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Kopfschmerzen bei Frauen: Ursachen verstehen und natürlich lindern

  • vor 2 Tagen
  • 3 Min. Lesezeit
Gönnen Sie sich bewusste Auszeiten und nutzen Sie Entspannungstechniken – Ihr Kopf wird es Ihnen danken.
Kopfschmerzen schränken unseren Alltag massiv ein.

Ein vollgepackter Alltag, stickige Büroluft oder stundenlanges Arbeiten am PC – unser Kopf reagiert oft als Erster, wenn alles zu viel wird. Kopfschmerzen bei Frauen sind jedoch selten ein Zufall.


Ob hormonelle Schwankungen, Stress oder Schlafmangel: Das Hämmern im Kopf ist ein Signal Ihres Körpers, das nach einer Pause verlangt. Wer jetzt zu oft zur Tablette greift, riskert paradoxerweise dauerhafte, medikamenteninduzierte Kopfschmerzen.


Erfahren Sie hier, wie Sie die typischen Auslöser erkennen, warum Frauen besonders häufig unter dumpf-drückenden Spannungskopfschmerzen leiden und wie Sie mit sanften Methoden effektiv gegensteuern.


Kopfschmerzen schränken unseren Alltag massiv ein. Um die richtige Lösung zu finden, hilft ein Blick auf die genauen Symptome:


Der Spannungskopfschmerz: Ein beidseitiger, drückender Schmerz – oft ausgelöst durch Bildschirmarbeit oder Stress. Frauen sind statistisch deutlich häufiger betroffen.


Die Migräne: Häufig einseitig, hämmernd und oft schon am frühen Morgen da. Typische Begleiter sind Übelkeit sowie extreme Licht- und Lärmempfindlichkeit.


Cluster-Kopfschmerzen: Extrem heftig, bohrend und immer einseitig, streng im Bereich eines Auges oder der Schläfe. Das Auge tränt oder rötet sich, die Nase läuft auf der betroffenen Seite. Männer sind hier statistisch häufiger betroffen.


Medikamenteninduzierter Kopfschmerz: Entsteht durch die zu häufige Einnahme von Schmerz- oder Migränemitteln. Der Schmerz ist dumpf-drückend, fast täglich und hält oft den ganzen Tag an.


Medikamenteninduzierte Kopfschmerzen entstehen durch die zu häufige Einnahme von Schmerz- oder Migränemitteln.
Der ständige Gebrauch von Kopfschmerzmitteln kann ebenso Kopfschmerzen auslösen

Kopfschmerz bei Erkältung / Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis): Ein dumpfer, drückender Schmerz hinter der Stirn, Wangenknochen oder hinter den Augen. Der Schmerz tritt verstärkt auf, wenn man den Kopf nach vorne beugt.


Halswirbelsäulen-Kopfschmerz : Sie werden ausgelöst durch Blockaden oder extreme Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich (z. B. durch falsches Sitzen am PC). Der Schmerz zieht meist vom Nacken hoch über den Hinterkopf bis nach vorne zum Auge.


Kopfschmerzen bei Frauen: Führen Sie ein „Schmerztagebuch"


Dadurch kann Ihr Arzt schneller ermitteln, was eventuell der Auslöser der Schmerzen ist. Am besten klappt es, wenn Sie sich jeden Tag Zeit nehmen und kurz folgende Punkte notieren:


Wann & Wo: An welchem Tag und zu welcher Uhrzeit ging es los? Ist der Schmerz einseitig oder beidseitig?


Wie stark: Bewerten Sie den Schmerz auf einer Skala von 1 (ganz leicht) bis 10 (kaum auszuhalten).


Die Art: Fühlt es sich eher dumpf-drückend an oder pulsierend-hämmernd?


Mögliche Auslöser: Hatten Sie viel Stress, zu wenig Schlaf, zu wenig getrunken oder steht die Periode an?


Was hat geholfen?  Haben Sie eine Tablette genommen (wenn ja, welche?) oder hat ein Spaziergang und Ruhe geholfen?


Kopfschmerzen ohne Tabletten lindern: 6 natürliche Methoden


Kälte bei pochendem Schmerz: Ein kaltes, feuchtes Tuch auf die Stirn oder den Nacken legen. Das verengt die geweiteten Blutgefäße.


Wärme bei drückendem Schmerz: Ein Kirschkernkissen oder eine Wärmflasche auf die Schultern legen. Frauen neigen durch Stress und PC-Arbeit zu extremen Muskelverspannungen, die in den Kopf ausstrahlen.


Pfefferminzöl als natürlicher Schmerzkiller: Schläfen massieren mit einem 10-prozentiges Pfefferminzöl (gibt es in der Apotheke oder Drogerie). Das großflächig auf Schläfen und Stirn auftragen. Das Menthol erzeugt einen Kältereiz auf der Haut, der gut tut.


Ausgleich des Flüssigkeitshaushalts: Zwei große Gläser stilles Wasser oder lauwarmen Kräutertee trinken. Flüssigkeitsmangel ist eine der häufigsten, am schnellsten behebbaren Ursachen für Kopfschmerz, da das Blut andickt und das Gehirn schlechter mit Sauerstoff versorgt wird.


Reizabschirmung, Dunkelheit und Ruhe: Das Smartphone weglegen, das Licht ausschalten und für 15 Minuten flach hinlegen.


Stoßlüften: Oft blockiert verbrauchte Luft den Kopf. Fünf Minuten bei weit geöffnetem Fenster tief in den Bauch ein- und ausatmen, um den Sauerstoffgehalt im Blut sofort zu erhöhen.


Jetzt sind Sie dran: Was hilft Ihnen am besten?


Jeder Körper ist anders – und jede Frau hat ihr ganz persönliches Geheimrezept gegen Kopfschmerzen. Welcher unserer Tipps hat Ihnen am schnellsten geholfen? Oder haben Sie einen ganz anderen, natürlichen Trick, den wir unbedingt kennen sollten?

Teilen Sie Ihre Erfahrungen unten in den Kommentaren mit uns und anderen Leserinnen!




Leiden Sie öfters an Kopfschmerzen, können Sie sich auch an die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft e.V. wenden.


Quellen: Daniel R auf Pixabay Steve Buissinne auf Pixabay


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