltkrieg viele Debatten und jede Menge Vorschläge, aber einigen konnten sich die Leuts nicht.
Wenn es was Offizielles gab, wurde nach Gutdünken irgendwas gespielt
Adenauer war schon Kanzler und der wurde mal mit einem "Lied" begrüßt, dass dem der Kragen geplatzt ist und festgelegt hat, die alte Hymne bleibt, aber nur die 3. Strophe.

Was hat man dereinst gespielt, was den Herrn Adenauer so gefuchst hat, dass er ein Machtwort gesprochen hat ? :D

Allegra

Beitrag von Allegra » 12.10.2010, 04:09

@ Vicky
Was hat man dereinst gespielt, was den Herrn Adenauer so gefuchst hat, dass er ein Machtwort gesprochen hat ?
Heidiwitzka Herr Kapitän :eek:

Das ging ihm ja mächtig auf die Nerven u. forderte die dritte Strope wie du so schön sagst.

Einigkeit und Recht und Freiheit.

Mit diesen Schunkelschlager :Wir sind die Eingeborenen von Trizonesien
wollte er nichts zu tun haben.

Naja Th. Heuss gab nach langem Zögern u. Briefwechsel nach.
Adenauer konnte recht beharrlich sein u. Heuss imponierte das.

Guten Morgen liebe Vicky ;D

Vicky

Beitrag von Vicky » 12.10.2010, 17:23

Allegra, langsam wirste mir aber unheimlich.....

Aber ja, richtige Antwort.
Ich wäre bei dem Ereignis gern dabei gewesen :lach: . Immer wenn ich mir das vorstelle, muss ich lachen.
Da muss man sich im Zaume halten als Politiker.........
Guckst Du denn auch mitten in der Nacht TV ? Das kam nämlich sehr spät.
Naja, vllt. wars ja auch eine Wiederholung.
Und heute bist Du auch spät dran, nach 5.00 Uhr? Hier reißen ja Sitten ein.....
Nein ist nur Spaß.
Mann es muss doch möglich sein, was zu finden, was Du mal nicht weißt!

Irgendwann werde ich das schaffen.
-------------------------------------------------------------------------------------
Hab auch gleich noch was!


In welcher Stadt gibt es eine "Runde Ecke".
Das ist kein Spitzname, sondern das heißt wirklich so .

Allegra

Beitrag von Allegra » 12.10.2010, 18:13

Vicky, das kann nur Leipzig sein, denn seit der Befreiung April 1945 von den Amys, ist die Runde Ecke so eine Art Gedenkstätte.
Eine Initiative hat dieses Jahr im April sogenannte Zeichen gesetzt.

Kam im Fernsehen u. das sah ich zufällig:D

Wobei es in mehreren Städten eine Runde Ecke gibt:P

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Beitrag von indigo » 12.10.2010, 19:26

Adenauer wäre in der heutigen Zeit nicht an der Rolle.
Heute sind anderer Art Politiker gefragt. ;D
Ein Glück auch ! :ja:
Es grüßt Bild 'lichst indigo
-Eine blaue Träne der Aphrodite-

Vicky

Beitrag von Vicky » 12.10.2010, 19:54

@ indigo

Naja,lasse mer den alen Adenauer in Frieden ruhn..............

@ Allegra

Ja, ich meinte Leipzig.

Bei den Montagsdemos, die ja schon vor dem 40.Jahrestag der DDR angefangen haben und nicht nur in Leipzig, wollten die Leute eigentlich immer den Ring laufen, aber immer vor der Runden Ecke wurde die Demo mit Gewalt aufgelöst.
Das war beileibe nicht so eine friedliche Revolution, wie es heute vllt. verklärt gesehen wird.
Ein Student der Thomanergemeinde ist an dem letzten Montag damals tagsüber durch die Stadt gegangen und er hat gesehen, was man vorhatte, es sah aus, als sollte es genauso werden, wie in Peking.
Armee, Polizei, Bereitschaftspolizei (eine Truppe, die Extraausbildung hatte im Bekämpfen der Konterrevolution) und die Kampfgruppen wurden alle zusammengezogen und bewaffnet.
Fast alle hatten große Angst und die, die trotzdem in die Kirche wollten und danach zur Demo, haben ihre Testamente gemacht. Wo die Kinder hin sollten und vieles mehr.
Der Student war in der Kirche und dadurch hatten die da drin waren, keine Ahnung was draußen vor sich ging.
Nach dem Gottesdienst, die Türen gingen auf und da waren nur noch Massen von Menschen zu sehen.............
Drei von der Parteileitung, Masur und Bernd lutz Lange, ein Kabarettist, haben an einem Aufruf gearbeitet, damit die Massen friedlich blieben.
In Berlin hat man sich nicht mehr zuständig gefühlt, auf Anfragen wurde gesagt, macht doch, was ihr wollt.
Der Aufruf wurde übers Radio gesendet. Masur wollte ihn kopieren im Gewandhaus, aber da hatte man alles verriegelt..........
Und das war der erste Abend bei den Demos, die den ganzen Ring unbeschadet laufen konnte.
Damals gabs die Sprechchöre: Keine Gewalt und Wir sind das Volk.
Das ist nur so eine kurze Fassung von den Tagen in der gesamten DDR.
Gut, kleine Dörfer waren wohl ruhig, aber Männe und ich, wir waren in diesen Tagen bei vielen Demos hier im Ort, in der Kreisstadt und einer kleinen Stadt in der Nähe...................
Die erste Demo hier vor Ort haben Schüler organisiert. Ich hab meinen Eltern gesagt, dass ich da hingehe. Männe war bei seiner Omma.........
Ich weiß es noch wie gestern, ich schue so durch die Massen und sehe meinen Vater plötzlich vor einem Laden.
Ich bin zu ihm hin und hab gefragt, was er denn hier macht und er meinte, er wollte in meiner Nähe sein, falls die Situation aus dem Ruder läuft.
Väterchen hatte immer ein bisschen Angst um mich..........

Fehler bitte nicht zählen,das würdesicher eine lange Nacht.

Vicky

Beitrag von Vicky » 13.10.2010, 17:36

Mal sehen, ob ich mal was finde, was Allegra nicht gleich rausbekommt....

Gehen wir nochmal weit, weit zurück.
Zu den alten Ägyptern.

Die Sphinx gilt als die erste Kolossalstatue des antiken Ägyptens.

Wen stellt sie dar( vom Gesicht her selbstverständlich) ??
Warum ist das Gesicht der Mensch-Tier -Statue zerstört und wer hats getan ?
Wer hat die Pfoten der Sphinx schon einmal restauriert ?
-----------------------------------------------------------------------------
Heute ist die Statue durch Luftverschmutzung, unterirdische Wasserläufe und dem Massentourismus gefährdet, wie nie zuvor.

Ich glaube es heißt der Sphinx...........oder ?
Und es ist die Statue vor den Pyramiden.............ich war da noch nicht und denke, dass die Figur da steht, weil immer so abgebildet.

Allegra

Beitrag von Allegra » 13.10.2010, 19:46

@ Vicky

Wen stellt sie dar( vom Gesicht her selbstverständlich) ?? Einen männlichen Löwenkopf.
Warum ist das Gesicht der Mensch-Tier -Statue zerstört und wer hats getan ?
Mohammed Saim el Dar, er hatte nicht viel für den "Vater des Schreckens" übrig, so war es damals in der Übersetzung der Name, andere wiederum verehrten sie. Mohammed schlug daraufhin die Nase ab!
Wer hat die Pfoten der Sphinx schon einmal restauriert ? Dr. Robert Schoch?
Ehemaliger Professor an der Bostoner Universität

Allegra

Beitrag von Allegra » 13.10.2010, 20:22

Vicky, einen männlichen Löwenkopf ist es schon seit Zeiten gewesen sagt man, aber es sollte das Gesicht des Pharaos Chephren darstellen.
Es sind geteilte Meinungen..............................also nehme ich beides :D

Auch sollte sie einen Bart getragen haben, dessen Teile oder besser gesagt Fragmente Napoleon freilegte und mitnahm. Die Bruchstücke gibt es heute in einem Museum in England? Soweit ich weis, geben sie die Engländer nicht raus, sonst könnte man sie wieder hinzufügen. Da aber die Statue brüchig ist, wäre es ein Risiko sie anzubringen.

Auch die Vorderpfoten sind innen hohl, sie enthalten mehrer Kammern mit vier Säulen die unter Wasser stehen
Die Japaner wollten graben u. durften nicht, eben sowenig die Franzosen.

Restaurationen wurden von mehren durchgeführt, aber wer war es wirklich? vieles ist umstritten und weitläufige Thesen Vicky.

Bis heute ist nicht geklärt wer wirklich die Sphinx erbaute
:/

Vicky

Beitrag von Vicky » 14.10.2010, 17:43

Grrrrrrrrrrrrrrrr, Allegra!

Irgendwann wirds mir gelingen, dass Du mal nicht alles rausbekommst.
Naja, angefangen wurde das mal in einem Forum mit nur 5 Mitgliedern und eins davon hat solche Sachen gefragt.
Manchmal hab ich mir Männe dazugeholt und wir beide waren wirklich in einem Jagdfieber und wollten das auch so schnell wie möglich rausbekommen.
Das hat richtig Spaß gemacht.

Zurück zur Frage:

Richtig ist, (sagt meine Quelle) dass sie /er die Gesichtszüge des Pharao Chephren hat.
Man sieht es auch (dass es ein Herrscher ist) am Nemeskopftuch und der Uräusschlange auf der Stirn.
Es gab auch den typischen Zeremonialbart. Ein Teil davon entdeckte man 1816 und schenkte ihn dem British Museum.

Und bei mir steht, dass im (also Frage 2) 14. Jh. n.Cr. das Gesicht durch einen arabischen Scheich verunstaltet wurde.


Und nun ist noch Frage 3 da.
Wer hat schon mal die Pfoten der Statue restauriert ?


Nebenbei:

Das Ding ist von den Krallen bis zum toller Mann
73 m lang und 30 m hoch.
Das Gesicht alleine ist 5 m hoch und die Ohren 1,37 m.
Ich bräuchte ja in meinen Greisenalter mindestens 3 Tage um einmal um das Ding herumzulaufen Very Happy
___

Mohammed Saim el-Dar (Muhammad S,a-'im ad-Dahr, deutsch: „Jemand, der die ganze Zeit fastet“. Ein fanatischer Bilderstürmer, der die Nase der Sphinx 1378 abschlug und dann von der aufgebrachten Menge umgebracht wurde. (Als Ergänzung zu dem lakonischen Araberscheich weiter oben)

Ach ja, die Restaurierung der Pfoten. Mag ja sein, dass das öfter nötig war, aber im Falle der Pfoten waren das
die alten Römer, die die Krallen / Pfoten restauriert haben.
Wir wissen, dass die Römer auch bis nach Ägypten ihre Macht ausgedehnt hatten.

Da das wohl kaum sonstwo stehr, außer vllt. in meinem Buch, naja, da steht nur, dass es die Römer waren . Nicht wann und wer das in Auftrag gegeben hat.
Das hat der Autor wohl auch nicht rausbekommen, denke ich mal.

Gut, jetzt werde ich mal überlegen, womit ich Dich mal fangen kann!
Irgendwann krieg ich Dich ! ;)

Vicky

Beitrag von Vicky » 14.10.2010, 17:52

Über die Größe der Statue noch eine Nachbemerkung.
Vom Kopf bis zum .......es gibt leider kein anderes Wort dafür, aber automatisch "toller Mann " hinzuschreiben ist irgendwie albern, bigott oder wie ich das sonst noch nennen soll, weiß ich nicht.
Man kann nicht durch eine prüde Vorsorge Texte verunstalten und oft im Sinn entstellen.
Tiere und Statuen von Tieren oder Geschichten und Bilder davon haben dieses Körperteil nun mal und ich möchte das auch so schreiben dürfen.

Das ist eine Bitte an die Moderatoren oder wer sonst zuständig dafür ist.
Vielen Dank!

Vicky

Beitrag von Vicky » 16.10.2010, 18:54

Neue Frage:

Warum hat die Deutsche Fahne die 3 Farben: Schwarz, rot, gold. ?

Allegra

Beitrag von Allegra » 16.10.2010, 21:34

@ Vicky
Warum hat die Deutsche Fahne die 3 Farben: Schwarz, rot, gold. ?
Man hat es aus den Befreiungs Kriegen abgeleitet Vicky,
aus der Schwärze der Knechtschaft= Schwarz, durch blutige Schlachten= Rot, ans goldene Licht der Freiheit= Gold, was übrigens früher gelb war?
Weil man sich fragte, ob Gold überhaupt eine Farbe ist.
Es lag wohl an den Uniformen und der Zivilkleidung die Messingknöpfe enthielten, warum man dann Gold nahm, auch weil Gelb mit Gold gleichgesetzt wird, da beides mit goldenen Fäden durchzogen ist.
Also nahm man die RAL d.h. Meßwerte für Farben u. die waren dann mit
den Meßwerten RGB nicht gleichzusetzen.
RAL= Gelb ist 1021 bedeutet Rapsgelb
RAL= Rot ist 3020 bedeutet Verkehrsrot
RAL= Schwarz 9005 bedeutet tief schwarz
RGB = 000000 schwarz
RGB = FF 00 00 rot
RGB = FF CC 00 Gold

RGB steht übrigens für online Farben( auf dem PC malend), ich kenne mich damit nur aus da mein Männe damit zu tun hat u. bei uns zuhause jede Menge Farbe steht, nur heissen sie bei uns RAL, die Bedeutung, aber die gleiche ist.

Reicht das als Erklärung? :D

Vicky

Beitrag von Vicky » 17.10.2010, 16:35

Dicke reicht das, so genau wollt ichs ja gar nicht wissen.............

Und was ish weiß, ist es richtig, dass die Befreiungskriege was damit zu tun hatten.

Soweit, so gut.
Aber ich denke mal, dass das eine sehr romantischen Erklärung ist .
Im TV gabs eine prosaischere Erläuterung.

Und zwar soll eine Uniform Pate bei der Farbwahl gestanden haben.
Die Jacken waren schwarz, die Knöpfe goldfarben und die Ärmelaufschläge waren rot.

Von welchem Befreiungskrieg reden wir denn überhaupt ?
Wenn wir den gleichen meinen, dann gabs da eine Truppe, die diese Farben für ihre Uniform gewählt hatten.
Bis zur Deutschen Fahne hat es allerdings noch ein wenig Zankerei gegeben.

Welche Truppe in der Befreiungsarmee hatte denn nun diese Uniform...
Das waren junge Leute, viele Studenten und allerlei glühende Freiheitsliebhaben :ja:
Und die haben sich einen Namen gegeben................

Das kriegst Du auch noch raus, schließlich tun wir Beide ja was für die Bildung, oder ? :D
Und ich wette, alle User hecheln schon nach der richtigen Antwort.
Kann aber auch sein, dass jemand das weiß und tippselt............

Ach nöööh, ich denke, die trauen sich immer nicht..

Allegra

Beitrag von Allegra » 17.10.2010, 19:59

@ Vicky

Von welchem Befreiungskrieg reden wir denn überhaupt ?
Wenn wir den gleichen meinen, dann gabs da eine Truppe, die diese Farben für ihre Uniform gewählt hatten.
Bis zur Deutschen Fahne hat es allerdings noch ein wenig Zankerei gegeben.
Sollte das auch eine Frage sein? Blöde Frage natürlich hi hi ,
war das nicht der Befreiungskrieg 1813 gegen Napoleon?
Welche Truppe in der Befreiungsarmee hatte denn nun diese Uniform...
Das waren junge Leute, viele Studenten und allerlei glühende Freiheitsliebhaben
Und die haben sich einen Namen gegeben................
Das waren die Korps, schreibt man die so?
Das kriegst Du auch noch raus, schließlich tun wir Beide ja was für die Bildung, oder ?
Und ich wette, alle User hecheln schon nach der richtigen Antwort.
Kann aber auch sein, dass jemand das weiß und tippselt............
Aber ja sicher Vicky, die hecheln schon vor Neugierde :D
Das ist es ja, was ich meinte Vicky, sonst scheint sich hier niemand für Geschichte der Art zu interisieren :nein:

Wünsche dir einen schönen Abend , ich lese meine Geschichte weiter ;)

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Beitrag von indigo » 17.10.2010, 20:24

ich interessiere mich auch für Geschichte und hätte auch die Frage mit der schwarz/rot/goldenen Fahne beantworten können.
Ist ja mehr als genug lfd. im TV erklärt worden seid der WM
Es grüßt Bild 'lichst indigo
-Eine blaue Träne der Aphrodite-

Vicky

Beitrag von Vicky » 18.10.2010, 17:43

Hi zusammen......................

@ Allegra

Klar , geht um Napoleon.
Und ja, Corps gabs sicher viele, aber nur eine "Truppe", die in ihrer Uniform die heutigen Farben der D-Fahne hatten.
Und die nun wieder, hatten einen speziellen Namen und genau der muss noch rausbekommen werden.
Sonst gildet dat nich :D

@indigo

mach, hast noch ne Chance! ;)

Ich glaube, da gibts sogar ein Lied über diese wilden Mannen.... :ja:

Warum das hier so müde bedient wird, ist mir ein Rätsel.
Selbst wenn man wenig oder nichts über Manches was weiß, man kann sich doch irgendwie ranpirschen.
Keine Angst Ihr Lieben, der Kopf wird nicht platzen! ;D

Allegra

Beitrag von Allegra » 19.10.2010, 12:09

Ja Vicky, das waren die Lützowesche Freikorps - Preußische Armee

@ Indigo

Du hattest doch die Chance, mach doch einfach mit................wenn du dann Zeit brauchst sag es einfach, dann klinke ich mich erst gar nicht ein.
Kann ja sein ich bin zu schnell, oder du zu langsam? :thinkW :winkW

Ich will auch nicht den Eindruck erwecken:"es weis niemand was!"

Also ran an die Buletten hi hi ...................................

Vicky

Beitrag von Vicky » 19.10.2010, 17:51

Das ist richtig, das war "Lützows wilde verwegene Schar".

Alles Freiwillige, die keinen Sold erhieten, sich selbst versorgt haben.
Die schwarze Uniformjacke war schwarz, weil man Normalojacken am besten so färben konnte.
Und Stulpen in rot und Goldknöpfe, diese Farben waren zuerst die Farben der ersten Deutschen Burschenschaften in Jena.
Die Nationalfahne wurde viel später in diesen Farben gekürt...........

Was nicht so bekannt ist, ist das Lied: Das Wandern ist des Müllers Lust

Das ist nicht ein Lied über das Müllerhandwerk, sondern der den Text gemacht hat, war einer der Lützowschen Jäger und der ist zu Fuß nach
Hause gelaufen und der Kerl hieß Müller.
Vllt.hat er sich ja selber Mut zugesprochen, dass er diese lange Wanderung heil übersteht........

Vicky

Beitrag von Vicky » 21.10.2010, 17:43

Der Alte Fritze von Preußen............

Dem hat eine Tabakdose sehr viel bedeutet.

WARUM?

Das is ne leichte Frage............... :ja:

Allegra

Beitrag von Allegra » 21.10.2010, 19:21

@ Vicky
Der Alte Fritze von Preußen............

Dem hat eine Tabakdose sehr viel bedeutet.

WARUM?

Das is ne leichte Frage..............
Na dann warte ich noch, vielleicht kommt ja noch jemand anders auf die Idee zu antworten :thinkW

Vicky

Beitrag von Vicky » 21.10.2010, 20:36

Okay, aber morgen löst Du !

Das ist so einfach, das sollte man bis morgen raushaben, oder ?
Bin ich zu streng :D ?

Allegra

Beitrag von Allegra » 22.10.2010, 03:48

Jaaaaaa Vicky allzu schwer ist es nicht, aber ich warte noch ein bisschen.

Guuuuuuuuuuuten Morgen alle miteinander................. :D


Streng, nein bist du nicht, nur neugierig :ja: :P

Vicky

Beitrag von Vicky » 22.10.2010, 11:48

Neugier ist ein guter Motor, um immer was dazuzulernen.
Also das ist eine gesunde Neugier.
Wenn man aber bei Unfällen oder sonstigen Unbilden im Weg steht, dann ist das für mich schon strafbar oder wenigstens in der Nähe.............

Mein Vater hat übrigens auch so eine Tabakdose, im übertragenen Sinne, bei ihm wars eine Geldbörse.................Die hab ich auch jetzt hier bei mir... :ja:

Warum macht hier kaum jemand mit ?
Ich verstehs einfach nicht. Das sind ja nicht alles Fragen aus der Gechichte.
Meinetwegen kann auch jeder, der Lust hat, selber mal so eine Frage stellen........
Ich schwörs, der Kopf wird nicht platzen........... :P :lach:

Allegra

Beitrag von Allegra » 22.10.2010, 18:49

Also Vicky erstmal zu deiner Tabakdose, die hatte "der alte Fritz" in seiner Uniform oben im Reverse(sagt man das so?) stecken, eine Gewehrkugel traf ihn, oder besser gesagt die Dose, deshalb war sie ihm so wichtig.

Sie rettete ihm das Leben :ja:

Ich weis nicht warum niemand mit macht, aus Angst man könnte was falsches sagen? Ich finde das nicht weiter schlimm.....................man lernt ja bekanntlich nie aus.
Wir können ja mal Dinge aus dem alltäglichen bringen, oder besser gesagt Fragen, vielleicht ja dann ;D

Allegra

Beitrag von Allegra » 22.10.2010, 19:09

Ich stelle mal ein Rätsel, was ich als "Damals" bezeichnen würde
d.h. ich müsst immer den dazugehörigen Jahrgang herausfinden

Also zum ersten gebe ich euch drei Ereignisse die in einem bestimmten Jahr passierten.

Margaret Thatcher wird Premierministerin.
Mutter Teresa erhält den Friedensnobelpreis.
Borussia Mönchengladbach gewinnt zum zweitenmal den UEFA-Cup.

......?


Die ersten Swatch-Uhren werden verkauft.
Der Physiker Ulf Merbold ist der erste Bundesdeutsche im Weltall.
Der Stern veröffentlicht die Hitler-Tagebücher.

.......?

Die Tschechoslowakei teilt sich in die beiden Staaten Tschechien und Slowakei.
In Deutschland werden fünfstellige Postleitzahlen eingeführt.
Monica Seles(Tennisspielerin) wird bei einem Attentat schwer verletzt.

....?

Mit der Einführung des ICE beginnt der Zug-Hochgeschwindigkeitsverkehr in Deutschland.
Der Warschauer Pakt wird aufgelöst.
Die Gletschermumie "Ötzi" wird in den Südtiroler Alpen gefunden.

....?

So ich denke das genügt mal fürs erste, ich wünsche euch viel Spaß beim rätseln

Lg. Allegra

Vicky

Beitrag von Vicky » 22.10.2010, 19:29

JawollAllegra, so isses.

Und meinem Vater hat seine Geldbörse auch geholfen, bei einer Splittergranate............
Er hat aber noch einige im Körper gehabt, die offensichtlich nicht gestört haben...........

Tja mit dem Mitmachen..................
Ich weiß auch keinen vernünftigen Grund,warum wir Zwei das alleine machen.
Ich suche ja schon immer Sachen aus, die man gut und gerne bei Google finden kann.
Oder es gibt Hilfen..........
Die grauen Zellen wollen doch auch etwas zu tun kriegen. Naja, ist meine Meinung.
Alltagsfragen ? :eek: Wassen für welche ?
Sind doch schon genug da...........
Aber mach ruhig, vllt. hast Du ja Erfolg bei den Mädels hier...

TinaLi heute, meint, ich wisse sehr viel. Das ist aber so nicht richtig, ich weiß, was ich fragen will und muss aber dann nachgucken, wie etwas war, ist oder was weiß ich.
Außerdem hab ich einige Jahre ja länger gelesen und kann mich auch fast jeden Tag mit irgendwas befassen, ich muss ja nicht hinaus, ins feindliche Leben, frei nach Schiller gesagt.............

Aber mach ruhig mal, wenn Du Lust hast,denk Dir ne Alltagsfrage aus ....
Ich hab jedenfalls keine Angst, auch mal zu sagen, dass ich was nicht weiß.............kann ja sein, nicht wahr ?

Einen Anhaltspunkt muss man immer haben.
Irgendwo muss man ja ansetzen können beim Suchen..............

Sonst mach ich was aus dem Bereich Gewürze .
Ist allerdings auch wieder mit ein bisschen Geschichte verbunden...

Allegra

Beitrag von Allegra » 22.10.2010, 19:53

Wir haben wohl zeitgleich geschrieben :D

Vicky

Beitrag von Vicky » 22.10.2010, 20:03

:D Sieht so aus................

Aber heute hau ich ab.... Kann sich ja auch irgendjemand mal dran versuchen.

Wunke-winke
Vicky

Vicky

Beitrag von Vicky » 23.10.2010, 17:06

Frage 1 : 1979

Frage 2: 1983 Ulf (Merbold stammt aus Greiz/ Thür.=Randnotiz)

Frage 3: 1993

Frage 4: 1991

Jahreszahlen sind ja nicht mein Ding, aber ich hoffe, ich hab jetzt keine Fehler gemacht bei der knapp 10-minütigen Suche............

Also man bekommt es jedenfalls raus, auch wenn man keinen Schimmer hat.
Und merken werd ich mir das auch nicht.........

Allegra

Beitrag von Allegra » 23.10.2010, 19:13

@ Vicky
Jahreszahlen sind ja nicht mein Ding, aber ich hoffe, ich hab jetzt keine Fehler gemacht bei der knapp 10-minütigen Suche............

Also man bekommt es jedenfalls raus, auch wenn man keinen Schimmer hat.
Und merken werd ich mir das auch nicht.........
Jahreszahlen muss man sich auch nicht unbedingt merken, solange du deinen eigenen Geburtstag nicht vergisst ist ja gut :D
Aber nebenher finde ich es ein gutes Ding, seinen Kopf zu etwas Training zu gebrauchen, anstatt ihn nur als Zierte auf dem Rumpf zu tragen. ;D

Wenn du so schnell bist, haben die anderen ja nicht mal Zeit, das ganze zu lesen :rolleyes: hi hi

Allegra

Beitrag von Allegra » 23.10.2010, 19:16

Ach mensch hab ich ja ganz vergessen :eek: natürlich hast du alles richtig Vicky :THUMB_~1

Vicky

Beitrag von Vicky » 24.10.2010, 11:16

Hi Allegra,

eigentlich kann ich mir überhaupt keine Zahlen merken, das war aber schon so,seit ich denken kann.
Und Namen, das ist auch immer schwierig bei mir.

Zurück mal zu Deiner Aufgabe.

Ich hätte nicht eine gewusst davon. Aber ich google dann immer in meiner "Glaskugel" :ja:
Naja und das ging eben dann schnell.
Ich hab nicht gleich die Lösungen geschrieben, ich hab die am Abend schon gesucht, aber bis zum Abend gewartet....................

Naja, wenn sonst keiner mitmacht, isses ja auch egal, da denke ich mir eben meinen Teil, woran das liegen kann.......... :D


Ich mach mal eine Hausfrauenfrage, vllt. wird das ja was.
Das liegt sicher näher an den Interessenbebieten.

Es geht um ein Gewürz.was man auch die "Königin der Gewürze" nennt.
Hernan Cortes, der spanische Eroberer, war bei 1519 bei Montezuma II zu einem Essen eingeladen.
Zum Nachtisch gab es ein Getränk, dunkelbraun und das hat Cortes so begeistert, weil ein solieblicher Geschmack noch nie seinen Gaumen gekitzelt hatte.
Also fragt er, was das denn sei und der Koch des Herrschers sagte,
das sei Kakao und ..................( Es ist ein schwer zu sprechendes Wort)
ich sags auch noch nicht..........

WAS MAG DAS WOHL GEWESEN SEIN ?

Nur das noch, das Dungsbums--chitl wird heute noch immer verwendet und gewonnen wird es aus einer Pflanze ..........

Allegra

Beitrag von Allegra » 03.11.2010, 21:03

Ich denke mal es ist die Vanille, nur sie gibt die dunkle Farbe.
Wobei Safran das zweit teuerste Gewürz ist, das sich aber weis Gott nicht zum trinken eignet.

Vanille bekomme ich aber noch günstiger wie Safran?, es sei denn, es ist echte Vanille oder echter Safran, für den man ein kleines Vermögen bezahlt.
mit den Preisen kenne ich mich nicht so aus.
Aber ich habe mir sagen lassen, das beides sehr teuer ist!

Vicky

Beitrag von Vicky » 03.11.2010, 21:23

Nääääääääääääh, was biste schrecklich!

Jetzt hat die Frau das schon wieder rausgekriegt.
Immerhin hatte ich ein paar Tage, wo ich dachte, dass nun irgendwer sich der Sache annimmt, aber!
Falsch gedacht............

Naja, wissen müssen muss man das nicht, aber: Schaden tats a net.

Morgen werde ich das noch näher erklären, soll doch jeder wer will was dazulernen, gelle ?

Vicky

Beitrag von Vicky » 04.11.2010, 12:07

Dass Vanille richtig ist, ist ja schon geklärt.
Auch die Geschichte drumherum.
Der Aztekenkoch hat Cortes nur den Namen diesers Trankes genannt:
Kakao mit Tlilxochitl, hat er nur gesagt.
Aber man hat es doch herausgefunden, man hat dieses Tlilxochitl gesehen.
Ja in Gestalt einer schotenähnlichen Frucht, die der Leibarzt Phillipp II daher Siliqua nannte, das lateinische Wort für Schote.
In Spanien nennt man Schoten vaina und die Verkleinerung davon ist Vainilla.
Und so wurde aus Tlilxochitl eben Vanille.
Vanilla planifolia nannten Botaniker diese Pflanze, und sie gehört zur Familie der Orchidaceae.
Und dort ist sie die einzige der bisher bekannten 20 000 Orchisarten, die als Gewürz genutzt wird.
In Verbindung mit Kakao ist sie quasi die Krönung.
Ob sie einen gesundheitlichen Nutzen hat, weiß man nicht so genau, oder man ist sich nicht einig darüber.
Wenn was so fein ist, dass man sich freut auf den Wohlgeschmack, ist es für mich schon fast so gut, wie eine Heilpflanze.
Freude kann eine gute Medizin sein.............
Früher soll sie die Frucht der Liebenden gewesen sein, etwas, was die Liebeslust entfachen konnte.
Das ging soweit, dass man den Genuss von Vanillespeisen in zahlreichen Klöstern verbieten musste, um die Einhaltung der Gelübde nicht zu gefährden..........
:lach: Naja, das sollte reichen, dass der eine oder andere bei der nächsten zu verarbeitenden Schote an diese Geschichte denkt...

Vicky

Beitrag von Vicky » 15.11.2010, 19:59

Und nochmal was für den Kopp.............

Mitte der Neunziger des 20. Jh. gab es in Neuseeland eine neue 10 Dollarnote.

Zu sehen ist darauf eine Frau.
Warum eigentlich- und wer war sie, -wie war ihr Name ???

Allegra

Beitrag von Allegra » 16.11.2010, 20:08

Ich glaube, die Dame heisst Kate Sheppard , prominentes Mitglied von Neuseelands Frauenwahlrecht-Bewegung und berühmteste Frauenrechtlerin des Landes bzw. Neuseeland

Vicky

Beitrag von Vicky » 16.11.2010, 20:08

Hallooooooo!

Will keiner mal was tun für seinen Kopf, oder was ? ;)

Wie issen das nun mit Neuseeland und dem Geldschein, hä ?
Los, los, ran an den Speck!

Tz......................

Vicky

Beitrag von Vicky » 16.11.2010, 20:14

Huch, da haben wir uns jetzt gekreuzt,

Und Allegra, das ist richtig mit der lieben Kate Sheppard.

Und sie hat sich in der Frauenbewegung auch einen Namen gemacht.
Eine Sache lag ihr und ihren Mitstreiterinnen sehr am Herzen und die Frauenbewegung hat das auch erreicht und das war das allererstes Land in der Welt, wo das durchgesetzt wurde.
Und sowas Bedeutendes muss man noch bitte hinschreiben :cool:

Allegra

Beitrag von Allegra » 16.11.2010, 20:20

Jaaaaaaaaaaaaa, damit war Neuseeland, von den Pitcairninseln im Südpazifik abgesehen, das erste Land der Welt, in dem Frauen das aktive Wahlrecht zugestanden wurde.

Vicky

Beitrag von Vicky » 17.11.2010, 19:02

Ja richtig ! Genauso war es.
Und am 19.09.1893 führt Neuseeland das Frauenwahlrecht ein.
Richtig modern die Insel...............Im Gegensatz mal zu der Schweiz. :)

Was war denn auf der Insel Pitcairn ?
Außer das es da einige Engländer gab, die man nicht erwischt hat und nach England gebracht hat ?

Leuts, wenn ihr Euch nun fragt, was das soll, Pitcairn ist die Insel,wo sich die Meuterer der Bounty hingeflüchtet hatten.............
Der Kapitän und einige seiner Leute haben tatsächlich mit ihrer Nusschale, in der mansie mitten auf dem Ozean ausgesetzt hatte, Land erreicht und damit fing ein ein bitteres Strafgericht an.................
Oder so ähnlich wenigstens....

Vicky

Beitrag von Vicky » 24.11.2010, 20:37

Jaaaaaaaaa............

Das ist ein gescanntes Foto.
Was meint Ihr, wo ich mich da befinde?????

Es ist nicht in Deutschland...............

Bild

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Beitrag von indigo » 24.11.2010, 21:06

Nach langer Zeit schaue ich mal wieder rein.

Das ist bestimmt irgendwo in Frankreich.
Da kenne ich mich nicht so aus, war nur mal auf Korsika. Und da warst Du (glaube ich) nicht.
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Vicky

Beitrag von Vicky » 25.11.2010, 12:56

Nein indigo, das ist nicht in Frankreich.
Ich gebe zu, das ist wahrlich ein bisschen unfair, weil man ja nicht allzuviel
sehen kann.

Das ist ein Innenhof.
Und zwar liegt der zwischen 2 sehr bekannten Bauwerken.
In einem war die weltliche Macht, im anderen die der Geistlichkeit.
Dazwischen ist auch noch ein Gefängnis.
Die dicken Eisenstangen machen das deutlich. Und wenn man draußen ist, steht man auf einem großen Platz, wo vorwiegend japanische Touristen Vögel füttern.

Und? hilft Dir das weiter ? :)

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Beitrag von indigo » 25.11.2010, 21:47

:teddy: :denk
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Allegra

Beitrag von Allegra » 25.11.2010, 21:54

Vicky, das könnte Venedig sein, beim Dogenbrunnen :ja:
Ein prominenter Bauteil des Dogenpalastes , ist das Gefängnis, das auf zwei Gebäude verteilt ist, beide Teile sind durch die Seufzerbrücke verbunden.

Wünsche euch einen schönen Abend, bis vielleicht morgen ;D

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Beitrag von indigo » 25.11.2010, 22:03

Hätte ich auch gedacht aber da ich noch nie in Venedig war, konnte ich es nicht mit Bestimmtheit sagen.
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Vicky

Beitrag von Vicky » 26.11.2010, 19:02

Noch eine Hilfe .

Diese Stadt ist berühmt. Ein amerikanischer Journalist sollte einen Artikel über die Stadt schreiben.
Nach seiner Ankunft hat er seiner Redaktion ein Telegramm geschickt.
Sinngemäß hat er gedrahtet.

Bin gut angekommen-stop- alle Straßen unter Wasse-stop- bitte um Anweisunen-stop-

Der Gute hat sich einen Jux gemacht, denn in dieser Stadt sind wirklich sehr viele Straße unter Wasser.

Rund ein Jahrtausend lang war die Stadt eine Republik und eine der größten europäischen Städte, bis ihre Selbstständigkeit 1797 endete. Die Stadt profitierte vom Handel mit Luxuswaren, Gewürzen, Salz und Weizen, entwickelte sich zugleich zu einem großen Finanzzentrum.

Das christliche Gebäude hat seinen Namen von einem Heiligen, der einst geraubt und seither in dieser Stadt geblieben ist.
Auch der Platz trägt seinen Namen.

Das Gefängnis, das ist da,wo ich stehe, hatte einen weltberühmten Gefangenen, dem aber die Flucht gelungen ist.
Man hat das nicht geglaubt, denn das Dach war aus einem Metall.
Die Zelle des damaligen Gefangenen kann man heute noch besichtigen.

Na ? Hilft das weiter ?
Der direkte Hinweis ist, dass die Straßen unter Wasser stehen, ja, sogar die breite Hauptstraße.
Praktisch wa es auch, dass das in dem weltliche Gebäude Übeltäter vor Gericht gestanden haben und nach der Urteilsverkündung direkt über einen kleinen Zugang in den Knast wanderten. Die Armen, *seufz*....

Allegra

Beitrag von Allegra » 26.11.2010, 19:52

Vicky???????????????????????

Vicky

Beitrag von Vicky » 26.11.2010, 20:24

Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaah ????

Tut mir leid Leute, ich hab das nicht gesehen.
indigos Denkerspaziergängerist das letzte, was ich gesehen hatte.

Aber ja , es ist Venedig.
@ indigo
Da musste noch mal hin, bevor die Stadt vllt. versinkt und dann gibts davon nur noch Legenden...
Warum schreibste denn nicht einfach, was Du denkst ?
Auch wenns nicht richtig gewesen wäre, ist doch nix dabei..........
Wir hätten uns schon noch rangearbeitet ;)

@ Allegra und indigo- , wir haben uns im Dogenpallast herumgetriben und irgendwann hatte ich das Gefühl, ich kann den Prunk nicht weiter vertragen.
Meine Güte.........was haben die früher für einen Aufwand getrieben.
Doge werden, trotz allem Prunk, aber so richtig geliebt hat man das Amt nicht.
Einmal im Pallast drinnen als Doge und das wars, raus kam man nur zu manchen Zeremonien, ansonsten nur mit den Füßen voran.

Der Gefangene, dem die Flucht aus den "Bleikammern" gelang war
Casanova. Der hat mit abnehmender Lust auf Frauen ( man solls eben nicht übertreiben, sonst hängt einem das mal zum Halse raus. )
Und er hat angefangen, seine Abenteuer aufzuschreiben.

Ich hab vergessen, warum da Blei auf dem Dach war......
Vllt. hatten die davon viel übrig oder was, wer deckt schon sein Dach mit Blei..........
In Venedig gabs ein deutsches Handelshaus und die Fuggersippe hatte da natürlich auch ihre Finger drin.
Die Seufzerbrücke, man kanns verstehen,warum die so hieß, wenn man mal unten in den Zellen war. So gemütlich, wie heute in unseren Gefängnissen war das jedenfall nicht.....
Und von dem Hof aus gabs einen direkten Zugang zur Basilica San Marco.
Wahrscheinlich extra für den Dogen, der durfte ja nicht einfach mal zur Vordertür raus............
Also machte es Sinn, dem Herrn einen Zugang zu lassen, wenn der das dringende Bedürfnis hatte,seine Sünden zu bekennen. Und natürlich Absolution zu bekommen.

Die Vögel, die die Japaner mit Begeisterung füttern und sich damit knipsen lassen, sind ? Klar, die Tauben vom Markusplatz.
Und den byzantinischen Einfluss in die Architektur, findet man sehr deutlich am Dogenpallast und auch bei der Basilika..........

Ich mach mich davon......
Machts gut, alles was Ihr heute noch tut.........

Bye
Vicky
Na egal, Casanova hats aber doch geschafft, aus dem Knast zu fliehrn und

Vicky

Beitrag von Vicky » 26.11.2010, 20:30

Äääh ja, Palast schreibt man so und nicht mit 2 "LL" :rolleyes:

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Beitrag von indigo » 26.11.2010, 22:50

Ich wollte immer mal nach Venedig, eben aus dem Grund, wie Du @vicky.
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Vicky

Beitrag von Vicky » 27.11.2010, 18:46

@ indigo

Venedig ist schon eine Reise wert. Viele sagen, näääh, da fällt der Putz von
den Häusern und es stinkt...........Und es ist zu teuer dort.
Das stimmt und stimmt auch wieder nicht.
Die Palazzi in der "Haupstraße, dem Canale Grande (sprich Canal Grande)
sehen zum Teil schon etwas schäbig aus.
Diese Häuser zu pflegen ist schwierig und eben auch teuer.
Motorboote sind die Pest für die Gebäude.
Dazu kommt, dass die Stadt immer öfter überschwemmt ist und bisher gibts wohl noch kein wirksames Rezept, das zu verhindern.
Im Sommer kann es schon mal ein bisschen abgestanden riechen,sicher, aber was ist das denn gegen die Stadt selber.
Eine lange Geschichte, viel Kunst in jeder Richtung und die Eingeborenen sind auch ein Völkchen für sich.
Es werden immer weniger, weil man sich die hohen Mieten kaum noch leisten kann oder, falls man besser dran ist und einen Palazzo sein eigen nennt, kann leicht sein Vermögen in die Renovierun stecken, aber was will man gegen das Meer machen ?
Irgendwann wird die Stadt wohl eine reine Museumsstadt sein .............
Ich fand es im September am schönsten, obwohl man den Eindruck hat, dass die Touristen zu jeder Zeit in Scharen in die Stadt einfallen.
Inzwischen gibts sogar einen Mac Donalds in der Stadt und die Leute sind richtig erbost drüber.
Wenn man sich in die Seitengassen schlägt,weg von den Touristrom, findet man lauschige kleine Restaurants, die völlig normale Preise haben.
Das hat uns einst ein junge Frau gesagt, die aus feinem Porzellan Masken herstellt. Man kann ihr über die Schulter gucken........
Von ihr haben wir eine Visitenkarte bekommen , die wir dem Wirt zeigen sollten und ja, es gab tatsächlich gutes Essen.........
Gondel fahren, ja kann man tun, aber man muss nicht. Da langen die Leute richtig hin. Heißt, es ist wirklich teuer. Wenn man es mal ausprobieren möchte, kann man auch für wenige "Silberlinge" von der Fischhalle aus in einer Gondel den Canal überqueren, ansonsten reicht der Bus, der ein großes Boot ist und Vaporetto heißt. Damit kann man sich die schönsten Paläste ansehen....
Himmel, ich komme ja direkt wieder ins Schwärmen.
Aber indigo, es lohnt sich schon das Gesamtkunstwerk Venedig zu besuchen.
Ich weiß nicht, wie die Paläste alle heißen, wozu auch, ich gehe los und lasse die Stadt reden............Ja, ich machs, wie bei der Musik, nicht viel nachdenken, einfach wirken lassen...........

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Beitrag von indigo » 27.11.2010, 19:04

Danke @vicky,

eine ehemalige Arbeitskollegin von mir hatte mir geraten, etwas weiter weg zu nächtigen und sich dann mit dem Boot dorthin fahren zu lassen.
Weil da, da ist es zu teuer.

Ansonsten denke ich mal, sieht es aus wie überall in Italien. Vorn hui, hinten fui !
So war das in Neapel und Palermo und sonstwo.

Aber..........es soll ja da kein Baum und keinen Strauch geben und das kann ich mir so nicht vorstellen.
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Vicky

Beitrag von Vicky » 27.11.2010, 19:44

Das ist richtig, man kann sich preiswert auf dem Festland einmieten, Lido di Jesolo.......haaaach, ich weiß jetzt nicht, ob das richtig geschrieben ist.
Und dann mit dem Schiff übersetzen.

Aber ich würde Venedig nicht mit einer andern Stadt Italiens vergleichen und schon gar nicht Süditalien.
Venedig ist einfach einzigartig, etwas ähnliches gibts nicht nochmal auf der Welt, außer in den USA, in Las Vegas/ Nevada.
Aber das ist nur ein alberner Abklatsch.

Wenn Du Italien von der feineren Seite sehen willst, dann darf man nicht an die Adria, da muss man schon an die Riviera.
Mir gefällts in Ligurien am besten.
Es ist egal, ob man an die Riviera di Ponente oder Levante geht.
Das umfast das Gebier vom Golfo di Genua.
Von Genua bis Ventimiglia, da gehts gleich nach France oder bis
La Spezia.
Dahinter geht schon die Toscana los.
Vorher gibts aber noch eine sehr schöne Ecke, das Cinque Terre.
Da tronen mitten in den Felsen gehauenen Fischerdörfer, wie Adlerhorste.
Gehört auch von der UNESCO ernannten Weltkulturerbe.
Es ist noch gar nicht lange her, da konnte man in die Dörfer nur zu Fuß kommen.
Alte Maultierpfade direkt über dem Meer, sind beliebte Wanderwege.

Vicky

Beitrag von Vicky » 02.12.2010, 19:10

Mal gucken, obs noch was zu raten gibt.

Okay, das wird nicht so leicht sein.

Erstmal kurz die Frage genannt:

Im Oktober 1795 wurde in Buttstädt ( Männes Geburts-und Wohnort einst)
eine Tochter geboren und zwar war das das 3.Kind von acht Geschwistern. Der Vater war Kupferschmied.
Das Kind wurde auf den Namen Wilhelmine Friedericke (das ck ist richtig)
Maria Bachstein geboren.
Sie wuchs in einfachen Verhältnissen auf und als sie 14 war, musste sie ihr Brot selber verdienen.
Sie fand eine Stellung als Magd, nicht weit weg von daheim, bei der Gräfin
Elenonore Henckel von Donnersmark.

1. Mit wem war die Gräfin in das beschauliche Städtchen gekommen.
2. Was hatten die Frauen gemeinsam ?

Minchen war 60 Jahre in einem Haushalt. Sie starb am 2. August1884
im Alter von 88 Jahren.
Sie war sowas, was man eine Perle nennt und sie wurde sogar im Erbbegräbnis der Familie beigesetzt .
Heute noch kann man die Gedenktafel lesen...................

Viel Spaß beim aufspüren der Spuren....

Allegra

Beitrag von Allegra » 05.12.2010, 15:11

oweeeeeeeeeeeeeee ein neues Rätsel, na da werd ich mal mein bestes tun.
Bin wohl die einzigste, da ich gerade sehe, das es schon ein paar Tage alt ist :D

Vicky

Beitrag von Vicky » 05.12.2010, 19:04

Hi Allegra,

ja, Du bist wieder mal alleine. Ich finds irgendwie komisch, dass da niemand so richtig Lust drauf hat.
Und ich gebe j auch viele Hilfen, wenn ich denke, das stockt jetzt........
Manchmal denke ich so bei mir, dass es doch viele Leuts gibt, die einfach panische Angst haben, mal was Falsches zu sagen.
In den Zeiten, wo man sozusagen erzogen wird, also meine Eltern und auch die Schule haben keinen Druck gemacht und es war nie schlimm, wenn man mal so richtig daneben lag....Man muss das wohl auch lernen, dass man eben nicht alles kann und dazu stehen.
ich z.B. weiß von mir genau, was ich kann und was nicht. Ich hätte auch eine musikalischen Ausbildung machen können. Im einfachsten Falle hätte ich darin Lehrerin werden können oder/und einen Chor leiten.Sowas gabs noch extra in der Schule, und man bekam eine Bescheinigung, dass man dirigieren kann.
Oder (nur mal angenommen),ich hätte die Soloausbildung gemacht und versucht, da weiter zu kommen.............)
Beides käme für mich nicht in Frage, weil man sich vorhe hinstellen muss und da fühle ich mich wirklich sehr unwohl.
Mir gefällts eben besser, in einer Gruppe integriert zu sein und nicht davor.
Ich hätte keine ruhige Minute mehr, wenn ich wüsste, morgen muss ich vor ein Publikum, egal ob nun Schüler oder wer auch immer.
Und ich weiß ziemlich genau, dass ich niemals Autofahren lernen könnte.
Die Theorie und vllt.würde ichs ja auch packen, aber fahren danach ?
Niemals.
Ich weiß, wie ich mit dem Traktor zurecht kam,ich weiß, was ich für eine miserable Radfahrerin bin.............Sowas muss man einfach auch wissen und sich selber eingestehen.
Auto fahren, Hilfe............Ich fahre mit dem Rad auf stehende Autos auf oder fahr direkt in einen Wegweiser rein. Warum ? Weil ich immer mit irgendwas beschäftigt bin im Kopp..............Ich vergesse einfach, wo ich bin.
Okay, aber ist ja auch egal.

Zur Ratefrage ( raten wird da nicht viel helfen, man muss sich langsam randingsen... :lach:

Sag, wenn ich eine Hilfe dazu machen soll.

Zur Orientierung, das ganze ist eine historische Tatsache, die sich hier in meiner näheren Umgebung zugetragen hat.......Trotzdem sind die Beteiligten, zumindest einige, weltweit bekannt. ( durch ein Familienmitglied und bei einigen die Zugehörigkeit zum Hochadel).

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Beitrag von indigo » 05.12.2010, 19:29

Geburtstag: 1795
Tod: 1884

Nanny für Goethes Enkel.
Im Jahr 1809 trat sie in den Haushalt der Gräfin Eleonore Henkel von Donnersmarck als Dienstmädchen. Später arbeitete sie für Henriette von Pogwisch die Tochter der Gräfin. Sie betrat das Haus des Ottilie von Pogwisch und wurde das Kindermädchen von Goethes Enkel.
Ihre Beisetzung im Familiengrab symbolisiert ihre enge Beziehung mit der Familie.

Burial:
Historische Friedhof
Weimar
Thüringen, Deutschland
Plot: Goethe Familie Grave
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-Eine blaue Träne der Aphrodite-

Allegra

Beitrag von Allegra » 05.12.2010, 19:39

Indigo, das hatte ich auch gefunden, aber ich glaube das beantwortet die Fragen von Vicky nicht?

1. Mit wem war die Gräfin in das beschauliche Städtchen gekommen.
2. Was hatten die Frauen gemeinsam ?
Also müssen wir weitersuchen :/

Vicky

Beitrag von Vicky » 05.12.2010, 20:00

Na gucke mal an!

Prima indigo. Da haben wir die Gemeinsamkeit.Die von Donnersmarck kam mit ihrer Herrschaft von weit her.

Und sie hatte ein Tochter, die zu ihrer Mutter gezogen ist, weil sie geschieden wurde.
Mutter und Tochter hatten also das Minchen als Magd. Und die Tochter hieß wie gleich mal ?
Henriette Pogwisch, die wiederum ihrer Tochter das Minchen "vererbte".
Und hier war sie dann keine Magd mehr, sondern die Kinderfrau

VON WEM ? Du hast es ja schon gesagt, aber stell Dir vor, viele wissen nicht, worum es überhaupt geht, da schadets nicht, wenn es etwas ausführlicher wird.
Aber ich kann das dann auch übernehmen, falls Du zu wenig Zeit hast.

Ich würde noch sagen, wen die Tochter der Pogwitsch , Ottilie, geheiratet hat.
Und ja, es ist richtig, dass es sich um den Goet'schen Haushalt handelt.
Wieviele Kinder gabs denn ?
Wie hießen die ? Warum ist Minchen nochmal umgebettet worden ?
Hab ich zwar nicht gefragt, aber es ist runder damit. *grins*

Und immer noch nicht geklärt ist die Frage, mit wem und woher die Donnersmarck gekommen ist, vor allem warum !?

Aber wenn mans richtig beguckt, indigo, da haste das Ganze doch schon bis auf Kleinigkeiten, die aber doch interessant sind, gelöst.
Gut gemacht !

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Beitrag von indigo » 05.12.2010, 20:11

Mit wem sie da ins Städtchen kam, habe ich auch gelesen - ja aber wo noch mal ? :lach:
Es grüßt Bild 'lichst indigo
-Eine blaue Träne der Aphrodite-

Allegra

Beitrag von Allegra » 05.12.2010, 20:14

War sie mit Maria Pawlowna nach ins Städtchen gekommen, weil sie Oberhofmeisterin von ihr war, wäre irgendwie logisch, sie stand ja in ihren Diensten.

Gemeinsam verband sie das soziale Angagement? Nein es muss mehr gewesen sein....................Russland u. das Pogwisch Haus................eine tiefe Freundschaft.............werde mich mal noch durchlesen Vicky

Vicky

Beitrag von Vicky » 05.12.2010, 20:43

Das ist richtig Allegra. Sie ist mit Maria Pawlowna gekommen.
Wohin eigentlich ?
Und woher ?
Und warum ? :cool:

Mit dem gemeinsam, das ist nicht so wichtig gewesen, ich hab mich etwas doof ausgedrückt.
Ich meinte nicht die Pawlowa.
Die andern Frauen hatten das Minchen gemeinsam. Das sind ja eigentlich 3 Frauen.
Aber in der letzten Stelle ist sie sehr lange geblieben.

Wie gesagt, eigentlich, wenn man es kurz und sehr knapp mag, hat indigo das Dingens so gut wie gelöst.

Aber die Maria P. fehlt immer noch.
Was war denn die überhaupt ?
Naja, Ihr werdet das schon alles fein auseinanderklabüstern...........*gg*

Vicky

Beitrag von Vicky » 05.12.2010, 20:48

Russland stimmt schon mal.
Die von Pogwisch, der geschiedene Mann war ein Preuße.
Also kein Reuße.........mal ein kleines Wortspielchen *kicher*

Vicky

Beitrag von Vicky » 07.12.2010, 13:00

Und???
Soll ich lösen oder noch eine Hilfe schreiben ?

Die kleine Stadt war immerhin eine Residenzstadt.
Maria P. samt ihrer Oberhofmeisterin, Gräfin Eleonore Henckel von Donnersmarck ( so ihr ausführlicher Titel) kamen in diese Stadt um was zu tun ?
Also die Donnersmarck nicht, sondern Maria Pawlowna, die die Tochter eines sehr, sehr hohen Adligen war. Warum ist die denn nun von Russland aufgebrochen, um ausgerechnet in diese Residenzstadt zu gehen?

Die Donnersmarck war nur Begleitung, die hier wenigstens ihre Tochter sehen konnte, die geschiedene Henriette von Pogwisch , deren Exmann ein hoher preußischer Offizier war.
2 Töchter waren aus dieser Ehe, Ottilie und Ulrike.

Die Donnersmarck hatte das junge Mädchen Wilhelmine als Magd eingestellt, die dann aber an ihre Tochter weitergereicht.
Und als diese Tochter geheiratet hat, wurde das Minchen wieder weitergereicht.

Durch ihre Mutter, (eben die Donnersmarck) hat deren Tochte, die ja dringend ein Auskommen , ein standesgemäßes natürlich brauchte, hat die von Pogwisch dann eine nach 2 Jahren den Rang einer Hofdame bekommen...........Bei der Herzogin Luise.

Und die 3 Frauen hatten alle das Minchen in ihrem Haushalt.
Ottilie heiratete in eine bekannte Familie ein und der Hausvorstand hat in seinem Haus das Obergeschoss umbauen lassen, sodas für die junge Familie eine 8 Zimmerwohnung entstanden war.
3 Kinder gabs, die ihrem Opapa sehr zugetan waren.

Wer hat denn nun Ottilie geheiratet ?
Und weshalb ist Maria Pawlowna in diese Residenzstadt gekommen, sie muss doch einen Grund gehabt haben?
Dazu hab ich dann später noch eine Frage......

Also los jetzt, ist doch fast schon gelöst.

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Beitrag von indigo » 07.12.2010, 14:55

Och Mensch T-Com werbung wieder !

Also, nochmal,
ich habe hier tagelang nicht rein geschaut. Muss mir das nochmals durchlesen.
Diese Adelshäuser, meine Güte ! :lach:
Es grüßt Bild 'lichst indigo
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Vicky

Beitrag von Vicky » 07.12.2010, 18:14

Oooch indigo,

eigentlich ist das gar nicht so viel, was an Adel in der Geschichte rumgeistert.

Wichtig ist eigentlich nur die Maria Pawlowna und eine von der von Pogwisch-
Sippe.
Letztere hat den Sohn , ja heute würde man sagen,eines Superstars geehelicht. Das hast Du ja schon richtig gehabt.

Wie so oft, wenn der Vater berühmt ist, leidet der Sohn irgendwie drunter, wenn er nicht von sich reden macht.
Sein Name war übrigens Julius August Walter......
Und er hat mal geschrieben: " Ich will nicht mehr am Gängelband
wie sonst geleitet sein- und lieber an des Abgrunds Rand
von jeder Fessel mich befrein."


Er hat studiert, ja, aber er hat auch gern gebechert und war einer, der gerne hinter jedem Rock her war.
Die Ehe mit Ottilie war dementsprechend unglücklich, Ottilie war zwar klug, aber auch ein bisschen extzentrisch....Naja, aber 3 Kinder hatten die Beiden doch.
Und Minchen hat sie versorgt.
Der Vater ist eines Tages, also im April 1830 in Richtung Italien verschwunden. Dort ist er mit 40 Jahren dann gestorben ....

Was nun die Maria Pawlowna angeht, die hatte ja noch einen Nachnamen, den ich aber jetzt nicht verrate.
Und die Großmutter von M.P. also die ist auch sehr bekannt...............

Ich habs nachgelesenund wie immer jetzt keinen Tippfehler gesehen.Aber gleich, wenn ich es abgeschickt habe.....
Mit der Werbung, also ich hab nie welche, Männe sorgt dafür.....

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Beitrag von indigo » 07.12.2010, 22:07

Ich hatte nur gelesen, dass sie aus dem Zarenhaus stammt.
Ansonsten muss ich erstmal nachlesen nochmal, ob sie wegen der Heirat hergekommen ist.
Es grüßt Bild 'lichst indigo
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Vicky

Beitrag von Vicky » 08.12.2010, 11:52

Hi indigo,

das ist richtig, sie stammt aus dem Zarenhaus.
Und ? Wessen Tochter ist sie ?
Von der Küchenmagt, oder von einer Hofdame,von Rasputin oder gar eine Zarentochter ?
Wenn es denn eine Zarentochter war, aus welchem Grunde sollte die denn eine so weite Reise bis in die Residenz nach Dingsbums machen ?

Fass Dir mal ein Herz und schreibs einfach mal hin.
Trau Dich doch einfach mal.
Und wenns vllt. doch falsch wäre, Harakiri musste doch deswegen nicht machen.
Jetzt hol aber mal ein starkes Putzmittel aus dem Schrank und poliere Dein Selbstbewusstsein , dass es wie ein Sternchen strahlt............. ;)

Vicky

Beitrag von Vicky » 11.12.2010, 20:28

Na gut.
Morgen löse ich das Dingens auf!

Tschüss...............Lahmes Volk :P

Vicky

Beitrag von Vicky » 12.12.2010, 19:27

Also indigo, Allegra............
Ich löse mal auf.
@ Allegra, was ist los ? Hats Dich doch meehr erwischt, als gedacht ?
In dem Falle jedenfalls wünsch ich Dir gute Besserung.

Also, was die Wilhelmine angeht, die war (bei 3 eng verwandten Frauenim Dienst) über 60 Jahre im Haus am Frauenplan in Weimar.
Sie war die Kinderfrau der 3 Kinder von Goethes Sohn August mit Ottilie
(von Pogwisch)
Als sie am 2. August 1848, also mit 88 Jahren starb, lebten vom Goetschen Haushalt nur noch Walther von Goethe, den "Minchen" noch liebevoll gepflegt hatte.
Nach Minchens Tod gat diese Walther ihr in der " Weimarischen Zeitung einen herzlichen Nachruf veröffentlicht.
Wie eng verbunden Minchen mit dem Haus Goethe verbunden war, zeigte er auch, indem er sie im Erbbegräbnis der Familie beisetzen lies.
Alma, die Enkeltochter Gorthes ist mit 17 Jahren in Wien verstorben
( an Typhus).
Sie wurde 41 Jahre später im Familiengrab der Goethes beigesetzt und da es eng wurde, hat man MInchen umgebettet, aber sie ist direkt hinter der Familie.

Was nun Maria Pawlowna angeht, hieß die richtig: Maria Pawlowns Romanowa.

Den Rest kopier ich einfach mal rein, das geht schneller, als wenn ichs selber schreibe.

_____________________________________________________________Die russischen Prinzessinnen waren dazu ausersehen, die dynastische
Verbindungen des Hauses Romanow durch günstige Heiraten nach Europa zu erweitern. Sie erhielten eine erstklassige Bildung und wurden mit einem opulenten Brautschatz ausgestattet, der sich auf einige hunderttausend Rubel belief.

Maria Pawlowna wurde 1804 mit dem Erbprinzen Carl-Friedrich von Sachsen-Weimar-Eisenach verheiratet, der zeitlebens im Schatten seines Vaters und seiner Frau blieb. Trotz unterschiedlicher Charaktere verstanden die Brautleute sich gut. Die Ehrungen für Maria Pawlowna aus Anlaß ihres Einzugs in Weimar dauerten wochenlang. Aber bald riß Napoleon das Herzogtum mit in den Krieg, es wurde geplündert und hatte Truppen zu stellen. Die herzogliche Familie mußte fliehen. Erst nach Napoleons endgültiger Verbannung konnte sich Maria mit allen Kräften dem Wohle ihres Landes widmen: Zunächst standen die Kriegsopfer im Mittelpunkt, es ging um das nackte Leben, an Kunst und Wissenschaft dachte niemand.

1814/15 nahm Maria mit ihrem Schwiegervater Herzog Carl August am Wiener Kongress teil. Als Schwester des siegreichen Zaren Alexander I. hatte sie erheblichen Einfluß: Sachsen-Weimar wurde um Ländereien mit ca. 80.000 Menschen erweitert und in den Rang eines Großherzogtums erhoben.

1816 bis 1828 waren schöpferische Jahre. Weimar knüpfte an sein klassisches Kapital von Literatur, Kunst und Wissenschaft an. Carl-August fand in seiner Schwiegertochter eine kluge und kritische Partnerin, die sich an den liberal-konstitutionellen Reformen beteiligte und vor allem durch materielle Hilfe für künstlerische und wissenschaftliche Einrichtungen einen eminenten Beitrag leistete.

Maria Pawlowna gebar vier Kinder, zwei Töchter und zwei Söhne. Immer wieder wird sie durch persönliches Leid aus der Arbeit herausgerissen. 1807 verliert sie mit Anna Amalia, der Großmutter ihres Mannes, einen Menschen, der ihr sehr nahegestanden und sie wirksam unterstützt hatte. Schiller, den sie sehr schätzte, starb schon 1805. 1825 stirbt unerwartet Zar Alexander, ihr Bruder, drei Jahre darauf Carl August. Maria und ihr Mann erhalten offiziell die Großherzogswürde. 1832 verliert sie die beiden letzten großen Freunde, die sie von Anfang an begleitet und beraten haben: Goethe, zu dem sich ein herzliches Verhältnis entwickelt hatte, und Johann Heinrich Meyer, Maler und Kunsthistoriker, der sie auch unterrichtet hatte.

1841 gelingt es ihr, den berühmten Klaviervirtuosen und Komponisten Franz Liszt als Hofkapellmeister zu verpflichten; er wird aus ihrer Privatschatulle bezahlt. Seine Anwesenheit zieht andere bedeutende Musiker in die kleine Stadt: Wagner, Berlioz, Anton Rubinstein, Giovanni Battista Rubini. Allerdings überstiegen Liszts hochfliegende Pläne bei weitem die Investitionsbereitschaft seiner Gönnerin. Auch sein exzentrisches Privatleben widerstrebte den konservativen Kreisen Weimars. Bald kühlten sich die Beziehungen zum Hof ab.

1853 wurde Maria Pawlowna 67 Jahre alt. Sie hatte nichts von ihrer freundlichen Ausstrahlung verloren und sah in abgeklärter Heiterkeit dem 25jährigen Herrschaftsjubiläum entgegen - als ihr Mann plötzlich verstarb. Sie verabschiedete sich aus der Staatspolitik, blieb aber ihrem Sohn eine ehrliche Ratgeberin. Schloß Belvedere wurde mit einer kleinen Hofhaltung ihr Witwensitz. Sie erlebte noch das 50jährige Jubiläum ihres Einzugs in Weimar und ihren 70. Geburtstag.

Liszt legte 1858 sein Amt als Hofkapellmeister nieder und verließ Weimar. Am 23. Juni 1859 schlief Maria Pawlowna plötzlich, aber ruhig und gelassen ein. Sie wurde nach russisch-orthodoxem Ritus aufgebahrt. Ihr Sohn ließ an der Rückseite der Fürstengruft eine Wand niederreißen. Dadurch wurde es möglich, daß ihr Sarg neben dem ihres Mannes zu stehen kam, sie aber unter dem Dach der russisch-orthodoxen Kirche lag, während ihr Mann im protestantischen Teil der Fürstengruft liegt.

Vicky

Beitrag von Vicky » 16.12.2010, 19:04

Oooch vielen Dank Vickyleinchen, dass Du uns das so schön hier geschrieben hast, da hat man doch direkt noch was gelernt, auch wenns nicht unbedingt wichtig ist, macht das ja nix.....

Aber nich doch, meine Lieben,
ich hab das doch gern gemacht, schließlich kümmere ich mich immer gerne um neue Impulse im "Oberstübchen" :D

Allegra

Beitrag von Allegra » 16.12.2010, 20:26

@ Vicky
Aber nich doch, meine Lieben,
ich hab das doch gern gemacht, schließlich kümmere ich mich immer gerne um neue Impulse im "Oberstübchen"

Ich wusste auf dich kann man sich verlassen,, Danke Vicky :D

Vicky

Beitrag von Vicky » 17.12.2010, 17:37

Wie immer natürlich!!!! :D :D :P

Vicky

Beitrag von Vicky » 18.12.2010, 19:07

Schwaben, Hessen, Bayern und viele andere Gegenden in D haben ihren Dialekt.

In Thüringen gibts etwa neun Sprachgebiete und selbst als Thüringer kann man manchmal einen anderen Thüringer nicht verstehen.

Ich frag mal nach, ob man sich unter den folgenden Worten etwas vorstellen kann.

Was bedeutet:

"anpopeln"
Was ist ein "Asch"
was heißt das : "dämmeln"
oder: "glennern"
oder: "Heppe"
Was ist das ? "Dämse"
Was macht jemand, wenn er von "wamsen " spricht?
Was ist ein "Schaffen"?
Oder: "Bimbaum "?
Was ist ein "Katzert"
oder ein "Schlaps"?
Was ist ein "Giepchen ?" oder eine "Hitsche" ?

Das alles sind Worte, die ich als Kind noch als völlig normal gesprochen habe. :)

Vicky

Beitrag von Vicky » 23.12.2010, 12:33

Super, keiner weit und breit, der sich an Dialekte wagt, tz!

Oder liegts an den Beschwerden die man so im Lauf der Zeit ansammelt, kurz die was miT
dem Nachlassen von Körperfunktionen zu tun hat ?

Hören kann ich noch genug, aber schlecht sehen kann ich wirklich gut ?
Nach dem Motto.............? seufz..............

Vicky

Beitrag von Vicky » 05.01.2011, 19:09

Jetzt langsts aber, ich sags Euch.
Aber lasst Euch nicht hier in der Gegend blicken.........

anpopeln = sich anziehen (meist nicht gut)

Ein Asch= ein Topf oder eine Schale

dämmeln=Treten (etwa unruhig von einem Bein aufs andere)

glennern =auf dem Eis schlittern

Heppe = Ziege

Dämse=schwüle Hitze

wamsen= Prügeln, schlagen

Schaffen = der; eine runde Bratpfanne

Bimbaum= Löwenzahn (die Pflanze)

Kazert= Kater

Schlaps= großer ungeschlachter Kerl

Giepchen= Küken

Hitsche = Fußbank

Sodele, damit Ihr mir nicht unwissend mal abtretet von der Erdenscheibe!

Allegra