Übelkeit, Durchfall, Insektenstiche oder Fieber? Reiseapotheke dabei und es reist sich entspannter
- vor 5 Tagen
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Kleine Wehwehchen im Urlaub? Der Gang zur Apotheke wird in der Ferne schnell zur Herausforderung – erst recht in exotischen Ländern.
Oft sind vertraute Medikamente nicht verfügbar, heißen anders oder sind im schlimmsten Fall gefälscht. Sprachbarrieren machen die Sache im Urlaub kompliziert.
Wer clever ist, sorgt vor: Eine gut sortierte Reiseapotheke rettet den Urlaub bei kleinen Gesundheitsproblemen und gehört in jeden Koffer. Eine klug gepackte Reiseapotheke spart im Ernstfall jede Menge Stress und gehört in absolut jedes Gepäck.
Lassen Sie sich vor dem Start in Ihrer Apotheke vor Ort beraten.
Beim Zusammenstellen der Reiseapotheke sollten Sie generell an Folgendes denken:

Medikamente, die man auch in Deutschland regelmäßig einnimmt, in genügender Menge einpacken. Im Ausland kann es schwierig bis unmöglich sein, diese Medikamente in gleicher Qualität zu erhalten.
Die täglich einzunehmenden Medikamente oder etwa Malariatabletten gehören ins Handgepäck.
Auch bei Vorerkrankungen gibt es einiges zu beachten: Wenn man zum Beispiel als Diabetiker Spritzen, Kanülen sowie Medikamente in größerer Menge mitnehmen muss, sollte der Arzt die Notwendigkeit bescheinigen. So gibt es keine Schwierigkeiten an der Security oder mit ausländischen Zollbehörden.
Als Brillenträger an eine Ersatzbrille denken.
Schmerz- und Fiebermittel, Durchfallmittel und Elektrolytpräparate, die den Verlust von Mineralien ausgleichen sowie Mittel gegen Übelkeit und Erbrechen. Ein mildes Abführmittel gegen Verstopfungen, Desinfektionsmittel für die Haut.
Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor,- Gel gegen Juckreiz bei Insektenstichen, Pflaster und Verbandszeug,- Fieberthermometer, eine Schere und Splitterpinzette einpacken.
Nützliche Ergänzungen:
Mittel gegen Reisekrankheit.
Schleimlösendes Medikament bei Reizung der Atemwege.
Nasentropfen – besonders bei Flugreisen.
Präparate zur Behandlung von Prellungen und Zerrungen (Sportsalben).
Für Frauen gegebenenfalls Mittel gegen Pilzinfektionen der Scheide.
Je nach Reiseziel leistet auch eine Zeckenzange gute Dienste.
Mittel zur Insektenabwehr.
Empfängnisverhütungsmittel, Kondome
Reiseapotheke für Kinder: Was für die „Großen“ das Richtige ist, muss nicht unbedingt auch für die „Kurzen“ geeignet sein – das gilt insbesondere bei Arzneimitteln.

So ist die Reiseapotheke auch für Ihre Kinder up to date:
Reiseübelkeit: Reisekaugummi (wenn Kinder alt genug sind) sonst Tropfen oder Zäpfchen
Schmerzen, Fieber: Schmerz-/Fieberzäpfchen – natürlich in altersgerechter Dosis, Fieberthermometer
Schnupfen & Husten: Abschwellende Nasentropfen in altersgerechter Dosis (Einreibemittel für Kleinkinder ohne Kampfer und Menthol) und Hustensaft (z. B. mit Thymian).
Durchfall/Erbrechen: Glucose/Elektrolyt-Präparate (mit dem Kinderarzt besprechen)Blähungen: z. B. spezielle Kindertees
Verletzungen: Verbandmaterial, Schere, Heftpflaster und Pflasterstrips für empfindliche Kinderhaut, nicht brennendes Wunddesinfektionsmittel, Wund- und Heilsalbe
Juckreiz, Insektenstiche: kühlendes Antihistamin-Gel (bei Kindern nicht großflächig anwenden!) Außerdem: Mit dem Kinderarzt besprechen.
Sonnenschutz: Creme/Lotion speziell für Kinder mit Mikropigmenten und hohem Lichtschutzfaktor (ab LSF 40)
Welche Medikamente benötigt Ihr Kind (Allergien, Ernährung, …..)
Bildquellen:Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de PeeF / pixelio.de Tim Reckmann / pixelio.de



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