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Haustiere im Bett? Der große Ratgeber für ein harmonisches und gesundes Miteinander

  • vor 11 Minuten
  • 3 Min. Lesezeit
Teilen Sie das Bett jede Nacht mit Ihrer Samtpfote oder Ihrem Hund, weil es einfach die schönste Kuschelzeit ist?
Haustiere im Bett: Ja oder Nein?

Für viele von uns gibt es kaum etwas Schöneres: Man wacht morgens auf, blickt in treue Kulleraugen und spürt das gleichmäßige Atmen des geliebten Vierbeiners. Es ist der pure Gipfel der Tierliebe, der uns tiefe Geborgenheit und Wärme schenkt.


Auf der anderen Seite schütteln manche Menschen beim Gedanken an Haare und Pfotenabdrücke im Laken voller Abscheu den Kopf. Sie sind mit diesem Zwiespalt nicht allein. Laut Umfragen teilen fast 30 % aller Tierhalter ihr Bett mit Hund oder Katze.


Doch wie gelingt dieser Spagat zwischen inniger Kuschelzeit, konsequenter Erziehung und nötiger Hygiene?


Hier erfahren Sie, wie Sie die beste Entscheidung für sich und Ihren Liebling treffen.


Der Hund im Bett: Von Rudelliebe und klaren Grenzen


Hunde sind soziale Rudeltiere. Sie lieben die Nähe zu ihrer Bezugsperson, besonders in der verletzlichen Phase des Schlafes. Dennoch ist hier ein feines Gespür für Erziehung gefragt.


Haustiere im Bett: Hunde brauchen für ihre Orientierung konsequente und glasklare Anweisungen.


Entscheiden Sie daher unbedingt zu Beginn des Zusammenlebens, ob das Bett erlaubt oder eine Tabuzone ist. Nur durch diese Beständigkeit lernt Ihr Vierbeiner, was richtig und was falsch ist.


Das psychologische Signal der Höhe: Besondere Vorsicht ist bei Hunden geboten, die ohnehin zu Dominanzverhalten neigen. Eine erhöhte Liegeposition deuten sie im instinktiven Rudeldenken schnell als Aufwertung ihres eigenen Ranges.


Konfliktpotenzial bei Veränderungen: Gefährlich kann es werden, wenn ein neuer Partner in Ihr Leben tritt und dem Hund den gewohnten Platz streitig macht. Ein dominanter Hund sieht darin oft einen unzulässigen Eingriff in die Rangordnung. Im schlimmsten Fall quittiert er dies mit aggressivem Verhalten.



Die Katze im Bett: Eigenwillige Kuschelmonster

Katzen sind Meister darin, Verbote zu ignorieren, sobald Sie wegschauen.
Teilen Sie das Bett jede Nacht mit Ihrer Samtpfote?

Katzen haben ihren ganz eigenen Kopf. Wer mit einer Samtpfote zusammenlebt, weiß: Hier wird nicht gehorcht, hier wird verhandelt.


Erziehung mit Grenzen: Katzen sind im klassischen Sinne meist nur sehr bedingt erziehbar. Der Versuch, das Bett zur Verbotszone zu erklären, fruchtet in der Regel nur kurzfristig.

Die Gunst der Stunde: Katzen sind Meister darin, Verbote zu ignorieren, sobald Sie wegschauen. In einem unbeobachteten Moment springen sie fast garantiert wieder auf die weiche Matratze. Wenn Sie Ihre Katze wirklich wirkungsvoll aus dem Bett verbannen möchten, hilft meist nur eine konsequent geschlossene Schlafzimmertür.



Die goldene Regel: Liebe erfordert Verantwortung und Hygiene


Haustiere im Bett - egal, wie tief die Zuneigung zu Ihrem Tier ist: Sobald Sie sich eine Liegefläche teilen, trägt der Mensch die Verantwortung für die Gesundheit beider Seiten. Die Nähe im Bett erfordert kompromisslose Sauberkeit.


  1. Pflichtprogramm Wurmkur: Die regelmäßige Durchführung von Wurmkuren ist ein absolutes Muss, um die Übertragung von Parasiten auf den Menschen zu verhindern.


  2. Lückenloser Flohschutz: Sorgen Sie mit passenden Präparaten dafür, dass Flöhe gar nicht erst den Weg in Ihre Decken finden.


  1. Konsequenter Zeckenschutz: Ein zuverlässiger Schutz vor Zecken schützt nicht nur das Tier vor Krankheiten, sondern verhindert auch, dass die Zecken im Schlaf auf Sie überwandern.


Ihre Meinung ist gefragt: Wie halten Sie es?


  • Teilen Sie das Bett jede Nacht mit Ihrer Samtpfote oder Ihrem Hund, weil es einfach die schönste Kuschelzeit ist?


  • Oder gibt es bei Ihnen eine strikte Tabuzone und das Körbchen bleibt die einzige Option?


  • Haben Sie vielleicht selbst schon einmal erlebt, dass ein Hund sein Bett „verteidigen“ wollte?


Schreiben Sie uns Ihre Erfahrungen, lustigen Anekdoten oder auch Ihre Bedenken ganz einfach unten in die Kommentare. Wir sind unglaublich gespannt auf Ihre Geschichten und freuen uns auf einen respektvollen Austausch unter Tierfreunden! 👇


Quellen: Chiriac Ciprian, StockSnap auf Pixabay


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